Lesetipps

Grisham_JDas_KomplottWährend meines Urlaubs habe ich „Das Komplott“ von John Grisham gelesen. Grisham ist ein weltberühmter US-amerikanischer Autor und wie einige seiner Hauptfiguren selber als Anwalt tätig. Daher wundert es auch nicht, dass „Das Komplott“ wie viele andere seiner Bücher ein Spiegel-Bestseller wurde. Zuerst wollte ich das Buch nicht lesen, weil es über 400 Seiten hat und ich Bücher mit so vielen Seiten nicht besonders mag, aber es hat sich wirklich gelohnt.

Malcolm Bannister sitzt wegen Geldwäsche unschuldig im Gefängnis. Er hat seine Frau und seinen Sohn verloren und verachtet die Justiz. Da Bannister früher Anwalt war, lernt er im Gefängnis eine Menge Leute kennen, die ihn um Rat fragen. Eines Tages werden der Bundesrichter und seine Geliebte gefoltert und getötet aufgefunden. Das ist die große Chance, auf die Bannister so lange gewartet hat. Sein Freifahrtschein aus dem Gefängnis, denn im Vergleich zum FBI kennt er den Mörder und das Motiv. Für Malcolm Bannister beginnt nun eine spannende Reise und der Leser bleibt lange im Ungewissen, was er eigentlich im Schilde führt, denn er hatte ganze fünf Jahre Zeit, sich diesen Plan zu überlegen.

John Grisham schafft es, die Spannung durchweg hoch zu halten und man muss immer weiter lesen, da ständig neue Informationen dazu kommen und die Geschichte immer neue Wendungen nimmt. Man will unbedingt herausfinden, was Bannister eigentlich geplant hat. Nebenbei lernt man noch so einiges über das amerikanische Rechts- und Strafsystem. Dinge, die zu Beginn als unwichtig erscheinen, werden am Ende geschickt zusammen geführt. Man muss stets aufmerksam lesen und auf jede Kleinigkeit achten.
Katharina Göggel

John Grisham: Das Komplott
Heyne, 9,99 (Taschenbuch)


Bergstrand_MDer_FuenfzigjaehrigeJa, Sie haben richtig gelesen und nein, das Buch hat nichts mit dem „Hundertjährigen der aus dem Fenster stieg und verschwand“ zu tun. Das einzige was beide Bücher vereint ist, dass beide Autoren aus Schweden kommen.

Ich glaube es geht vielen im Leben einmal so: Man tritt auf der Stelle und fragt sich, ob das Leben so noch Sinn macht. Diese Gedanken treibt auch die Hauptfigur des Romans Göran um. Von der Frau verlassen und im Job gefeuert, stellt er fest, in welcher Routine sein Leben erstarrt ist. Das Angebot eines Freundes, ihn nach Indien zu begleiten, kommt da genau zum richtigen Zeitpunkt. Für Göran beginnt mit der Reise eine Sinnsuche der anderen Art. Inmitten einer vollkommen anderen Kultur erlebt der Protagonist spannende Abenteuer auf der Suche nach sich selbst und findet Freunde fürs Leben.

Vor allem die Hauptfigur des Buches macht dieses so unglaublich lesenswert. Von Beginn an konnte ich mich mit den Gedanken, Gefühlen und Handlungen von Göran identifizieren. Gerade weil dieser so überhaupt nicht perfekt ist, ist er unglaublich sympathisch und vor allem authentisch. Jeder, den fremde Kulturen so anziehen wie mich, wird dieses Buch sicherlich verschlingen. Die Beschreibungen zur indischen Lebensart und die entstehenden Verbindungen zu den Landsleuten sind absolut stimmig. Nebenbei gelingt es dem Autor, eine gehörige Portion Humor einzubauen, ohne eine der Figuren jemals lächerlich wirken zu lassen.

