Mittagstisch-Tipps

Café Hermann

Herman_RadstationDas „Hermann“ wurde vor einigen Monaten im ehemaligen Café Velo in der Radstation beim Hauptbahnhof eröffnet. Das Gesamtkonzept des neuen In-Lokals ist rund: Von der Einrichtung bis hin zur Getränke- und Speisenkarte ist alles modern im leicht alternativ- urbanen Stil gehalten.

Geschmackstest
Das Hermann hat eine wöchentlich wechselnde Mittagskarte mit einer Auswahl von rund fünf Gerichten. Hierbei legen die Betreiber besonders viel Wert auf Regionalität und Saisonalität der Speisen: Die Frische der Zutaten schmeckt man. Dabei wird die gute alte badische Küche modern interpretiert. Die Gerichte sind sehr lecker und auf der Karte ist auch immer für jeden was dabei.

Ruck Zuck oder Geruhsam?
Der Service ist im Hermann noch etwas verbesserungswürdig. Sowohl Getränke als auch das Essen werden in der Regel schnell gereicht. Ab und an gibt es allerdings etwas Chaos, wenn die Servicekraft nicht weiß, an welchen Tisch was gebracht werden soll. Das wird aber durch die freundliche und charmante Art der Mitarbeiter wieder wettgemacht.

Costa quanta
Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist sehr gut. Für etwa sechs bis zehn Euro bekommt man frische und qualitativ hochwertige Gerichte. Auch die selbstgemachten Limonaden für 3,90 Euro sind ihren Preis absolut wert.

Fazit
Ein neues, modernes Bistro, in dem Wert auf Frische und Qualität gelegt wird. Das Hermann ist für die Mittagspause auch durch die gute, zentrale Lage am Hauptbahnhof zu empfehlen.

Ende Juli wird die Dachterrasse eröffnet, die zum Verweilen und Sonne tanken einladen wird.

Guten Appetit wünscht Tatjana Schultheiß


Bürgerstube „Da Giovanni“

MittagspauseWer mag es nicht? Italienisches Essen kommt selten schlecht an. Ob in der Mittagspause oder zum Abendessen – Pasta, Pizza und Co. sind immer eine gute Wahl. Weniger als fünf Gehminuten von der Volksbank-Zentrale entfernt, hinter dem Kino Cinemaxx, in der Sedanstrasse 8,  ist das gute Essen zu finden.

Geschmackstest
Die riesengroße Karte des „Giovannis“ deckt alle Wünsche ab. Hier findet bestimmt jeder und jede was Passendes zum Essen. Jeden Tag gibt es frischen Fisch und Meeresfrüchte. Nicht ganz jeden Tag ist auch italienisches Sashimi bestellbar. Die Portionen sind im Verhältnis groß – halt richtig italienisch. Die Kellner gehen gerne auch auf Spezialwünsche ein. Ungehemmt kann auch ein großer Salatteller mit einem Putenschnitzel, das so nicht auf der Karte steht, bestellt werden. In diesem Restaurant ist fast alles Kulinarische möglich.

Ruck Zuck oder Geruhsam?
Ob am Abend oder auch mittags, die Bürgerstube da Giovanni ist meistens gut besetzt. Trotz der vielen Gäste kommt das Essen sehr zügig und lange Wartezeiten sind auszuschließen. Das ist ein absolutes Plus des Restaurants.

Costa quanta?
Mittags stehen immer vier verschiedene Menüs zur Auswahl. Wenn man hier nichts Passendes findet, kann natürlich auch auf die normale Karte zugegriffen werden.  Die Mittagsmenüs werden mit einem kleinen Salat und einer Suppe als Vorspeise serviert und liegen bei circa 7 Euro. Die leckeren Pizzen sind preislich von der einfachen Variante für 6.50 Euro bis zur Luxusvariante mit frischen Gambas für 14.50 Euro erhältlich.

Fazit
Von der etwas spezielleren, schlichten Einrichtung darf man sich nicht irritieren lassen. Die äußerst  große Speisekarte und das Preis- Leistungsverhältnis stimmen absolut und das Essen schmeckt. Ein Besuch in der Bürgerstube „Da Giovanni“ ist bestimmt eine gute Wahl.

