„Skifoan“ in der Schweiz

Skifoan ist super – diesmal in der Schweiz

„Skifahren“ und „Schweiz“ wurde in den letzten Jahren meist mit den Worten „unbezahlbar“, „viel zu teuer“ und „Skifahren ist eh teuer genug“ kommentiert. Nun hatten wir bei der Organisation der diesjährigen Skiausfahrt die Situation, dass die geplante Mehrtagesausfahrt nach Österreich nicht zustande kam. Was tun? Die Skiausfahrt ausfallen lassen? Noch später im Jahr fahren? Oder einfach einmal etwas anderes machen und nur einen Tag gehen?

Das Organisationsteam entschied sich für die letzte Variante und wie es sich herausstellte, war es genau das Richtige. Um es möglichst komfortabel zu machen, entschieden wir uns für ein Skigebiet in der Nähe. Die Wahl fiel auf Grindelwald in der Schweiz.

Vor Ort fanden sich schnell Gruppen zusammen

An einem frühen Samstagmorgen machten sich also mehrere Volksbänker auf in Richtung Schweiz. Aufgrund der Frühe der Abfahrt hatten zwei Mitfahrer verschlafen und schafften es dann auch nicht mehr mitzukommen. Und im Bus war es auch es unglaublich ruhig  :-). Selbst die Pinkelpause kam für den einen oder anderen zu früh. Nach einem reichhaltigen Frühstück ging es weiter in Richtung Skigebiet. Dieses Jahr viele Mitarbeiter zum ersten mal dabei – diese wunderten sich, als vereinzelte Mitfahrer der Racinggruppe bereits im Bus anfingen, sich die Skischuhe anzuziehen.

Leichter Schneefall und schlechte Sicht am Vormittag

Am fast komplett leeren Parkplatz an der Männlichenbahn angekommen, besorgten wir uns die vorbestellten Liftkarten und fuhren in Richtung Skipisten. Die Gruppen fanden sich relativ schnell und so konnte es bald losgehen. Meine Gruppe bestand aus zwölf Leuten mit mir als Guide. Die ersten Fahrten waren super, trotz der etwas schlechten Sicht und dem leichtem Schneefall. Wir nutzten von Anfang an die ganze Weitläufigkeit des Skigebietes und fuhren nach Wengen und von dort aus mit der Seilbahn in Richtung Mittagspause. Im Restaurant angekommen, warteten bereits einige Arbeitskollegen und man konnte die ersten Erfahrungen austauschen. Besonders unsere Schlittengruppe hatte viel zu erzählen.

Während der Mittagspause konnten wir durchs einen ziemlich dramatischen Wetterwechsel beobachten

Während der Mittagspause zeichnete sich draußen ein wahres Windchaos ab. Draußen angekommen, kamen wir zwar fast nicht von der Stelle vor lauter Gegenwind, aber dafür hatten wir mittlerweile strahlenden Sonnenschein. Trotzdem machten wir uns auf in Richtung Mittelstation, denn wir trauten dem Wetter nicht so ganz. Dort angekommen mussten wir mit ansehen, wie alle Sesselbahnen und Gondeln in die Abstellanlage gefahren wurden. Also scheinbar nix mehr mit Liften und Skifahren – wegen des Sturmwinds.

Am Nachmittag gab es extremen Wind, dafür aber auch strahlenden Sonnenschein

Doch Grindelwald ist nicht nur für das tolle Bergpanorama bekannt, sondern auch für seine Zahnradbahn, die bis in den Gletscher hineinfährt. Daher wichen wir kurzerhand einfach aufss Zahnradbähnle aus und konnten noch einen tollen Resttag verbringen.

Am Ende des Tages trafen wir uns alle erschöpft und mit einem breiten Grinsen am Bus wieder. Der Tag war einfach super und hatte uns wirklich alles geboten. Es gab Wind, Sonne und Schneefall. Daher gab es auf der Heimreise auch viel zu erzählen und viel zu lachen. Das wichtigste für das Organisationsteam war jedoch, dass es keine Verletzten gab.

Mit einem super Team und in einem super Skigebiet ist Spaß einfach vorprogrammiert

Wer hätte zu Anfang erwartet, dass es so ein abwechslungsreicher und toller Tag werden würde und die Skiausfahrt sich auch für nur einen Tag lohnt? Mit einem super Team und in einem super Skigebiet ist Spaß einfach vorprogrammiert. Daher freue ich mich schon aufs nächste Jahr und bedanke mich bei allen Mitfahrern für diesen schönen Tag.

AutorInnen: Sebastian Hinderhofer und Susanne Mentz

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