Gönnen Sie sich diese kurzweilige Lektüre und folgen Sie dem fünfzigjährigen Schweden auf der Reise seines Lebens durch Indien – Sie werden es nicht bereuen.
Benjamin Zimmermann

Mikael Bergstrand: Der Fünfzigjährige, der nach Indien fuhr und über den Sinn des Lebens stolperte
btb Verlag, 14,99 (broschiert)


Abrechnung-CoverEine packende Story, die ganz nebenbei spannende Hintergrundinformationen zur Krise in Griechenland liefert – das bekommt man in dem Krimi „Abrechnung“ von Petros Markaris geboten. In Griechenland erschien der Roman bereits 2012 und prophezeit das, was aktuell wahrscheinlicher scheint, als je zuvor: Griechenland ist aus dem Euro ausgestiegen und hat seine alte Währung, die Drachme wieder eingeführt.

Psomí, Paideía, Elefthería – „Brot, Bildung, Freiheit“ – heißt der Roman im Original und zitiert damit den Schlachtruf der Studenten, die 1973 Widerstand gegen die Militärjunta leisteten. Unter anderem besetzten sie das Athener Polytechnikum. Dieser Aufstand und seine gewaltsame Niederschlagung im November 1973 leiteten damals das Ende der Militärherrschaft ein. Viele dieser Aktivisten wurden später zu linken Aufsteigern, die mit dem Bonus ihres Widerstandes viele wichtigen Posten besetzten. Damit wurde der Grundstein für eine Entwicklung von Vetternwirtschaft und Korruption gelegt, die wesentlichen Anteil am Niedergang der griechischen Volkswirtschaft hatte. Drei Mitglieder dieser „Generation Polytechnikum“ werden in „Abrechnung“ erschossen – wer könnte ein Interesse daran haben, mit diesen ehemaligen Helden abzurechnen?

Ein literarisches Meisterwerk ist der Roman vielleicht nicht – es dauert schon ein wenig, bis die Handlung so richtig in Gang kommt und die Sprache habe ich als hölzern empfunden, was an der Übersetzung liegen mag. Wer aber etwas über Griechenland und die Hintergründe der derzeitigen wirtschaftlichen Situation des Landes erfahren möchte, für den lohnt sich die Lektüre auf jeden Fall. Und sogar ein sympathischer Deutscher kommt darin vor!
Franziska Löffler

Petros Markaris: Abrechnung. Ein Fall für Kostas Charitos
Diogenes Verlag, 10,90 Euro (broschiert)


Werte_gebundenNachdem ich auf der Suche nach Lektüre für den Urlaub zufällig über das Buch „Caravan“ der ukrainisch-stämmigen Autorin Marina Lewycka gestolpert war, habe ich hintereinander weg sämtliche vier bisher von ihr erschienenen Bücher gelesen.

Alle haben mir sehr gut gefallen – das Neueste, „Die Werte der modernen Welt unter Berücksichtigung diverser Kleintiere“, scheint mir aus Sicht einer Bankmitarbeiterin allerdings besonders interessant: Denn eine der drei Hauptfiguren der Geschichte, der Doktorand der Mathematik Serge, hat sich als quantitativer Analyst von einer internationalen Investmentbank anwerben lassen. Nebenher versucht er mit illegalen Börsenspekulationen das große Geld zu machen. Das führt zu einem Versteckspiel nicht nur bei seinem Arbeitgeber, sondern auch innerhalb der Familie, denn Serges Eltern sind Althippies und überzeugte Antikapitalisten. Zwar sind auch sie längst aus der Landkommune, in der Serge und seine beiden Schwestern aufgewachsen sind, ausgezogen und wollen auf ihre späten Jahre sogar noch den Hafen der bürgelichen Ehe ansteuern. Doch die alten Werte halten sie hoch, sei es beim Kampf um den Erhalt einer Schrebergartenkolonie oder beim Verfassen einer Geschichte des Kommunismus.

Aus dieser Konstellation ergeben sich zahlreiche lustige aber auch tragische Ereignisse, die Marina Lewycka mit viel Sinn üfr Situationskomik aber auch mit Feingefühl für ihre Figuren schildert.