 

Buon Appetito wünscht Nastasja Beutler


Good Morning Saigon

22ReismehlpfannkuchenLeichte asiatische Küche, frisch zubereitet und schnell serviert gibt es seit dem vergangenen Sommer im Schnellrestaurant Good Morning Saigon, mitten in der Innenstadt Freiburgs in der Nähe des Martintors (Löwenstraße 6). Die hier angebotenen Gerichte stammen alle aus dem Süden Vietnams, wo solche Speisen traditionell an Straßenständen verkauft werden.

Geschmackstest
Wer gerne asiatisch ißt, wird die hier angebotene Küche auf jeden Fall mögen: Zur Auswahl stehen gefüllte Reismehlpfannkuchen mit Hähnchen, Rinderhack oder Tofu, Gegrilltes Spanferkel, Schweinefleischspieße oder Garnelen mit Reisnudeln oder Duftreis, verschiedene Gerichte mit knuspriger Ente oder paniertem Huhn, gefüllte Reispapierrollen in verschiedenen Varianten, Reisnudelsuppen und mit Fleisch, Shrimps oder Tofu belegte Baguettes. Von fast allen Gerichten gibt es mindestens eine vegetarische Variante. Gewürzt wird mit frischen Kräutern und die Saucen, beispielsweise „Limetten-Chillisauce“, „Erdnuss-Barbecue“ oder „Honig-Zitronengras-Marinade“, sind sehr lecker. Alles wird ohne Geschmacksverstärker zubereitet.

Ruck Zuck oder Geruhsam?
Man bestellt direkt am Tresen und wird dann aufgerufen, sobald das Essen fertig ist. Meist geht das recht schnell; wenn gerade viel Andrang herrscht, kann es natürlich schon mal ein paar Minuten länger dauern. Das Restaurant ist recht groß, so dass man eigentlich immer einen Sitzplatz bekommt – natürlich kann man die Gerichte aber auch mitnehmen.

23ReispapierrollenCosta quanta?
Das Preis-Leistungsverhältnis ist sehr gut: Für ein belegtes Baguette zahlt man 4,50 Euro. Die gefüllten Reispapierrollen kosten 4,90 Euro, sind allerdings eher etwas für den kleinen Hunger. Satt wird man auf jeden Fall von den Reismehlpfannkuchen, die für 5,90 Euro zu bekommen sind und den Grill-, Enten-, und Hühnergerichten, die zwischen 6,90 und 7,90 Euro kosten.

Fazit
Freunde der asiatischen Küche sollten auf jeden Fall einmal die vietnamesische Variante testen – in Freiburg gibt es dafür noch nicht allzu viele Möglichkeiten, so dass das Good Morning Saigon eine willkommene Bereicherung darstellt. Filialen gibt es übrigens in Heidelberg und Stuttgart, weitere sind geplant.

 

Gün ngon (Guten Appetit) wünscht Franziska Löffler


San Giorgio

17PizzaDie Sonne Italiens im Herzen von Freiburg-St. Georgen: Das San Giorgio ist ein kleines, gemütliches, wenn auch schon etwas in die Jahre gekommene Restaurant, welches als Familienunternehmen schon lange in St. Georgen etabliert ist.

Geschmackstest
Von Pizza über Pasta bis zum Salat findet man alles auf der großen Speisenkarte des San Giorgio. Überragend sind allerdings die Pizzen – meiner Meinung nach Freiburgs Nummer Eins. Die anderen Gerichte sind auch gut, können aber in Geschmack und Qualität bei weitem nicht mit der Pizza mithalten. Das tolle an der ist der reichliche Belag. Der Geschmack steht im Vordergrund und mit den Zutaten wird nicht gegeizt.

Ruck Zuck oder Geruhsam?
Das Essen wird nach einer angemessen Zeit gebracht. Besonders der Beilagensalat kommt recht zügig. Und bis dieser gegessen ist, steht auch schon die Pizza auf dem Tisch. Das San Giorgio ist also durchaus für die schnelle Mittagspause geeignet. Die Gerichte gibt’s übrigens auch alle zum Mitnehmen, sodass man nach telefonischer Vorbestellung viel Zeit sparen kann.

