Archiv der Kategorie: Mittagstisch-Tipps

Essenstipp: Bengal

Ganz in der Nähe der Volksbank Zentrale gelegen, hat in der Eisenbahnstraße 43 wieder ein neuer Pächter den Kochlöffel in der Hand: Das „Bengal“ bietet kulinarische Spezialitäten aus Bangladesch an und ist in der nahen Essmeile eine Alternative zur italienischen, magrebinischen, türkischen und deutschen Kost.

Geschmackstest
Über die Woche verteilt wird eine feste Mittagstischkarte angeboten. Jeden Tag gibt es etwas anderes, aber stets sind Fleisch-, Fisch- und  zwei vegetarische Gerichte dabei. Dazu kann man einen Salat oder eine Suppe wählen.

Sagt einem das Angebot des Tages nicht so zu, so können aus den sonstigen Angeboten leckere Kleinigkeiten und Salate gewählt werden. Sehr interessant ist dabei der Mangosalat und die bengalischen Linsenpuffer. Es ist vor allem die Geschmackskombination von süßer Frucht und würziger Sauße mit Gemüse und Fleisch oder Fisch, die mich dabei fasziniert hat.

Freunde der asiatischen Küche finden hier auf jeden Fall etwas nach ihrem Geschmack

Zum Trinken empfehle ich Sharboth (stilles Wasser mit Limettensaft und Granatapfelkernen) und wenn man sich etwas Scharfes bestellt hat, dann mildert ein Lassi in Natur, Mango oder Erdbeere die Schärfe im Mund wieder etwas ab.

Quanta Costa
Die Mittagstischkarte bietet Speisen zwischen 7,50 Euro und 11,90 Euro an, die sonstigen Angebote rangieren zwischen drei Euro und 10,50 Euro.
Eine Orangina kostet 2,80 Euro und ein Sharboth ist ab 3,10 Euro zu haben.
Bengalische Desserts werden ab 2,80 Euro angeboten.

Das Ambiente im Bengal ist eher nüchtern gehalten

Ambiente
Das Lokal ist zweckmäßig eingerichtet aber nicht ungemütlich. Gedämpftes Licht ist vorherrschend und wenn man etwas Glück hat, sitzt man am Tisch im hinteren Teil vor der plätschernden Wasserwand. Die Bestuhlung ist auf maximale Kapazität ausgelegt so dass es  es sehr laut und eng werden kann, wenn jeder Tisch besetzt ist.

Das ist meines Erachtens das einzige Manko der Lokalität. Ansonsten ist die Bedienung sehr beflissen und freundlich.

Falls Ihr nicht schon da wart, probiert es einfach mal aus. Ist lecker!

The Holy Taco Shack

Die mexikanischen Gerichte kann man sich im Baukasten-System selbst zusammenstellen

Das Restaurant „The Holy Taco Shack“ hat seine Wurzeln in einem Foodtruck, der Tex-Mex-Küche im Rieselfeld verkauft hat. Aufgrund des großen Zuspruchs wurden die Trucker sesshaft und haben im Stühlinger in der Barabarastrasse, Ecke Robert-Koch-Strasse, ein Restaurant eröffnet. Anspruch der Inhaber ist „authentisches“ Essen, wie es in Mexiko und Amerika serviert wird. Im Gegensatz zu anderen Lokalen der gleichen Richtung gibt es keine Convenience-Produkte – alles wird frisch zu bereitet.

Die Karte bietet viel Interessantes im Baukasten-System: Im ersten Schritt wählt man aus, ob man Tacos, Burritos oder anderes haben möchte, dann die Füllung wie Rindfleisch, Huhn oder Schwein und zu guter Letzt die Sauce. Alternativ gibt es beispielsweise  Pastrami- oder Club-Sandwiches oder Fried Chicken mit French Fries oder Käsemakkaroni. Die Desserts sind typisch amerikanisch: Cheesecake, Apple-Pie oder Brownie.
Sonntags gibt es zusätzlich typisch amerikanisches Frühstück.

Das Bier kommt von Ganter und – ganz Zeitgeist – vom Braukollektiv. Ebenso sind Cola und Limonade hipsterlike von Fritzz.

Die Zwiebelringe waren kross und kamen mit einer leckeren Sour Cream

Geschmackstest
Getestet wurden frittierte Zwiebelringe, Enchiladas und Kürbiskuchen. Die Zwiebelringe waren cross und kamen mit einer leckeren Sour Creme. Die Enchiladas schmeckten frisch, waren allerdings nur lauwarm und das Hühnchenfleisch etwas trocken. Der Kürbiskuchen an sich war sehr lecker, wurde aber leider von einem Berg Sahne erdrückt.

Wir waren in einer größeren Gruppe unterwegs und hatten somit einen guten Querschnitt über die Gesamtkarte. Insgesamt war der Eindruck positiv, gleichwohl hätten die meisten Gerichte wärmer sein können. Auch bei der optischen Anrichtung der Gerichte besteht noch Potential nach oben. Insgesamt aber eine solide Leistung.

Ruck zuck oder Geruhsam?
Der Service war freundlich. Ein Essen wurde leider vergessen, aber schnell hinterhergebracht.

Wir waren am Abend da, daher kann die Schnelligkeit zum Mittagstisch nicht beurteilt werden. Die Bewertungen bei Facebook deuten aber darauf hin, dass man aufgrund des Andrangs eher etwas mehr Zeit mitbringen sollte.

Costa Quanta?
Für Vor-, Haupt- und Nachspeise und vier Getränken wurden insgesamt 33 Euro bezahlt. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist in Ordnung. Lieber frisch und etwas teurer als pappige Convenience.

Fazit:
Wer auf amerikanisch/mexikanisches Essen steht, ist im Holy Taco Shack besser aufgehoben als in den ansonsten in Freiburg vorhandenen Mexikanern aus der Systemgastronomie. Der Abend hat in der Summe gestimmt, gleichwohl ist mein persönlicher Eindruck, dass der nach außen getragene Anspruch an Qualität noch nicht durchgehend erreicht wird und dass das sich selbst gegebene Image noch mehr mit Leben gefüllt werden sollte.

The Holy Taco Shack
Barbarastr. 18
79106 Freiburg
Telefon 0176 32970414
E-Mail: hello@theholytacoshack.com
Internet: www.theholytacoshack.de

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Donnerstag: 11 bis 23 Uhr
Freitag und Samstag: 11 bis 24 Uhr
Sonntag: 11 bis 15 Uhr
Montags geschlossen

The Gramercy

Eine kleine, aber sehr feine Adresse für gutes Essen – das Gramercy

Seit gut eineinhalb Jahren gibt es in Freiburger Fischerau „The Gramercy“. Carolin Rechenbach und Sebastian Trefzer haben dort einen festen Standort gefunden, nachdem sie gut neun Jahren ihr Konzept an verschiedenen Standorten, wie beispielsweise dem Augustinermuseum oder mittags im benachbarten „Cabana“ ausprobiert haben.

Das Restaurant ist schlicht eingerichtet. Hellgraues Mobiliar fügt sich perfekt zur historischen Steinwand. Platz und Anzahl der Tische sind überschaubar, gleichwohl sitzt man nicht eng an eng.

Geschmackstest
Die Küche läuft unter dem Label „Contemporary Kitchen“ und meint modernes, zeitgenössisches Essen ohne viel Chichi. Die Zutaten sind weitestgehend bio, demeter und regional. Die Karte bietet eine kleine überschaubare Auswahl, immer mit einer vegetarischen Variante.

Bei unserem Probeessen gab es vorzügliche Spinatnocken. Die Küche versteht eindeutig ihr Handwerk. Alles war auf dem Punkt.

Ruck zuck oder Geruhsam?
Der Service war sehr aufmerksam, freundlich und schnell (aufgrund unserer Reservierung war der Name bekannt und die Bedienung sprach uns konsequent persönlich an). Das Essen kam schnell, ebenso wie Espresso danach, zu dem noch selbstgemachtes Gebäck gereicht wurde.