Die Autorin wurde 1946 als Kind ikrainischer Eltern in einem Flüchtlingslager in Kiel geboren und wuchs in England auf. Sie lebt in Sheffield und unterrichtet an der Sheffield Hallam University im Bereich Medienwissenschaft. Ihr erster Roman, „Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch“, der 2005 kurz vor ihrem 60sten Geburtstag veröffentlicht wurde, eroberte die internationalen Bestsellerlisten und wurde in 33 Sprachen übersetzt. Marina Lewycka gilt als eine der wichtigsten und populärsten englischen Autorinnen der Gegenwart und ihre sehr unterhaltsamen Romane enthalten immer auch eine gehörige Portion Gesellschaftskritik. Das Richtige für alle, die unterhalten werden möchten, ohne das Hirn dabei ganz auszuschalten.
Franziska Löffler

Marina Lewycka: Die Werte der modernen Welt unter Berücksichtigung diverser Kleintiere
dtv, 19,90 Euro (gebundene Ausgabe)


Mann-namens-OveOve ist der Nachbar, den man seinem ärgsten Feind nicht wünscht: Jeden Morgen macht er seine Kontrollrunde durch sein Viertel, prüft, ob der Müll sauber getrennt wird, ob jemand falsch parkt und Fahrräder abgeschlossen am Straßenrand stehen. Über seine Mitmenschen kommt ihm kein gutes Wort über die Lippen. Für ihn gibt es keine Zwischentöne, nur schwarz oder weiß. So kündigt er beispielsweise seinem besten Freund die Freundschaft, als sich dieser anstelle eines schwedischen Autos wie bisher einen BMW kauft.

Der einzige Mensch, für den er sich öffnete, ist seine Frau Sonja, die früh an Krebs stirbt. Als er dann mit 59 Jahren vorzeitig in Rente geschickt wird, sieht er keinen Sinn mehr im Leben und will sich umbringen. Dabei kommt ihm allerdings seine Nachbarschaft in die Quere, insbesondere die neu hinzugezogene Perserin Parvaneh. Andauernd wird seine Hilfe (oder wenigstens sein Werkzeug) benötigt und dabei unbeabsichtigt jeder seiner Selbstmordversuche gestört. Im Laufe der Ereignisse regelt Ove mit seinem Pragmatismus und seiner Vorstellung davon, wie die Welt zu sein hat, die Probleme seiner Nachbarn. Er bringt Parvaneh das Autofahren bei, nimmt den von seinem Vater verstoßenen schwulen Kellner seines Stammcafés bei sich zu Hause auf und bewahrt seinen ehemals besten und inzwischen schwer dementen Freund vor der Abschiebung ins Altersheim. Er wird so zur zentralen Figur der kleinen Siedlung und findet ganz nebenbei wieder selbst Gefallen am Leben.

Auch wenn die Story recht vorhersehbar ist, ist das Buch äußerst vergnüglich zu lesen. Anfangs sitzt man kopfschüttelnd und fassungslos davor und fragt sich, wie ein Mensch so sein kann. Aber hinter allem steckt ein Schicksal, das gewisse Verhaltensweisen erklärt. Und so fängt man an, Ove zu mögen, der sich eigentlich nur eine weniger komplexe Welt wünscht und hinter der rauen Fassade ein mehr als großes Herz hat.

Frederik Backman hat einen schönen Roman geschrieben. Man muss laut lachen und schwer schlucken. Wem „Der 100jährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ gefallen hat, wird an Ove ebenfalls Gefallen finden.
Jens Mutter

Fredrik Backman: Ein Mann namens Ove
Krüger Verlag, 18,99 Euro


Rosie-Projekt-CoverSuchen Sie noch ein schönes Buch für schöne Abende auf dem Sofa? Dann möchte ich Ihnen diesen unterhaltsamen und intelligenten Roman ans Herz legen. Geschrieben von einem australischen IT-Berater, wurde die Geschichte über einen aspergerlastigen Genetik-Professor im vergangenen Jahr zum überraschenden Weltbestseller.

Dons skurril-verschrobene Sicht der Welt sorgt für reichlich Komik, öffnet beim Leser aber auch die Perspektive für einen anderen Blick auf viele Dinge des Alltags.