Costa quanta?
Das Mittagsangebot ist unschlagbar. Jeden Tag ist eine bestimmte Pizza und ein Pastagericht zur im Angebot. Dazu gibt es jeweils einen Beilagensalat und das zum Wahnsinnspreis von 6,90 Euro. Bei der gebotenen Qualität ist das ein tolles Angebot.

Fazit
Wer Lust auf eine gute italienische Steinofenpizza hat, ist hier genau richtig. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist besonders in der Mittagspause super. Außerdem kann man im Sommer seine Pizza im Hof, geschützt von großen, schattenspendenden Bäumen genießen.

 

Buon Appetito wünscht Tatjana Schultheiß


Edo’s Hummus Küche

hummusVegan essen ist in aller Munde und groß in Mode – vegan essen gehen dennoch immer noch gar nicht so einfach. Eine Möglichkeit für Veganer oder alle, die gelegentlich mal eine Mahlzeit frei von tierischen Produkten genießen wollen, gibt es jetzt in der Freiburger Innenstadt am Augustinerplatz.

Geschmackstest
Basis für alle Gerichte ist Hummus: Eine Art Brei aus Kichererbsen, Sesampaste und Gewürzen. In Mitteleuropa kennen das die meisten eher als Brotaufstrich aus dem Bioladen. Im arabischen Raum und der Türkei ist Hummus allerdings eine gängige Vorspeise oder Hauptmahlzeit. Der Kichererbsenbrei wird in einem tiefen Teller mit Olivenöl und frischem Fladenbrot serviert – dazu kann man verschiedene Toppings wählen, wie beispielsweise Pilze, Kürbis, Bohnen oder Falafel. Wer gar nicht auf Fleisch verzichten mag, für den gibt sogar Fleischbällchen. Alles schmeckt frisch und würzig – wer gerne orientalisch isst, wird es sicher mögen! Hummus ist durch den hohen Eiweißgehalt übrigens sehr nahrhaft und macht erstaunlich lange satt, ohne dass man sich schwer fühlt.

Ruck Zuck oder Geruhsam?
Das kann man hier selbst entscheiden, denn es gibt sowohl einen Imbiss (im Erdgeschoss direkt an der Grünwälderstraße) mit wenigen Sitzplätzen, wo man das Essen auch zum Mitnehmen bekommt, als auch ein Restaurant (im Untergeschoss der Atriumpassage). Schnell geht es allerdings an beiden Orten: Bestellt wird direkt am Tresen und ein paar Minuten später steht das Essen schon bereit.

Costa quanta?
Der Hummus in der Basisvariante kostet 4,30 Euro, die Toppings 2 bis 2,90 Euro. In der „Combo“ mit einem Salat zahlt man 8,50 Euro. Die Getränke – diverse Bio-Limonaden und Kaffee sind im Angebot – kosten zwischen 2 und 2,50 Euro.

Fazit
Wer in der Innenstadt unterwegs ist und eine wirklich gesunde Alternative zu Burger und Co. sucht, ist hier genau richtig. Das Ambiente ist zwar, besonders im Restaurant im Untergeschoss der Passage, eher karg und nüchtern, aber gerade in der Mittagspause will man sich ja ohnehin nicht lange aufhalten. Das Restaurant hat übrigens Montags bis Samstags von 11.30 bis 21 Uhr geöffnet, der Imbiss an denselben Tagen von 11.30 bis 16.30 Uhr.

 

Beteavon (Guten Appetit) wünscht Franziska Löffler


Tacheles

12SchnitzelWer liebt es nicht – das gute Schnitzel ist eine der beliebtesten Speisen der Deutschen. Besonders Kinder lieben die SchniPoSa Variante (Schnitzel, Pommes und Salat). Dieses Gericht muss nicht so langweilig sein, wie es im ersten Moment klingt. Im Tacheles in der Grünwälderstraße locken mehr als 200 Schnitzelvarianten! Das Tacheles ist nicht nur perfekt für Mittagspausen geeignet, sondern bietet auch für abends ein tolles Ambiente. Die rustikale Einrichtung und das Kellerfeeling machen richtig Lust auf eine deftige Mahlzeit.