Costa Quanta?
Es gibt einen Business Lunch, bestehend aus drei Gängen, für 30 Euro. Die Hauptgänge können auch separat bestellt werden und werden mit einem kleinen Salat oder der Tagessuppe vorweg serviert. Preislich liegen diese zwischen 15 und 18 Euro. Am Abend gibt es den Drei-Gänger für 45 Euro, vier Gänge für 55 Euro und fünf Gänge für 65 Euro.

Fazit
The Gramercy ist eine kleine, aber sehr feine Adresse für gutes Essen, das seinen Preis hat, aber auch jeden Cent wert ist. Sicherlich ist es nichts für den häufigen Mittagstisch, aber wenn man sich mal etwas gönnen will, macht man nichts falsch. Reservierung ist sicherlich sinnvoll, auch wegen der  ungewöhnlichen Öffnungszeiten (siehe unten). Ausprobieren!

Öffnungszeiten:
April bis September: 12 bis 14.00 Uhr
Oktober bis März: Montag bis Freitag 12 bis 14 Uhr, Donnerstag und Freitag 19 bis 23 Uhr

The Gramercy
Fischerau 28
79098 Freiburg
Tel. 0761/21707979

Autor: Jens Mutter

Bodega Der Geier

bodega
Die Spaghetti Carbonara haben bei unserem Testessen überzeugt …

Die Namensgebung der Bodega der Geier leitet sich aus dem Namen der vorherigen Gaststätte an dieser Stelle ab. Der „Reichsadler“ liegt am unteren Ende der Belfortstrasse und war einer der Szenetreffs der linken und Hausbesetzer-Szene. Das Wappentier prangt noch am Gebäude und diente jetzt der despektierlichen Namensgebung. Die Gaststätte selbst versprüht das Flair einer typischen spanischen Lokalität, sympathisches rustikales Ambiente ohne Chichi und Schnickschnack.

Geschmackstest
Das einfache Ambiente lässt dem wichtigsten dem notwendigen Raum: Dem Essen. Und das überzeugt! Es gibt einen täglichen wechselnden Mittagstisch, einmal vegetarisch für EUR 7,50 oder mit Fleisch oder Fisch für EUR 9,00, jeweils begleitet mit der Tagessuppe oder einem kleinen Salat.

Daneben gibt es auf einer Tafel wechselnde Gerichte, je nachdem, was die Saison gerade hergibt und am Abend eine Vielzahl von spanischen Tapas.

fleischkuechle
… ebenso die Fleischküchle mit lecker Rotkraut und Püree

Beim Testessen waren das Tagesessen Fleischküchle mit Rotkraut und Kartoffel-Karrotten-Püree. Die Fleischküchle waren so lecker wie locker, das Püree schlotzig und das Rotkraut gut abgeschmeckt. Das zweite Essen war genauso wenig spanisch, dafür sehr lecker: Spaghetti Carbonara, wie es sein soll, serviert mit einem warmen Eigelb.

Ruck zuck oder Geruhsam?
Weder noch. Das Essen kam nach circa 20 Minuten, allerdings kamen erst die Spaghetti und später die Fleischküchle. Der Service ist etwas rustikal, aber nicht unfreundlich. Wer also nur ganz schnell was essen möchte, ist im Geier falsch, aber man muss auch keine zwei Stunden mitbringen.

Costa Quanta?
Mittagstisch wie oben erwähnt. Die Preise der weiteren Karte starteten bei Hauptgerichten bei EUR 7,50 für Pasta und endeten bei EUR 14,90 Rinderrouladen. Für die Qualität der Küche sind die Preise sehr gut, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist mehr als stimmig.

Fazit:
Der Weg lohnt sich auf alle Fälle. Der Geier versprüht ein angenehmes ehrliches Flair. Das Essen schmeckt und jedem, dem frische Küche wichtig ist, wird das Herz aufgehen. Auch am Abend ist der Geier eine schöne Anlaufstelle zum Genießen der Tapas und der leckeren Weine.

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: 12.00 – 14.00 Uhr / Abends ab 18.00 Uhr
Samstags ab 18.00 Uhr
Sonntag geschlossen

Bodega der Geier
Belfortstr. 38
79098 Freiburg
Tel. 0761 42968050

 Autoren: Elke Hambrecht und Jens Mutter

Die Kantina

Kantina-von-aussenDer Name „die Kantina“ ist eine Anlehnung an die Adresse des Restaurants, das in der Kantinenstraße 12 am ehemaligen Güterbahnhof liegt. Außerdem verweist er auf die über hundertjährige Geschichte des renovierten Gebäudes, in dem früher Gleis- und Bahnarbeiter versorgt und verköstigt wurden. Seitdem ein neuer Kreisel gebaut wurde, über den man direkt von der B3 aus auf das Gelände des alten Güterbahnhofs fahren kann, ist das etwas abseits gelegene Restaurant leichter zu erreichen – mehrere große Banner helfen ebenfalls, den Weg zu finden.

Geschmackstest
Die Küche ist „badisch-mediterran“, das heißt, es gibt regionale Gerichte mit internationalen Einflüssen. Dabei wird auch beim Einkauf auf regionale Produkte geachtet. Die Speisekarte ist bewusst klein gehalten und wird durch wechselnde saisonale Gerichte ergänzt. Auf der wöchentlich wechselnden Mittagskarte stehen jeden Tag zwei Gerichte zur Auswahl – immer ein vegetarisches und eines mit Fleisch oder Fisch. Einige Beispiele: „Kürbis-Quiche mit Wildkräutersalat & Paprika Salsa“, „Osso Buco mit Gremolata & Würfelkartoffeln“ oder „Merquez mit Harissa & Cous Cous Salat“. Mir hat bisher alles sehr gut geschmeckt!

Ruck Zuck oder Geruhsam
Gastraum-2Das Tempo, in dem Bedienung an den Tisch und Speisen auf den Tisch kommen, würde ich als normal bezeichnen. Für die ganz kurze Mittagspause ist das Restaurant wohl sowieso zu abgelegen – es sei denn, man arbeitet direkt auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs, wo derzeit weitere Gewerbeflächen entstehen. Der Mittagstisch wird Montags bis Freitags von 11.30 bis 15 Uhr angeboten.

Costa quanta?
Mittags zahlt man für vegetarische Gerichte 8 Euro, für Fleisch- und Fischgerichte 9 Euro – ein Salatbuffet ist inklusive. Da die Gerichte frisch zubereitet werden und sehr gut schmecken, finde ich diese Preise absolut angemessen. Die Getränkepreise sind durchschnittlich: Eine große Apfelschorle kostet 3,20 Euro, einen Cappuccino bekommt man für 2,40 Euro und ein kleines Bier für 3 Euro.

Fazit
Für mich ist die Kantina eine tolle Neuentdeckung mit einer Küche genau nach meinem Geschmack. Das Restaurant ist auch abends zu empfehlen, denn in dem hellen und trotzdem gemütlichen Gastraum sitzt man sehr angenehm. Auf der Abendkarte haben es mir besonders die „Happas“ angetan, kleine Portionen, die man entweder als Beilage bestellen oder mehrere davon zum Hauptgang kombinieren kann. Sonn- und Feiertags gibt es von 9.30 bis 14 Uhr außerdem einen Brunch. Bei schönem Wetter kann man übrigens auch draußen sitzen.

Tacheles

12SchnitzelWer liebt es nicht – das gute Schnitzel ist eine der beliebtesten Speisen der Deutschen. Besonders Kinder lieben die SchniPoSa Variante (Schnitzel, Pommes und Salat). Dieses Gericht muss nicht so langweilig sein, wie es im ersten Moment klingt. Im Tacheles in der Grünwälderstraße locken mehr als 200 Schnitzelvarianten! Das Tacheles ist nicht nur perfekt für Mittagspausen geeignet, sondern bietet auch für abends ein tolles Ambiente. Die rustikale Einrichtung und das Kellerfeeling machen richtig Lust auf eine deftige Mahlzeit.