„Gemäß den Gesetzen der Logik sollte ich für eine ganze Reihe von Frauen attraktiv sein. Im Reich der Tiere würde ich mich erfolgreich vermehren“, stellt der Genetiker lapidar fest und startet sein „Ehefrau-Projekt“. Mit Hilfe eines wissenschaftlichen Fragebogens, den er an sämtliche erreichbaren Frauen verteilt, will er ungeeignete Kandidatinnen von vornherein ausschließen – dazu gehören beispielsweise „Zeitverschwenderinnen, Unorganisierte, Horoskopleserinnen und Veganerinnen.“

Als Don der unpünktlichen, irrationalen, rauchenden Vegetarierin Rosie begegnet, ist für ihn deshalb sofort klar, dass diese nicht als Ehefrau taugt. Da die scheinbare Barfrau jedoch auf der Suche nach ihrem biologischen Vater ist und Don sich entschließt, ihr dabei zu helfen, bleiben die beiden in Kontakt und erleben auf der Jagd auf DNA-Proben jede Menge skurriler Abenteuer.

Die Hauptfiguren Rosie und Don muss man einfach lieben und so hofft man natürlich, dass die beiden trotz aller Gegensätze zusammen finden. Ob das trotz aller Widrigkeiten und Missverständnisse am Ende gelingt, das möchte ich hier natürlich nicht verraten. Denn diese einfach gut geschriebene, lustige und durchaus auch für Männer geeignete Liebeskomödie sollten Sie unbedingt selbst lesen!
Franziska Löffler

Graeme Simsion: Das Rosie-Projekt
Krüger Verlag, 18,99 Euro


Darm-mit-CharmeNeulich in der NDR-Talkshow „drei nach neuen“: Eine sehr junge, sehr hübsche Medizinstudentin spricht ganz ungezwungen über Darmtätigkeit, menschliche Ausscheidungsprodukte und hält ein Plädoyer zur Ehrenrettung des
Pupses.
Dieser erfrischende und sympathische Auftritt, über den ich zufällig beim Zappen gestolpert war, brachte mich dazu, ein Sachbuch über ein Thema zu lesen, das mich
bisher eigentlich überhaupt nicht interessiert hat. Und es hat sich gelohnt: Äußerst unterhaltsam und in leicht verständlicher Form erfährt man hier viele spannende Dinge über die Verdauung, bei denen man sich ernsthaft fragt, warum man sie eigentlich nicht in der Schule gelernt hat und warum sie nicht längst zur Allgemeinbildung gehören.

Giulia Enders erlangte 2012 erste Bekanntheit, als sie mit ihrem Vortrag „Darm mit
Charme“ den ersten Preis bei den ScienceSlams in Freiburg, Berlin und Karlsruhe gewann.
Das Video mit diesem Beitrag wurde auf YouTube ein Riesenerfolg und machte eine Literaturagentin auf die junge Autorin aufmerksam. Das Buch erschien im März 2014 und landete schon kurz danach auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste.
Franziska Löffler

Giulia Enders: Darm mit Charme
Ullstein Verlag, 16,99 Euro


Jaud_Hummel

Ich kann nur ein Buch sehr empfehlen, denn dieses Buch konnte ich letzten Sommer nicht mehr weg legen. „HUMMEL DUMM“ von Tommy Jaud ist ein Buch zum Schmunzeln, zum Lachen und ganz wichtig für alle: leicht und toll zu lesen. Es geht um ein junges Paar, das auf dem Weg in einen Safariurlaub ist, den die Frau organisiert hat. Der Ich-Erzähler Matze Klein hat darauf keine Lust und als er die Safarigruppe kennenlernt, ist der Weg bereitet für viel Spaß. Ich hoffe das Buch gefällt euch genauso gut wie mir!
Sebastian Hinderhofer

Tommy Jaud: Hummel Dumm
Scherz Verlag 13,95 Euro


PoschEin moderner Papa, der kocht, wäscht – und daran leidet: In „Sie nennen es Nichtstun“ erzählt Alexander Posch mit viel schwarzem Humor davon, wie es ist, kein Leben mehr, aber eine Familie zu haben. Sehr witzig geschrieben und endlich mal eine Hommage an alle Väter, die sich ohne einen Dank erwarten zu können, in Haushalt und Erziehung einbringen. Und für Frauen? Ja, unbedingt lesen. Wie hättet Ihr es denn gerne? Das Modell Hausmann, wie im Buch beschrieben, ist es wohl nicht, oder?
Jens Hupperich