Geschmackstest
Die Karte bietet viele Varianten, nicht nur die reinen Schnitzelgerichte. Es gibt auch vegetarische Speisen sowie eine große Auswahl an Salaten. Und wem das noch nicht genug ist, dem bieten das „Spaghetti-Festival“, die Steakkarte und die Gerichte aus aller Welt hoffentlich genug Abwechslung. Ich persönlich liebe das Zigeunerschnitzel, das Schwarzwaldschnitzel und das Schnitzel „Münsterland“ – Sie merken, ich liebe Schnitzel in allen Varianten.

Ruck Zuck oder Geruhsam?
Der Vorspeisensalat und auch die Getränke kommen sehr schnell, jedoch muss man etwa 20 Minuten auf sein Hauptgericht warten. Deshalb sollte man für ein Essen im Tacheles eine Stunde einplanen. Diese Zeit kann man mittags nicht immer aufbringen und dadurch bietet sich das Tacheles eher an, wenn man es nicht so eilig hat.

Costa quanta?
Die Preise für die Schnitzelgerichte und die Tagesessen sind für ein Mittagsessen mehr als in Ordnung: Für ein Tagesgericht zahlt man zwischen 6,90 und 7,90 Euro und die Schnitzel kosten mittags alle 7,50 Euro. Zu den Gerichten wird immer ein Vorspeisensalat serviert. Damit wird jeder satt und man verlässt das Tacheles mit einem gut gelaunten Magen.

Fazit
Das Komplettpaket stimmt und der Weg bis zum Tacheles ist auch nicht zu weit. Das Ambiente ist vielleicht nicht jedermanns Geschmack, aber für mich macht es das gerade aus. Das Tacheles gehört mittlerweile zu meinem festen Repertoire und ich kann es nur weiterempfehlen. Wer also Lust hat, gutes Essen zu genießen und den Magen zu füllen, der ist beim Tacheles an der richtigen Stelle.

 

Guten Appetit wünscht Ihr Sebastian Hinderhofer


Pizzeria Ochsenbrugg

Pizza genießenLust auf Bella Italia? Dann ist die Pizzaria Ochsenbrugg hinter dem Hauptbahnhof eine gute Adresse. Begrüßt von einer etwas in die Jahre gekommenen rustikalen Einrichtung entdeckt man auf der Speisekarte, die meist von einem italienischen Landsmann gereicht wird, alles was das Herz begehrt. Umgeben von vielen weiteren Gästen, die ihre Mittagspause hier verbringen und mit italienischer Hintergrundmusik, kann man auch kurz mal die Augen schließen und sich vorstellen, nicht in Freiburg, sondern im wunderschönen Italien seine Mittagspause zu verbringen…

Geschmackstest
Pasta, Pizza, Antipasti, Überbackenes, Salat… alles was die italienische Küche so einmalig macht, findet man auf der Karte in der Pizzeria Ochsenbrugg. Mir persönlich hat es besonders die Pizzavielfalt angetan. Die Pasta hingegen kann gegen die herausragende Pizza leider nicht wirklich mithalten. Die bisher getesteten Nudelgerichte waren oft nicht so gut gewürzt. Toll ist, dass mittags bei jedem Hauptgericht automatisch ein kleine Beilagensalat dabei ist.

Ruck Zuck oder Geruhsam?
Das ist in diesem Fall schwer zu sagen. An manchen Tagen kann man Glück haben und die Gästeanzahl ist nicht so groß. Dann erhält man doch relativ schnell seine bestellten Gerichte. Ist das Restaurant jedoch gut besucht, kann es schon einmal über 20 Minuten gehen, bis man seinen Hunger stillen kann. Eine gute Stunde sollte man also mindestens einplanen für einen Besuch in der Ochsenbrugg.