Geschmackstest
Die Karte bietet viele Varianten, nicht nur die reinen Schnitzelgerichte. Es gibt auch vegetarische Speisen sowie eine große Auswahl an Salaten. Und wem das noch nicht genug ist, dem bieten das „Spaghetti-Festival“, die Steakkarte und die Gerichte aus aller Welt hoffentlich genug Abwechslung. Ich persönlich liebe das Zigeunerschnitzel, das Schwarzwaldschnitzel und das Schnitzel „Münsterland“ – Sie merken, ich liebe Schnitzel in allen Varianten.

Ruck Zuck oder Geruhsam?
Der Vorspeisensalat und auch die Getränke kommen sehr schnell, jedoch muss man etwa 20 Minuten auf sein Hauptgericht warten. Deshalb sollte man für ein Essen im Tacheles eine Stunde einplanen. Diese Zeit kann man mittags nicht immer aufbringen und dadurch bietet sich das Tacheles eher an, wenn man es nicht so eilig hat.

Costa quanta?
Die Preise für die Schnitzelgerichte und die Tagesessen sind für ein Mittagsessen mehr als in Ordnung: Für ein Tagesgericht zahlt man zwischen 6,90 und 7,90 Euro und die Schnitzel kosten mittags alle 7,50 Euro. Zu den Gerichten wird immer ein Vorspeisensalat serviert. Damit wird jeder satt und man verlässt das Tacheles mit einem gut gelaunten Magen.

Fazit
Das Komplettpaket stimmt und der Weg bis zum Tacheles ist auch nicht zu weit. Das Ambiente ist vielleicht nicht jedermanns Geschmack, aber für mich macht es das gerade aus. Das Tacheles gehört mittlerweile zu meinem festen Repertoire und ich kann es nur weiterempfehlen. Wer also Lust hat, gutes Essen zu genießen und den Magen zu füllen, der ist beim Tacheles an der richtigen Stelle.

Guten Appetit wünscht Ihr Sebastian Hinderhofer

Hasslers Waldstube

53cordon-bleu-800
Das Cordon Bleu ist in Hasslers Waldstube besonders zu empfehlen!

Hasslers Waldstube ist eine kleine, rustikal Wirtschaft mitten auf der Haid in der Bötzingerstraße. Da die Bedienung sehr freundlich ist und das Essen gut schmeckt ist auch immer etwas los. Also sollte man bei den Schlagzeiten einem Tisch reservieren.

Geschmackstest
Es gibt jeden Tag zwei Menüs, meist aus der deutschen Küche, dazu eine gut gewürzte Suppe oder einen grünen Salat. Das Essen ist durch weg lecker und die Portionen groß. Besonderes empfehlen möchte ich das Cordon bleu mit Pommes, das gibt es traditionell immer Donnerstags.

Ruck Zuck oder Geruhsam?
Das kann unterschiedlich sein und häng damit zusammen was es gibt. Meist geht es aber recht schnell und eine Stunde sollte reichen. Wenn man es sehr eilig hat kann man auch vorher anrufen und schon mal bestellen, dass funktioniert dort ziemlich gut.

Costa quanta?
Für die größe der Portionen finde ich das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.

Fazit
Absolut zu empfehlen. Immer eine angenehme, ungezwungene Stimmung. Gäste aus allen Brachen treffen hier zusammen. Und durch das schon erwähnte freundliche Personal geht man auch gerne nochmal hin.

hier & jetzt am Turmcafe – Restaurant und Biergarten

Hier-und-Jetzt3Vor Kurzem habe ich mich mit meinen Kollegen aus Zähringen getroffen und wir wollten abends etwas essen gehen, aber dafür nicht extra in die Stadt fahren. Es sollte von unserer Filiale in Zähringen schnell und gut zu erreichen sein. So kamen wir auf das neu eröffnete Restaurant „hier & jetzt am Turmcafe“. Es liegt zwar direkt an der Zähringer Straße, ist aber durch die hohe Glaswand sehr gut von der Straße abgeschirmt – man hört überhaupt nichts. Die Ausstattung ist sehr modern und bei dem schönen Wetter kann man wunderbar draußen im Biergarten sitzen.

Geschmackstest
Das „hier & jetzt am Turmcafe“ ist nicht nur für abends eine gute Adresse, sondern auch für die Mittagspause. Es gibt eine wöchentlich wechselnde Mittagstisch-Karte, die auch online unter www.hier-und-jetzt-restaurant.de  eingesehen werden kann. Dabei gibt es immer ein Fleisch- oder Fischgericht sowie ein vegetarisches Gericht. Wer möchte, kann zum Mittagstisch noch einen Beilagen Salat und ein Wochen-Dessert bestellen. Da wir abends essen waren, haben wir von der normalen Karte gewählt. Hier gibt es verschiedene Salate, hausgemachte Pasta, Fleischgerichte und vieles mehr …

Hier-und-Jetzt1Wir haben uns alle für ein Fleischgericht entschieden und so stand nach unserer Bestellung drei Mal der „Zähringer-Burger“ auf unserem Tisch und zwei Mal der Wurstsalat. Als Beilage gibt es beim „Zähringer-Burger“ Kartoffel-Wedges und der Wurstsalat kommt mit Brägele. Da ich aber lieber Kartoffel-Wedges zu meinem Wurstsalat wollte und meine Kollegin zu ihrem Burger lieber Brägele, haben wir spontan gefragt, ob wir die Beilagen tauschen können, was kein Problem war und uns beide sehr happy gemacht hat.

Hier-und-Jetzt2Ruck zuck oder Geruhsam?
Unsere Getränkebestellung wurde rasch aufgenommen und danach auch unser Essen. Da der Biergarten bei dem schönen Wetter ganz gut besucht war, dauerte es ein wenig, aber wir haben uns so viel zu erzählen gehabt, dass die Zeit wie im Flug verging. Tischreservierungen werden leider nicht für den Biergarten entgegen genommen, sondern nur für den Innenbereich des Restaurants. Wir hatten aber Glück und haben draußen einen Tisch bekommen. Falls keine Tische mehr frei sind, kann man sich auch gemütlich auf die Holzbänke setzen.

Costa quanta?
Die Gerichte auf der Mittagstisch-Karte kosten alle 7,20 Euro, der Mittagstisch-Beilagensalat liegt bei 1,50 Euro und das Wochen-Dessert gibt es für 1,90 Euro. Mein Wurstsalat hat 8,80 Euro gekostet und der „Zähringer-Burger“ 9,80 Euro. Ich finde bei allen Preisen kann man nichts sagen, vor allem der Burger ist wirklich groß und gut belegt. Danach ist man satt. Auch mein Wurstsalat war lecker und ich war danach gesättigt.

Fazit
Da es mir im „hier & jetzt“ sehr gut gefallen und geschmeckt hat, werde ich sicherlich wieder mal dort Abendessen gehen und auch mal den Mittagstisch ausprobieren. Wer öfter Mittagessen gehen möchte und hierfür immer up-to-date sein will, kann sich die Mittagstisch-Karte als E-Mail-Newsletter abonnieren. Sonntags sollte man jedoch nicht auf die Idee kommen ins „hier & jetzt“ zu gehen, denn da haben sie Ruhetag.

Mauritius: Bar – Restaurant – Lounge

Mauritius2Wer in der Mittagspause oder nach Feierabend nicht nur etwas essen gehen möchte, sondern dabei das schöne Wetter genießen und Urlaubsstimmung verspüren will, ist seit Anfang Juli im neu eröffneten Mauritius Restaurant in der Wentzinger Straße 17-19 in Freiburg genau richtig. Hier gibt es nicht nur einen täglichen Mittagstisch sondern auch Cocktails.

Geschmackstest
Die Speisekarte reicht von Salaten, über Pizza, Pasta, Toasts und Fleischgerichten bis hin zu vegetarischen Gerichten, Süßem und den „Mauri’s homemade Flatbreads“. Das ist eine Spezialität des Hauses, ein Mix aus Brot und Salat. Die Auswahl ist dabei übersichtlich und auf der Speisekarte schön gestaltet.