Alexander Posch: Sie nennen es Nichtstun
LangenMüller 17,99 Euro


de WinterDieser vielschichtige und spannende Roman ist Thriller, Politkrimi und Liebesgeschichte in einem. Leon de Winter verknüpft darin gekonnt die Probleme islamischer Jugendlicher in den Niederlanden mit der Geschichte der wunderschönen und rätselhaften weiblichen Heldin, lässt reale Politiker auftreten und nicht zuletzt sich selbst und das mit überraschender Selbstironie.

Aufhänger der Geschichte ist der islamistische Ritualmord an dem provokanten Filmemacher Theo van Gogh, der den niederländischen Autor zu Lebzeiten zum Intimfeind erklärt hatte und ihn in Talkshows und Kolumnen durch den Schmutz zog.

Im Roman darf van Gogh als Schutzengel in einen islamischen Terrorangriff eingreifen und dadurch Erlösung erlangen. Klingt irgendwie metaphysisch – und das ist es auch; ein spannender Kontrast zu der sehr „irdischen“ restlichen Story.
Franziska Löffler

Leon de Winter: Ein gutes Herz
Diogenes 22,90 Euro

 


Disney
© Disney

„Lektüre-Tipp“? Ja natürlich, zum Erholen immer wieder beliebt: „Walt Diesneys Lustiges Taschenbuch.“ Da darf’s bei mir auch mal ein altes sein, insbesondere wenn Donald Duck zum Helden Phantomias wird …
Gruss Oliver Meyer

Walt Disneys Lustiges Taschenbuch: Phantomias Superstar!
Edmond Ehapa Media GmbH, 5,50 Euro


leCarreeDie ahnungslosen Eheleute Perry geraten während ihres Sommerurlaubes in die Schusslinie einer atemberaubenden Spionageschichte. Das Buch ist spannend bis zur letzten Zeile und es herrscht akute Sonnenbrandgefahr, denn die Umwelt wird zur Nebensache.
Dominik Jan Müller

John le Carre: „Verräter wie wir“
Ullstein 9,99 Euro


Young_HuetteVier Jahre nach dem Verschwinden seiner jüngsten Tochter erhält Mack eine rätselhafte Einladung in die Hütte am Wald, in der man damals die letzten Spuren seiner Tochter gefunden hatte. Der Absender der Einladung ist Gott. Trotz Zweifel lässt sich Mack auf die Einladung ein. Es beginnt eine Reise ins Ungewisse, die sein Leben für immer verändern. Dieses Buch hat in nur wenigen Monaten seit Erscheinen der amerikanischen Originalausgabe Millionen Leser begeistert – so auch mich.
Ulf Schmidt

William Paul Young: Die Hütte
Ullstein Taschenbuch 9,99 Euro


MoyesMein Buchtipp bietet sich für einen ausgiebigen Urlaub mit großzügigen Zeitspannen zum Lesen an – warum? Sie werden dieses Buch nicht für eine Sekunde aus den Händen legen, bis Sie die außergewönliche und berührende Geschichte von Lou & Will gelesen haben.
„Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer kleinen Heimatstadt ihren leicht exzentrischen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne als Kellnerin arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt. Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt. Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird, wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will. Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird. Eine Frau und ein Mann. Eine Liebesgeschichte, anders als alle anderen. Die Liebesgeschichte von Lou und Will.“
Jojo Moyes beschreibt die Geschichte eines Mannes, der mitten aus dem Leben gerissen wurde und durch sein Dasein im Rollstuhl seine Lebensfreude verloren hat. Der etwas anderen Pflegehilfe Lou gelingt es peu à peu Will Freude an Erlebnissen zurückzugeben – auch mit dem Rollstuhl – und lernt darüberhinaus sich selbst neu kennen.
Ein sehr berührendes Buch, das viel Stoff zum Nachdenken bietet – auch wenn es sich über das Ende der Geschichte streiten lässt.
Miriam Schuler

Jojo Moyes: Ein ganzes halbes Jahr
rororo 14,99 Euro

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