Costa quanta?
Preislich befindet sich die Pizzeria Penne Rigate Napoli mit Tomaten Sauce Nudeln Pasta essen mit Gab in der günstigeren Kategorie. Eine gute Pizza ist für unter 8,00 € zu haben und auch die Nudelgerichte sind vollkommen erschwinglich. Dafür dass die Gerichte alle frisch zubereitet sind und man einen guten Service genießen kann, sind die Preise mehr als in Ordnung. Durch den Beilagensalat, welcher Mittags automatisch dazu gereicht wird, kann man in der Pizzaeria Ochsenbrugg für gute 10 Euro ein vollwertiges, italienisches Mittagsessen in absolut zentraler Lage genießen.

Fazit
Ein gutes italienisches Restaurant, zentral gelegen, günstig mit tollem Ambiente – solch ein Lokal zu finden ist eine Herkulesaufgabe. Sicherlich wird die Pizzeria Ochsenbrugg nicht all diesen Ansprüchen vollkommen gerecht. Es ist eher ein Mittelweg, den das Team der Pizzeria hier geht. Für eine Mittagspause, in der man Lust auf italienische Küche hat, ist die Pizzeria Ochsenbrugg definitiv eine gute Wahl.

 

Guten Appetit wünscht Ihr Benjamin Zimmermann


sushibar in der Dietlerpassage

01SushiFür die Freunde japanischer Küche und speziell von Sushispezialitäten bietet sich in zentraler Freiburger Lage die Möglichkeit, sich ein schnelles und in der Darreichungsform etwas ungewöhnliches Mittagessen einzuverleiben.
Die Sushibar in der Dietlerpassage ist direkt gegenüber vom Eingang zum Cinemaxx zu finden und in der Mittagszeit gut besucht. In puncto Einrichtung ist das Ambiente eher zweckmäßig gehalten, etwas eng und ganz auf die Präsentation der Sushi-Portionen abgestimmt. Diese gleiten in einer Endlos-Schleife auf einem Magnetfeld an der großen Theke entlang.

Geschmackstest
Es gibt Sushi in vielen Variationen von vegetarisch bis klassisch, frisch zubereitet und in bekömmlichen Häppchen präsentiert. Dazu kann man sich Wasabi, Sojasauce und geriebenen Ingwer aussuchen. Gegessen wird traditionell mit Stäbchen, die verpackt zusammen mit dem Saucenteller an jedem Platz bereit liegen.
Als Entrée kann man Miso-Suppe bestellen oder sich vom Fließband einen am Teller als Vorspeise gekennzeichneten Krautsalat mit essbaren Seetang holen. Dieser Krautsalat ist übrigens mein Favorit – wirklich lecker! Als Dessert habe ich eine Art Schokocrème und süßen Reispudding identifizieren können, die allerdings unseren Gaumen nicht als  exotische Geschmackserlebnisse in Verzückung versetzten.
Bei den Getränken bietet sich das übliche Repertoire an Säften, Limonade verschiedener Couleur, Bier, Sake und auch Tees. Hier ist der Ingwertee zu empfehlen, der hervorragend zu den Sushi-Röllchen passt.

02Japanisch_KrautRuck Zuck oder Geruhsam?
Für sehr hungrige und eilige Mittagspäusler macht es Sinn, direkt an der Theke Platz zu nehmen, weil man sich so gleich schon mal den ersten Teller Sushi aus der Portionenparade herauspicken kann. Man sitzt dort zwar wie die Hühner auf der Stange, aber dafür bekommt man schneller etwas zu essen, als man Getränke bestellt hat. Meines Erachtens ein wertvoller Vorteil, wenn die Zeit für das Mittagessen knapp bemessen ist. Hat man etwas mehr Zeit und will sich eher ein Menü gönnen, so sitzt man an den kleinen Tischchen rings um die große Theke ganz nett – wenn auch für meinen Geschmack etwas zu sehr auf dem Präsentierteller für Passanten, die in der Passage aus und ein gehen.