Die Mittagstischkarte hält für die Gäste ebenfalls Pizza, Schnitzel und Salate bereit. Ich habe bereits den Toast mit Salat probiert und eine Pizza, beides war lecker. Die Salate sind ebenfalls sehr zu empfehlen, sie werden mit hausgemachtem Pizzabrot serviert.

Mauritius1Ruck zuck oder Geruhsam?
Im Mauritius kann man sowohl draußen als auch drinnen schön sitzen. Die farbenfrohen Möbel, teilweise in Strandkorb-Optik, verleihen dem Mauritius das Urlaubsfeeling, da dürfen Liegestühle zum Cocktails schlürfen natürlich auch nicht fehlen.

Es gibt genug Servicepersonal, sodass wir nicht lange auf unser Essen warten mussten. Um sich dem Urlaubsfeeling anzupassen, kann man es im Mauritius daher geruhsam angehen. Wer es aber eilig hat, kann auch vorher anrufen und sein Essen vorbestellen. Unter dem Motto „If you can’t stay, take me away“ kann man sein Essen auch mitnehmen.

Costa quanta?
Auf der Speisekarte gibt es Salate ab 6,70 Euro bis 11,50 Euro. Die Pizzen sind sehr groß. Eine Pizza Margherita kostet 7,90 Euro, die teuerste Pizza Parma 11,50 Euro. Mein Toast mit Salat hat 6,90 Euro gekostet. Bei den Preisen kann man eigentlich nichts sagen, vor allem, weil es auf der Mittagstischkarte eine Pizza mit zwei Zutaten schon für 6,30 Euro gibt, verschiedene Salate oder Schnitzel-Gerichte ab 6,90 Euro. Cocktails kosten alle 4,99 Euro und die Auswahl ist wirklich groß.

Mauritius4Fazit
Bei dem derzeitigen sommerlich schönen Wetter ist das Mauritius eine wirklich gute Wahl fürs Mittagessen oder einen leckeren Feierabend-Cocktail. Wer sich vorab informieren möchte, kann die Mittagstischkarte, die Speisekarte sowie die Getränke- und Cocktailkarte online einsehen unter http://my-mauritius.com/mauritius-freiburg-speisekarte.html.

Ich war bestimmt nicht das letzte Mal im Mauritius und werde auch in anderen Städten auf der Suche nach einem Restaurant oder einer Bar meine Augen nach einem Mauritius offen halten, denn die Restaurant-Kette gibt es mittlerweile schon in 17 Städten.

Einen schönen Sommer und guten Appetit wünscht euch Katharina Göggel.

Und hier noch ein paar Fotos, damit Ihr einen ersten Eindruck bekommt.

 

Freundsaft-Café

Freundsaft_Tresen
Gemütlich-modern ist das Ambiente im Freundsaft-Café

Der Trend zur veganen Ernährung macht auch vor der Gastro-Szene nicht halt: Immer häufiger findet man Cafés und Restaurants mit ausschließlich fleischfreiem Angebot. So auch in der Lehener Straße im Stühlinger, in der Nähe des Hauptbahnhofs. Hier hat vor gut zwei Jahren das „Freundsaft“ eröffnet. Die Betreiber Marcus Moe und Leron Katsir hatten schon zuvor ihre kaltgepressten Frucht- und Gemüsesäfte auf Märkten verkauft. Die gibt es jetzt im eigenen Laden und daneben ein vielfältiges Angebot aus Smoothies, Snacks, Salaten und diversen Getränken – und zwar alles vegan.

Geschmackstest
Die Speisen und Getränke werden frisch aus Bio-Zutaten zubereitet und das merkt man: Mein „Nicht-Spaghetti-Salat aus Gemüsespiralen ist knackig, beim Dressing, einer Cashewsoße, merkt man sofort, dass diese selbstgemacht ist. Die Küche ist inspiriert von der kalifornischen „Raw Food Kultur“, das bedeutet, dass Gemüse, Obst und Kräuter möglichst roh verarbeitet werden. Damit auch Veganer, Gesundheitsbewusste und Allergiker auf nichts verzeichten müssen, ist diese Küche sehr kreativ: Es gibt es beispielsweise Käse aus Nüssen und Kuchen ohne Mehl, Eier oder Zucker.

Spagettisalat
Mal was anderes: „Nicht-Spaghetti-Salat“ mit einem Nussmilch-Shake.

Ruck Zuck oder Geruhsam?
Das Freundsaft ist ein gemütlicher Ort – Hektik scheint hier ein Fremdwort zu sein. Da die Speisen außerdem nach der Bestellung größtenteils komplett frisch zubereitet werden, kann es für „Café-Verhältnisse“ schon ein wenig dauern, bis man sein Essen bekommt. Das sehr freundliche Personal und das angenehme Ambiente sorgen aber dafür, dass man sich hier gerne eine Weile aufhält und die Wartezeit als entspannende Pause nutzen kann.

Costa quanta?
Nicht billig aber preiswert – so würde ich das Preis-Leistungs-Verhältnis beschreiben. Ein Frucht- oder Gemüse-Smoothie kostet 4,90 Euro. Die Nussmilch-Shakes – zum Beispiel ein Schoki Shake aus Mandelmilch, Kakao und Banane – zwischen 4,90 und 5,90 Euro. Für Salate bezahlt man zwischen 5,90 und 6,90 Euro, für Sandwiches und Burger maximal 7,90 Euro. Außerdem gibt es noch eine Tagessuppe für 4,90 Euro und ein Tagesgericht für 8,90 Euro. Der Elephant Beans Cappuccino zum Abschluss schlägt mit 2,60 Euro zu Buche.

Fazit
Mir hat es im Freundsaft gut gefallen und ich werde sicher wieder hingehen. Sehr angenehm im Vergleich zu dem, was man sonst mittags oft auf die Schnelle vertilgt: Das Essen liegt überhaupt nicht schwer im Magen. Trotzdem war ich bis zum Abend gut gesättigt, obwohl die Salatportion eher klein war. Das muss wohl an der Nussmilch gelegen haben: Cashewmilch, Banane, Ahornsirup und Datteln sind ein sehr leckerer Mix, der offensichtlich sehr nachhaltig satt macht.

Karte_Auszug
Ein Auszug aus der Speisekarte

 

Sushibar in der Dietlerpassage

01SushiFür die Freunde japanischer Küche und speziell von Sushispezialitäten bietet sich in zentraler Freiburger Lage die Möglichkeit, sich ein schnelles und in der Darreichungsform etwas ungewöhnliches Mittagessen einzuverleiben.
Die Sushibar in der Dietlerpassage ist direkt gegenüber vom Eingang zum Cinemaxx zu finden und in der Mittagszeit gut besucht. In puncto Einrichtung ist das Ambiente eher zweckmäßig gehalten, etwas eng und ganz auf die Präsentation der Sushi-Portionen abgestimmt. Diese gleiten in einer Endlos-Schleife auf einem Magnetfeld an der großen Theke entlang.

Geschmackstest
Es gibt Sushi in vielen Variationen von vegetarisch bis klassisch, frisch zubereitet und in bekömmlichen Häppchen präsentiert. Dazu kann man sich Wasabi, Sojasauce und geriebenen Ingwer aussuchen. Gegessen wird traditionell mit Stäbchen, die verpackt zusammen mit dem Saucenteller an jedem Platz bereit liegen.
Als Entrée kann man Miso-Suppe bestellen oder sich vom Fließband einen am Teller als Vorspeise gekennzeichneten Krautsalat mit essbaren Seetang holen. Dieser Krautsalat ist übrigens mein Favorit – wirklich lecker! Als Dessert habe ich eine Art Schokocrème und süßen Reispudding identifizieren können, die allerdings unseren Gaumen nicht als exotische Geschmackserlebnisse in Verzückung versetzten.
Bei den Getränken bietet sich das übliche Repertoire an Säften, Limonade verschiedener Couleur, Bier, Sake und auch Tees. Hier ist der Ingwertee zu empfehlen, der hervorragend zu den Sushi-Röllchen passt.