Costa quanta?
In der Mittagszeit sind die Speisen etwas billiger als am Abend.
Ein Sushi-Teller zum Beispiel kostet mittags 6,90 Euro und beinhaltet drei Schalen sowie eine Vorspeise oder ein Dessert. Vergleichbares ist abends zwei Euro teurer.
Man kann sich sein Essen aber auch modular zusammenstellen: Dann kostet ein Einzelteller mittags 2,50 Euro, die Suppe zwei Euro, Vor-oder Nachspeise 1,50 Euro. Abends gibt es auch für die Suppen und Sushi-Portionen einen Aufschlag.
Abgerechnet wird immer aufgrund der Anzahl der leeren Teller, die man im Laufe seines Mahls neben sich auftürmt. Es ist also für jedes Magenvolumen und jeden Geldbeutel etwas dabei.
Ich persönlich finde die Preise angemessen und man wird wirklich satt – angenehm satt.

Fazit
Trotz des etwas nüchternen Ambientes und der gewissen Enge gehe ich gerne dorthin, wenn es schnell gehen muss und mein Magen schon bedenklich grummelt. Die Sushis sind in all ihren Variationen sehr gut. Die Bedienung kommt schnell an den Platz, um die Getränkebestellung aufzunehmen, die Belegschaft insgesamt ist sehr freundlich und beflissen.

 

Guten Appetit wünscht Ihre Susanne Mentz


Leaf Thaiküche

thailaendischEin wenig versteckt in der Poststraße, einer Seitenstraße der Eisenbahnstraße gegenüber der Hauptpost, liegt der Eingang zum Thai-Restaurant „Leaf“. Das Ambiente ist schlicht und modern, allerdings auch ein wenig düster. Durch ein Fenster im Eingangsbereich kann man den Küchenbetrieb beobachten – hier kochen ausschließlich Thais und sorgen für authentischen Geschmack. Die vielen kleinen Tische lassen sich für größere Gruppen unkompliziert zusammen schieben. Der Laden ist gut besucht – abends kann es schon mal knapp werden mit den Plätzen. Im schnelleren Mittagsbetrieb findet sich aber eigentlich immer ein freier Tisch. Im Sommer steht zusätzlich eine Terrasse zur Verfügung.

Geschmackstest
Auf der Karte finden sich alle Klassiker der thailändischen Küche wie Frühlingsrollen, Glasnudelsalat und scharf-saure Suppen als Vorspeise, gebratener Reis oder gebratene Glasnudeln in verschiedenen Varianten und natürlich alle möglichen Curry-Gerichte. Die Hauptgerichte kann man wahlweise mit Huhn, Ente, Garnelen, Fisch, Rindfleisch oder Tofu bestellen. Alles wird frisch zubereitet und das schmeckt man: Wer asiatisches Essen mag, dem wird es hier auf jeden Fall munden! Mir persönlich zu süß ist die Spezialität des Hauses „Chadamyan“, ein thailändischer Eistee. Aber auch bei den Getränken gibt zum Glück genügend Alternativen: Neben dem in Mitteleuropa Üblichem sind auch landestypische Spezialitäten wie  verschiedene Lassis, Siam Tee oder Singha Bier auf der Karte zu finden.

LassiRuck Zuck oder Geruhsam?
Das Essen kommt hier unglaublich schnell auf den Tisch – meist dauert es unter 10 Minuten. Auch der Service ist flott, freundlich und aufmerksam – selbst wenn das Lokal gut besucht ist, bekommt man sofort eine Speisekarte und kann kurz darauf seine Bestellung aufgeben. Man kann hier also durchaus auch zu Mittag essen, wenn man nur eine halbe Stunde Zeit hat.

Costa quanta?
Im Mittagstisch sind die Hauptgerichte rund ein bis zwei Euro günstiger als abends: Die Mini-Frühlingsrollen als Vorspeise sind für 2,90 Euro zu haben, die Currys kosten mit Tofu zwischen 5,20 und 5,70 Euro, mit Fisch oder Fleisch zwischen 5,70 und 6,90 Euro. Das teuerste Gericht auf der Mittagskarte ist ein Curry mit Ente, Lychee und Ananas für 7,50 Euro. Auch die Getränkepreise sind moderat: Eine Apfelsaftschorle kostet 1,70 Euro, ein Kaffee 1,50 Euro und ein großer Becher Lassi schlägt mit 3,50 Euro zu Buche.

Fazit
Für alle Freunde der asiatischen Küche ist das Leaf ein echter Tipp! Man zahlt kaum mehr als im Schnellimbiss und das leichte und gesunde Essen liegt nicht so schwer auf dem Magen!