02Japanisch_KrautRuck Zuck oder Geruhsam?
Für sehr hungrige und eilige Mittagspäusler macht es Sinn, direkt an der Theke Platz zu nehmen, weil man sich so gleich schon mal den ersten Teller Sushi aus der Portionenparade herauspicken kann. Man sitzt dort zwar wie die Hühner auf der Stange, aber dafür bekommt man schneller etwas zu essen, als man Getränke bestellt hat. Meines Erachtens ein wertvoller Vorteil, wenn die Zeit für das Mittagessen knapp bemessen ist. Hat man etwas mehr Zeit und will sich eher ein Menü gönnen, so sitzt man an den kleinen Tischchen rings um die große Theke ganz nett – wenn auch für meinen Geschmack etwas zu sehr auf dem Präsentierteller für Passanten, die in der Passage aus und ein gehen.

Costa quanta?
In der Mittagszeit sind die Speisen etwas billiger als am Abend.
Ein Sushi-Teller zum Beispiel kostet mittags 6,90 Euro und beinhaltet drei Schalen sowie eine Vorspeise oder ein Dessert. Vergleichbares ist abends zwei Euro teurer.
Man kann sich sein Essen aber auch modular zusammenstellen: Dann kostet ein Einzelteller mittags 2,50 Euro, die Suppe zwei Euro, Vor-oder Nachspeise 1,50 Euro. Abends gibt es auch für die Suppen und Sushi-Portionen einen Aufschlag.
Abgerechnet wird immer aufgrund der Anzahl der leeren Teller, die man im Laufe seines Mahls neben sich auftürmt. Es ist also für jedes Magenvolumen und jeden Geldbeutel etwas dabei.
Ich persönlich finde die Preise angemessen und man wird wirklich satt – angenehm satt.

Fazit
Trotz des etwas nüchternen Ambientes und der gewissen Enge gehe ich gerne dorthin, wenn es schnell gehen muss und mein Magen schon bedenklich grummelt. Die Sushis sind in all ihren Variationen sehr gut. Die Bedienung kommt schnell an den Platz, um die Getränkebestellung aufzunehmen, die Belegschaft insgesamt ist sehr freundlich und beflissen.

 Guten Appetit wünscht Ihre Susanne Mentz

Pizzeria Ochsenbrugg

Pizza genießenLust auf Bella Italia? Dann ist die Pizzaria Ochsenbrugg hinter dem Hauptbahnhof eine gute Adresse. Begrüßt von einer etwas in die Jahre gekommenen rustikalen Einrichtung entdeckt man auf der Speisekarte, die meist von einem italienischen Landsmann gereicht wird, alles was das Herz begehrt. Umgeben von vielen weiteren Gästen, die ihre Mittagspause hier verbringen und mit italienischer Hintergrundmusik, kann man auch kurz mal die Augen schließen und sich vorstellen, nicht in Freiburg, sondern im wunderschönen Italien seine Mittagspause zu verbringen…

Geschmackstest
Pasta, Pizza, Antipasti, Überbackenes, Salat… alles was die italienische Küche so einmalig macht, findet man auf der Karte in der Pizzeria Ochsenbrugg. Mir persönlich hat es besonders die Pizzavielfalt angetan. Die Pasta hingegen kann gegen die herausragende Pizza leider nicht wirklich mithalten. Die bisher getesteten Nudelgerichte waren oft nicht so gut gewürzt. Toll ist, dass mittags bei jedem Hauptgericht automatisch ein kleine Beilagensalat dabei ist.

Ruck Zuck oder Geruhsam?
Das ist in diesem Fall schwer zu sagen. An manchen Tagen kann man Glück haben und die Gästeanzahl ist nicht so groß. Dann erhält man doch relativ schnell seine bestellten Gerichte. Ist das Restaurant jedoch gut besucht, kann es schon einmal über 20 Minuten gehen, bis man seinen Hunger stillen kann. Eine gute Stunde sollte man also mindestens einplanen für einen Besuch in der Ochsenbrugg.

Costa quanta?
Preislich befindet sich die Pizzeria Penne Rigate Napoli mit Tomaten Sauce Nudeln Pasta essen mit Gab in der günstigeren Kategorie. Eine gute Pizza ist für unter 8,00 € zu haben und auch die Nudelgerichte sind vollkommen erschwinglich. Dafür dass die Gerichte alle frisch zubereitet sind und man einen guten Service genießen kann, sind die Preise mehr als in Ordnung. Durch den Beilagensalat, welcher Mittags automatisch dazu gereicht wird, kann man in der Pizzaeria Ochsenbrugg für gute 10 Euro ein vollwertiges, italienisches Mittagsessen in absolut zentraler Lage genießen.

Fazit
Ein gutes italienisches Restaurant, zentral gelegen, günstig mit tollem Ambiente – solch ein Lokal zu finden ist eine Herkulesaufgabe. Sicherlich wird die Pizzeria Ochsenbrugg nicht all diesen Ansprüchen vollkommen gerecht. Es ist eher ein Mittelweg, den das Team der Pizzeria hier geht. Für eine Mittagspause, in der man Lust auf italienische Küche hat, ist die Pizzeria Ochsenbrugg definitiv eine gute Wahl.

 

Guten Appetit wünscht Ihr Benjamin Zimmermann

Café Pow

Pow-EingangDas Café Pow ist die „gute Stube“ des Coworking Spaces „Grünhof“ . Der „Grünhof“ in der Belfortstrasse 52 in der Nähe des Hauptbahnhofs war früher ein typisches Schnitzelparadies. Von der bierseligen Gemütlichkeit ist nicht mehr viel übrig geblieben. Heute präsentiert sich der „Grünhof“ als Tummelplatz von kreativen und innovativen Gründern, die neue Geschäftsmodelle entwickeln und Unternehmen ins Leben rufen. Im „Café Pow“ kann man auch als Externer Teil dieses Community werden und seinen Espresso in dieser quirligen Atmosphäre genießen.

Das Herzstück des „Pow“ ist der tolle Biergarten. Man sitzt auf aus Europaletten selbstgebauten Möbeln beschaulich und erstaunlich ruhig im Hinterhof. Es gibt auch einen Innenraum, dieser ist aber sehr klein und schnell voll. Der typische Freiburger Provinz-Hipster kommt ins „Pow“ und denkt: „Dit is‘ Berlin“.

Donnerstags abends gibt es eine Bar mit einer außergewöhnlichen Cocktailkarte, Samstag vormittags Weißwurst-Frühstück.

Pow-EssenGeschmackstest
Die Speisekarte ist überschaubar, aber sehr lecker. Alles ist bio, und wenn möglich von kleineren lokalen Anbietern. Neben verschiedenen Suppen und Salaten gibt es Hot Dogs, Quiche und Stullen sowie ein kleines Frühstücksangebot. Also alles eher für den kleinen Hunger.

Ruck zuck oder Geruhsam?
Da man direkt an der Kasse bestellt und bezahlt und alles mitnimmt, kann man schon von „Ruck zuck“ ausgehen.

Costa Quanta?
Espresso 1,90 Euro, Cappuccino 2,50 Euro, Bier 2,70 Euro, selbstgemachter Eistee 3,00 Euro
Suppen 5,10 bis 5,30 Euro, Salat 4 Euro, Quiche 4,00 Euro

Fazit
Das „Café Pow“ ist eine wunderbare Ergänzung der Freiburger Gastroszene. Im Biergarten sitzt es sich super. Das Angebot ist klein, aber fein. Aktuell wird das Hipstertum sehr extrem gepflegt, was man mögen sollte. Dann aber kann man im „Café Pow“ schöne Pausen und Abende erleben.