 

Guten Appetit wünscht Ihre Franziska Löffler


mm! Leckerbar

SuppeFrische Farben und viel Holz begrüßen einem beim Betreten der mm! leckerbar in der Bertoldstraße – man fühlt sich sofort wohl und angesprochen vom Ambiente. Hat man zusätzlich Lust auf gesundes, leckeres und frisches Essen in der Mittagspause ist man in der mm! leckerbar genau richtig. Hier steht Qualität im Vordergrund, alle verwendeten Zutaten sind 100 Prozent natürlich und ohne Konservierungsstoffe, Farbstoffe und Aromastoffe.  Das Fast Food Restaurant bietet zu den gemütlichen Plätzen im inneren des Restaurants auch Außen-Plätze an, so dass man bei schönem Wetter seine Pause auch draußen genießen kann.

Geschmackstest
Suppen, Salate, Brote, Sandwich, Pasta, Chili con Carne, Ratatouille eine bunte Auswahl an leckeren Gerichten bietet die mm! leckerbar. Und wie der Name des Fast Food Restaurant schon sagt – ist es einfach lecker. Die Salate werden täglich frisch zubereitet, hierzu gibt es eine Fülle an Toppings, wie Büffelmozzarella, Oliven, Rucola und vieles mehr. Besonders lecker sind auch die Paillasse-Brote mit Wunsch-Belag. Die Brote sind handgemacht und das schmeckt man auch. Angefangen bei den frisch gepressten Säften, hausgemachten Limonaden über leckere Suppen ohne Zusatz von Mondamin, oder dergleichen – Qualität und Natürlichkeit steht hier im Vordergrund.

SaftRuck Zuck oder Geruhsam?
Wie in den meisten Fast Food Restaurants ist Selbstbedienung angesagt. Man wird sofort mit Getränken und Besteck ausgestattet. Benötigt ein Gericht noch etwas Zeit, erhält man ein Pager, der durch vibrieren und blinken darauf hinweist, dass das gewünschte Gericht fertig ist. In der mm! leckerbar geht`s nicht ganz so schnell, wie in einem anderen Fast Food Restaurant – aber das erwartet man auch nicht. Das Essen hat man trotzdem „ruck zuck“ – sodass sich die mm! leckerbar auch gut für eine kurze Mittagspause anbietet.

Costa quanta?
Die einzelnen Gerichte sind zwischen fünf und zehn Euro erhältlich. Wenn man bedenkt, dass die Gerichte frisch und selbstgemacht sind, sind die Preise mehr als fair.

Fazit
Frisch, gesund, natürlich und lecker! Ein Besuch in der mm! leckerbar ist auf jeden Fall empfehlenswert. Ich habe die mm! leckerbar sicher nicht das letzte Mal in meiner Mittagspause besucht ;-)!

 

Guten Appetit wünscht Ihre Miriam Schuler


BurgerDas Burger Chalet

Seit etwa einem 3/4 Jahr im „Bermuda-Dreieck“ gelegen bietet das Burger Chalet eine trendiges Wohlfühlambiente auf kleinstem Raum. Urige Holzwände treffen auf grüne Barhocker und der einsehbaren Burgermanufaktur. Für eine hochwertige, schnelle Burgermahlzeit inmitten von Freiburg bietet das Burger Chalet die richtige Atmosphäre.

Geschmackstest
Wer keine Lust mehr auf Einheitsburger sondern einen gewissen Anspruch an seine Burgermahlzeit hat, ist im Burger Chalet genau richtig. Vom klassischen Chalet-Burger über den Vegi-Burger mit Polenta-Bratling ist für jeden Geschmack etwas dabei. Unsere Empfehlung: Neben den einzigartigen Burgern bietet das Burger Chalet auch tolle Beilagen an. Besonders zu empfehlen sind die Rosmarien-Kartoffeln – kombiniert mit einem Beilagensalat sind diese echt eine Wucht.