Schönberg Imbiss

47CurrywurstWer Lust auf eine richtig gute Currywurst hat, muss seit etwa vier Jahren nicht mehr extra ins Ruhrgebiet fahren, sondern nur nach Freiburg St. Georgen. Hier hat ein Imbiss mit dem Namen „Schönberg Imbiss“ eröffnet. Inhaber ist der aus Afghanistan stammende Mohammed Rahimi. Seit 20 Jahren lebt er bereits in Freiburg und eröffnete direkt an der Basler Landstraße seinen Imbiss. Hier gibt es seitdem eine der besten Currywürste in ganz Freiburg, ausgezeichnet mit vier Sternen. Diese Auszeichnung wurde zu Recht verliehen, denn die Currywurst, sowie alle anderen Tagesgerichte, schmecken wirklich gut.

Geschmackstest
Die Karte des Imbiss‘ kann sich sehen lassen. Currywurst mit verschiedenen Beilagen gibt es jeden Tag. Zusätzlich kann aber auch zwischen den täglich wechselnden Tagesgerichten gewählt werden. Alle Gerichte sind immer frisch zubereitet und das schmeckt man. Neben der Currywurst gibt es zum Beispiel auch selbstgemachte Burger, mit denen kein Fast-Food-Restaurant mithalten kann. Die Burger-Soße ist, wie die Currywurst-Soße auch, von Inhaber Mohammed Rahimi selbst kreiert.

Ruck zuck oder Geruhsam?
Unter der Woche kann man mittags auf Schüler der nahegelegenen Schule treffen und die Warteschlange dürfte dann etwas länger sein. Im Imbiss befinden sich einige Sitzgelegenheiten, man kann sich das Essen aber selbstverständlich auch einpacken lassen und mit nach Hause oder zum Arbeitsplatz nehmen. Der Imbiss eignet sich daher auf jeden Fall, um sich zum Beispiel in der Mittagspause etwas zu essen zu holen.

Costa quanta?
Bei den Preisen gibt es, wie bereits beim Geschmack, ebenfalls nichts auszusetzen. Man bekommt eine ordentliche Portion für sein Geld und die Frische bleibt dabei nicht auf der Strecke.

Fazit
Da ich selber in St. Georgen wohne, war ich ab und zu schon im Imbiss und es war immer lecker. Egal ob ich eine Portion Currywurst mit Pommes hatte, Burger oder ein Tagesessen, ich kann alles empfehlen – im Schönberg Imbiss ist für jeden etwas dabei.

Oishii

44SushiDas Oishii am Ende der Kaiser-Joseph-Straße gelegen biete leckere asiatische Küche in einem etwas anderen „All-You-Can-Eat“ Format an. Sushi, frittiertes Gemüse und Co. werden hier nicht, klassisch wie in vielen anderen Restaurants beim Kellner bestellt, sondern via IPad. Hier ist die gesamt Speisekarte elektronisch gespeichert und mit Bildern unterlegt, so dass bei der Vielfalt der Gerichte die Auswahl meist schwerfällt.

Pro Runde kann man maximal fünf sogenannte Items pro Person bestellen. Sind diese geordert, werden die Gerichte direkt in der Küche zubereitet und an den Tischen serviert. Die Portionen sind für ein All-You-Can-Eat Restaurant genau richtig, da es meist kleinere Portionen sind. So kann man viele verschiedene Gerichte ausprobieren oder aber auch die Favoriten via IPad nachordern.

Geschmackstest
Die Gerichte, die ich bisher probiert habe, waren alle sehr lecker. Den Sushiliebhabern kann ich das hauseigene Sushi nur empfehlen, es schmeckt sehr lecker und das Angebot  ist sehr vielfältig. Auch die anderen Angebote sind sehr lecker, man hat eine große Auswahl – von Salat bis Eis und Früchten ist alles dabei. Um den asiatischen Abend lecker abzurunden, empfehle ich das Mango-Eis.

Ruck zuck oder Geruhsam?
Da man bekanntlich für All-You-Can-Eat immer etwas mehr Zeit benötigt, wird es auch hier schwierig, den Besuch in einer Stunde durchzuziehen. Wer viel Hunger mitbringt sollte genügend Zeit mitbringen.

Costa Quanta?
Mittags kostet das All-You-Can-Eat 14,90 Euro, Getränke kosten extra. Abends kostet es 24,90 Euro, dann gibt es aber auch eine größere Auswahl an Gerichten und Sushi. Im Restaurant wird die Verschwendung von Essen nicht geschätzt, daher werden für Gerichte, die infolge von Überbestellung zurück gehen, ein bis zwei Euro pro Gericht berechnet.

Fazit
Für die einstündige Mittagspause ist der Besuch im Oishii leider zu kurz, dennoch lohnt sich meiner Meinung nach ein Besuch. Gerade für Sushi-Liebhaber und Liebhaber der asiatischen Küchen bietet das Oishii eine große Auswahl leckerer Gerichte.

Müller Junior

Mueller-1
Dem Seiteneingang des Bistro ist die Metzgerei erst auf den zweiten Blick anzusehen

Ganz zufällig bin ich neulich auf der Suche nach einem leckeren Mittagessen in der Freiburger Innenstadt durch den Seiteneingang in das Bistro der Metzgerei Müller in der Salzstraße 8 gestolpert. Da ich mich weitgehend fleischlos ernähre, hätte ich das Geschäft durch den Haupteingang wahrscheinlich gar nicht betreten, aber so ließ ich mich durch den Speiseplan neben der Tür ablenken und merkte erst drinnen, dass ich mich in einer Metzgerei befand. Das machte aber überhaupt nichts, denn hier gibt es neben deftigen Fleischgerichten jeden Tag auch ein vegetarisches Hauptgericht und weitere fleischlose Angebote.

Geschmackstest
Auf dem Speiseplan steht eine Tagessuppe, darunter vor allem traditionelle Varianten wie Hühnerbrühe oder Kartoffelcremsuppe, aber auch exotisches wie eine Indische Linsensuppe ist darunter. Bei den Hauptgerichten hat man täglich mindestens drei Möglichkeiten zur Wahl: Als Fleischgericht  gibt es beispielsweise Kohlrouladen, Spaghetti Bolognese oder Schlachtplatte. Zu den vegetarischen Varianten gehören gefüllte Zuccini, Karottencurry mit Basmatireis oder Apfelküchle mit Vanillesauce.

Mueller-2
Jeden Tag steht mindestens ein vegetarisches Gericht auf der Karte

Für gesundheitsbewusste gibt es zusätzlich die „Well-Fit“-Gerichte mit Angabe der Kalorienzahl: Zum Beispiel Toskanische Hähnchenpfanne, Gefüllte Tomaten oder Lachssteak an indischem Linsencurry. Letzteres habe ich probiert und war wirklich begeistert von Geschmack und Qualität: Der Lachs zart und saftig und das Linsencurry toll gewürzt mit frischen Kräutern. Da hätte die Portion gerne noch etwas größer sein können …

Ruck Zuck oder Geruhsam?
Bestellt und bezahlt wird am Tresen, das Essen wird dann an den Tisch gebracht. Das dauert nur ein paar Minuten. Das Bistro ist also auf jeden Fall auch für eine kurze Mittagspause geeignet.

Costa quanta?
Die Tagessuppe kostet 3,50 Euro, die vegetarischen Gerichte in der Regel 6 Euro. Hauptgerichte mit Fleisch liegen zwischen 8,50 und 9,50 Euro, für „Well Fit“ zahlt man zwischen 7 und 9,50 Euro. Die Preise haben also ein normales Mittagstisch-Niveau, die Fleisch- und Fischgerichte liegen vielleicht etwas darüber. Dafür stimmt aber die Qualtität!
Alle Gerichte gibt es übrigens auch zum Mitnehmen.