RosmarinkartoffelnRuck Zuck oder Geruhsam?
Das Burger Chalet kann natürlich nicht mit der Schnelligkeit einer Fast-Food-Kette mithalten, dass soll es aber auch nicht. Alle Burger und Beilagen werden vor den Augen der Kunden frisch zubereitet. Das braucht Zeit, schmeckt aber umso besser. Trotzdem hat man in 5-8 Minuten seine bestellten Speisen. So eigenet sich das Burger-Chalet durchaus auch mal für eine kürzere Mittagspause.

Costa quanta?
Qualität hat ihren Preis! Unter zehn Euro kann man einen Burger mit Beilage und Getränk fast nicht erstehen. Einzig das Mittagsangebot, mit fest vorgegebenen Burger ist bis 14 Uhr für derzeit 7,99 Euro zu haben. Die Preise sind in anbetracht der frischen Zubereitung und der Qualität vollkommen in Ordnung – sie sind ihren Preis wert.

Fazit
Wer Lust auf frisch zubereitete, kreative Burgerkreationen hat ist im Burger Chalet genau richtig. Vom scharfen Alpenfeuer-Burger bis zum Vegi Burger Waldwiese ist für jeden Geschmack etwas dabei. Da das ganze auch noch im Herzen von Freiburg ist, ist das Burger Chalet die richtige Anlaufstation für eine kleine Mittagspause inklusive dem unnacharmbaren Flair der Freibuger Innenstadt.

Guten Appetit wünscht Ihr Benjamin Zimmermann


GewuerzeDie Rose

Das laotische Restaurant „Rose“ in der Stefan-Meier Straße hat seinen ganz eigenen Charme. Der Gastraum ist in einem ehemaligen Tankstellengebäude untergebracht. Die Einrichtung ist, wie das Restaurant und die Inhaberin insgesamt sehr individuell. Viele Blumen, Bilder, Lichterketten und zusammengewürfeltes Interior machen das Ambiente der Rose aus. Im Sommer bietet das kleine Restaurant auch eine sonnige Terrasse mit kleinen Tischen – umrandet von Bäumen und Grünpflanzen.

Geschmackstest
Wie schmeckt laotisches Essen? Zusammengefasst erinnert es sehr an die chinesische Küche. Die Qualität der Speisen ist wirklich überzeugend, frische und exotische Zutaten sowie interessante Geschmackskombinationen erwarten einen beim Blick in die Speisekarte. Diese ist mit sehr vielen Gerichten bestückt, so dass für jeden etwas zu finden ist. Wer gerne scharf ist, ist in der Rose genau richtig. Was hier in der Speisekarte an Schärfegrad versprochen wird, wird auch gehalten.

chilliRuck Zuck oder Geruhsam?
Die Lage der Rose ist eher dezentral. Daher muss man, je nach Standort etwas Zeit für die „Anreise“ einplanen. Ist man da, ist der Service jedoch sehr schnell und auch die bestellten Gerichte sind nach Bestellung in einer annehmbaren Zeit auf dem Tisch. Man sollte trotzdem mindestens eine 3/4 Stunde einplanen, schon allein um den einzartigen Charme und die leicht chaotische Athmosphäre zu genießen.

Costa quanta?
Das Preis- Leistungsverhältnis der Rose ist unschlagbar! Sucht man sich nicht gerade die ausgefallensten Kreationen der Speisekarte aus, kann man ein Mittagessen mit kleinem Getränk, Frühlingsrollen als Vorspeise und eine Hauptspeise für unter zehn Euro erstehen.

Fazit
Wer Lust auf asiatische Küche hat, die nicht, wie in vielen Fällen von Geschmacksverstärkern dominiert ist, ist in der Rose genau richtig. Man muss sich jedoch auf das Ambiente sowie den oftmals gewöhnungsbedürftigen Umgang mit den Gästen einlassen: Es kann durchaus mal vorkommen, dass man von der Chefin an einen anderen Platz gesetzt wird, wenn Sie den ausgewählten für andere Gäste benötigt. Ganz nach dem Motto „chaotisch laotisch“ bietet die Rose authentische „Erlebnisgastronomie“ mit tollen Speisen zu unschlagbaren Preisen!

Guten Appetit wünscht Ihr Benjamin Zimmermann

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