Fazit
Rund um den Bertholdsbrunnen sind die Lokale um die Mittagszeit oft sehr voll. Im Bistro von Müller Junior bekommt man relativ leicht noch einen Sitzplatz und  muss auch nicht lange auf sein Essen warten. Der Hauptteil des Gastraums liegt im hinteren Teil des Geschäft etwas ums Eck und ist dadurch recht gemütlich. Auch das Personal war sehr freundlich und aufmerksam – ich werde auf jeden Fall wieder hingehen.

Den aktuellen Speiseplan gibt es auf www.mueller-herkommer.de.

Das Domizil in Merzhausen

IMG-20160127-WA0005
Das Café und Restaurant Domizil in Merzhausen

Ein schönes, helles Ambiente mit der Möglichkeit, draußen in der Sonne zu sitzen, täglich wechselnde Mittagsgerichte, eine ordentliche Kuchenauswahl und ab und zu setzt sich der Restaurantchef für einen „Plausch“ mit an den Tisch – das ist das Domizil in Merzhausen.

Geschmackstest
Man bekommt was man bestellt und das ist lecker. Vor allem kann ich die Flammkuchen empfehlen. Sie werden sehr ansehnlichen auf großen Holzbrettern serviert. Auch die Suppen, die man sich dazu bestellen kann sind immer super. Insgesamt eine bodenständige Küche ohne „Schnickschnack“.

Ruck Zuck oder Geruhsam?
Eine Stunde Mittagspause ist auf jeden Fall ausreichend. Es geht also recht fix, wenn nicht gerade kurz vorher eine große Gesellschaft bestellt hat. Ich finde aber das Ambiente insgesamt so ansprechend, dass man auch gerne noch ein wenig sitzen bleiben und einen Kaffee genießen mag.

Costa quanta?
Die Gerichte von der Mittagskarte kosten 8,50 Euro. Gegen Aufpreis von einem Euro gibt es eine leckere Tagessuppe dazu. Natürlich kann man auch Mittags à la carte essen, dafür zahlt man die normalen Preise.

Fazit
Super für die Mittagspause geeignet! Durch das tolle Ambiente und das bodenständige Essen auf jeden Fall einen Besuch wert  – auch wenn es mal nur ein Kaffee mit einem Stück Kuchen sein soll.

Restaurant Tom’s

Tomas-essenWer das „alte“ Fil in der Postpassage mochte, dem wird es auch im Tom’s gefallen. Im Dezember 2015 haben die Betreiber von QU und Skajo, dem ehemaligen Gioia in Unterlinden neues Leben eingehaucht. Im Tom’s erwartet den Gast ein freundliches Team, stylisches Ambiente, Gemütlichkeit und leckeres (badisch-)mediterranes Essen.

Geschmackstest
Neben den Klassikern auf der Mittagskarte wie zum Beispiel Käsespätzle, Hähnchen-Curry oder Salat mit Knusperhähnchen, gibt es zusätzlich auch ein wöchentlich wechselndes Angebot an Speisen.
Die Küche bringt leckere Gerichte optisch gelungen auf den Teller. Dabei wird auf frische Zutaten Wert gelegt. Die Portionen sind so bemessen, dass man satt wird ohne ins „Suppenkoma“ zu fallen. Wer nach dem Hauptgericht noch Platz für etwas Süßes hat, kann im Tom’s zu einem guten Kaffee noch ein Stückchen „Stefans Käsekuchen“ genießen.

Ruck Zuck oder Geruhsam?
Das Personal ist sehr aufmerksam und freundlich. Nachdem man seine Bestellung aufgegeben hat, geht es recht flott. Nach circa 10 bis 15 Minuten (je nachdem wie viel los ist) steht das Essen auf dem Tisch – also bestens geeignet für eine Mittagspause.

DessertCosta quanta?
Die Preise reichen von 4,50 Euro für eine große Portion Suppe bis 12,50 Euro für Tagliatelle mit Garnelen. Die meisten Gerichte bewegen sich zwischen 7 und 9 Euro. Das ist vielleicht nichts für jeden Tag, aber wer lecker in einem schönen Ambiente mittagessen möchte wird sich wohlfühlen.

Fazit
Das Tom’s bietet Ambiente und Essen in einem vernünftigen Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Service ist sehr freundlich und zuvorkommend. Man fühlt sich jederzeit willkommen. Auch abends ist das Tom’s eine zu empfehlende Anlaufstelle – auch für Cocktails. Gespannt sein darf man auf das kommende Frühjahr, wenn die große Außenfläche – rund um die Linde – zum draußen sitzen einlädt.

Eine schöne Mittagspause wünschen Elke Hambrecht und Bernd Scherer

Indian Curryhouse

Curryhouse1Die bunte Welt der indischen Küche wird im Indian Curryhouse mittags und abends dargeboten. Wer mal etwas anderes als die typisch europäische oder amerikanische Küche will, ist hier – nur fünf Minuten zu Fuß vom Hauptbahnhof  (Guntramstr. 22 im Stühlinger) – genau richtig.

Geschmackstest
Mittags ist hier Abwechslung angesagt: Jeden Tag gibt es zwei Mittagmenüs, „Thali 1“ und „Thali 2“. Eines ist mit Fleisch und das andere ist vegetarisch. Der Hauptgang besteht jeweils aus drei unterschiedlichen Komponenten, angerichtet auf einem Tablett in kleinen Schalen – dazu gibt es Reis und einen kleine Salat. Dann sucht man sich noch aus, ob man eine Suppe vorab oder ein Dessert anschließen haben möchte. Man kann also immer drei Dinge aus dem fernen Land probieren – mir persönlich hat bisher alles geschmeckt. Die Schärfe der Gerichte wurde auf den hiesigen Gaumen angepasst. Macht man sich trotzdem Sorgen, gibt man einfach bei der Bestellung einen Hinweis.

Ruck Zuck oder Geruhsam?
Wenn man beim Mittagsmenü bleibt, geht es ziemlich fix. Sollte man allerdings etwas à la carte bestellen, muss man mittags mit längerer Wartezeit rechnen, denn dann werden andere Gäste bevorzugt bekocht. Mit einer Stunde Mittagspause konnte ich bisher immer gemütlich essen und kam pünktlich zurück zur Arbeit.

Costa quanta?
Beim Mittagstisch ist diese Frage leicht zu beantworten: Thali mit Fleisch gibt es für 8,50 Euro, vegetarisch für 7,50 Euro. Dazu kommen natürlich die Getränke – beispielsweise ein Mango Lassi – die aber völlig normale Preise haben. Für die Auswahl, die man bekommt finde ich das Preis-Leistungsverhältnis absolut in Ordnung.

Fazit
Das Indian Curryhouse kann ich jedem empfehlen, der mal etwas anderes ausprobieren und in die bunte Welt der indische Küche reinschmecken möchte. Und natürlich auch denen, die diese Vielfalt schon kennen.

 

der freiBurger

FreiBurger-1Burger sind in – und zwar nicht die Massenware der großen Ketten im pappigen Brötchen, sondern  die vielfältigen und einfallsreichen Burger-Kreationen der neuen, kleinen Läden, die bereits seit einiger Zeit auch in Freiburg zu finden sind. Zu meinem persönlichen Stamm-Imbiss hat sich in letzter Zeit „der FreiBurger“ in der Schiffstraße gegenüber der Schwarzwald-City entwickelt.

Geschmackstest
Die Burger sind saftig, lecker und gut gewürzt. Ich selber kenne zwar nur die vegetarischen Varianten, da ich den Laden aber auch schön öfters gemeinsam mit Fleischessern besucht habe, weiß ich, dass das auch für die traditionellen Burger gilt. Alles wird frisch zubereitet, Sauce gibt es reichlich und die Wedges sind schön knusprig.
Wer richtig viel Hunger hat sollte als Beilage mal die Chilli-Cheese-Fries probieren: Das sind Pommes mit Chilli Con Carne, Käsesauce, Creme Fraiche und Jalapeños. Außerdem auf der Karte: Verschiedene Hot Dogs, ein Veggie-Teller und Salat.

Ruck Zuck oder Geruhsam?
Sobald man seine Bestellung aufgegeben hat, geht es zügig: Spätestens nach 10 Minuten bekommt man in der Regel sein Essen ausgehändigt. Besonders in der Mittagszeit kann es in dem kleinen Laden allerdings ziemlich voll sein und dann muss man auch schon mal länger warten. Wenn sich am Tresen bereits eine längere Schlange für die Bestellung  gebildet hat, dann verzichte ich an diesem Tag lieber, denn dann dauert es – zumindest für die Mittagspause – einfach zu lange.

Die Burger-Karte

Costa quanta?
Einen einfachen Burger bekommt man für 4,50 Euro, der teuerste ist der Texas-Bacon-Burger für 6,40 Euro. Pommes und Wedges kosten 2 beziehunsweise 2,40 Euro, eine Limo gibt es ab 2 Euro, der Kaffee kostet 1,80 Euro. Im Menü mit Fritten und Getränk zahlt man einen Euro weniger.
Mit diesen Preisen ist der freiBurger im Vergleich zu ähnlichen Läden eher günstig.

Fazit
Wer bisher keine Burger mochte, sollte es hier nochmal versuchen: Mit dem Einheitsmampf der großen Fast Food Ketten haben diese Burger außer dem Namen wenig gemeinsam. Die richtige Wahl für alle, denen nach einer herzhaften und schnellen Mahlzeit ist.

San Giorgio

17PizzaDie Sonne Italiens im Herzen von Freiburg-St. Georgen: Das San Giorgio ist ein kleines, gemütliches, wenn auch schon etwas in die Jahre gekommene Restaurant, welches als Familienunternehmen schon lange in St. Georgen etabliert ist.

Geschmackstest
Von Pizza über Pasta bis zum Salat findet man alles auf der großen Speisenkarte des San Giorgio. Überragend sind allerdings die Pizzen – meiner Meinung nach Freiburgs Nummer Eins. Die anderen Gerichte sind auch gut, können aber in Geschmack und Qualität bei weitem nicht mit der Pizza mithalten. Das tolle an der ist der reichliche Belag. Der Geschmack steht im Vordergrund und mit den Zutaten wird nicht gegeizt.

Ruck Zuck oder Geruhsam?
Das Essen wird nach einer angemessen Zeit gebracht. Besonders der Beilagensalat kommt recht zügig. Und bis dieser gegessen ist, steht auch schon die Pizza auf dem Tisch. Das San Giorgio ist also durchaus für die schnelle Mittagspause geeignet. Die Gerichte gibt’s übrigens auch alle zum Mitnehmen, sodass man nach telefonischer Vorbestellung viel Zeit sparen kann.

Costa quanta?
Das Mittagsangebot ist unschlagbar. Jeden Tag ist eine bestimmte Pizza und ein Pastagericht zur im Angebot. Dazu gibt es jeweils einen Beilagensalat und das zum Wahnsinnspreis von 6,90 Euro. Bei der gebotenen Qualität ist das ein tolles Angebot.

Fazit
Wer Lust auf eine gute italienische Steinofenpizza hat, ist hier genau richtig. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist besonders in der Mittagspause super. Außerdem kann man im Sommer seine Pizza im Hof, geschützt von großen, schattenspendenden Bäumen genießen.

 

Buon Appetito wünscht Tatjana Schultheiß

Good Morning Saigon

22ReismehlpfannkuchenLeichte asiatische Küche, frisch zubereitet und schnell serviert gibt es seit dem vergangenen Sommer im Schnellrestaurant Good Morning Saigon, mitten in der Innenstadt Freiburgs in der Nähe des Martintors (Löwenstraße 6). Die hier angebotenen Gerichte stammen alle aus dem Süden Vietnams, wo solche Speisen traditionell an Straßenständen verkauft werden.

Geschmackstest
Wer gerne asiatisch ißt, wird die hier angebotene Küche auf jeden Fall mögen: Zur Auswahl stehen gefüllte Reismehlpfannkuchen mit Hähnchen, Rinderhack oder Tofu, Gegrilltes Spanferkel, Schweinefleischspieße oder Garnelen mit Reisnudeln oder Duftreis, verschiedene Gerichte mit knuspriger Ente oder paniertem Huhn, gefüllte Reispapierrollen in verschiedenen Varianten, Reisnudelsuppen und mit Fleisch, Shrimps oder Tofu belegte Baguettes. Von fast allen Gerichten gibt es mindestens eine vegetarische Variante. Gewürzt wird mit frischen Kräutern und die Saucen, beispielsweise „Limetten-Chillisauce“, „Erdnuss-Barbecue“ oder „Honig-Zitronengras-Marinade“, sind sehr lecker. Alles wird ohne Geschmacksverstärker zubereitet.

Ruck Zuck oder Geruhsam?
Man bestellt direkt am Tresen und wird dann aufgerufen, sobald das Essen fertig ist. Meist geht das recht schnell; wenn gerade viel Andrang herrscht, kann es natürlich schon mal ein paar Minuten länger dauern. Das Restaurant ist recht groß, so dass man eigentlich immer einen Sitzplatz bekommt – natürlich kann man die Gerichte aber auch mitnehmen.

23ReispapierrollenCosta quanta?
Das Preis-Leistungsverhältnis ist sehr gut: Für ein belegtes Baguette zahlt man 4,50 Euro. Die gefüllten Reispapierrollen kosten 4,90 Euro, sind allerdings eher etwas für den kleinen Hunger. Satt wird man auf jeden Fall von den Reismehlpfannkuchen, die für 5,90 Euro zu bekommen sind und den Grill-, Enten-, und Hühnergerichten, die zwischen 6,90 und 7,90 Euro kosten.

Fazit
Freunde der asiatischen Küche sollten auf jeden Fall einmal die vietnamesische Variante testen – in Freiburg gibt es dafür noch nicht allzu viele Möglichkeiten, so dass das Good Morning Saigon eine willkommene Bereicherung darstellt. Filialen gibt es übrigens in Heidelberg und Stuttgart, weitere sind geplant.

Gün ngon (Guten Appetit) wünscht Franziska Löffler

Das Fiesta in Kirchzarten

Fiesta-Biergarten-2014
Im Sommer lädt der große Biergarten zum Verweilen ein

Der Name Fiesta kommt aus dem spanischen und bedeutet „Fest“ oder „Party“. Das Fiesta liegt in der Ortsmitte von Kirchzarten und besticht vor allem durch seinen großen Biergarten, in dem man während des Sommers gerne verweilt. Ein besonderes Highlight sind die unter der Woche wechselnden Aktionen wie zum Beispiel das Salat- und Fingerfoodbuffet, ein Pasta- und Salatbuffet sowie ein großes Barbecuebuffet.

Geschmackstest

Die Speisekarte ist bunt gemischt. Es gibt leckere Steaks mit verschiedenen Beilagen, feine Salate in vielen Variationen und schmackhafte Flammkuchen. Jede Woche gibt es eine wechselnde Tageskarte mit einem Fleisch- und einem vergetarischen Gericht sowie einem leckeren Salat. Beispiele sind ein bunter Sommersalat mit Chicken Crossis und Steinofenbaguette, Gnocchi in einer Tomaten-Basilikum-Mozzarella Soße mit einem kleinen Sommersalat oder Schweinefilet vom Grill mit Sauce Bernaise und Kroketten. Bisher fande ich alles sehr lecker.

Ruckzuck oder Geruhsam

Das Essen wird in normalem Tempo an den Tisch gebracht, wer in Kirchzarten arbeitet, kann hier also gut seine Mittagspause verbringen. Für alle anderen lohnt sich auch ein Besuch am Abend – kleiner Tipp: Leckere Cocktails laden zum gemütlichen Ausklang des Feierabends ein.

Costa quanta?

Die Gerichte auf der Tageskarte kosten zwischen 7,50 Euro und 11,50 Euro – für den Geschmack und die Größe der Gerichte absolut angemessen.

Fazit

Für mich ist das Fiesta ein echter Dauerbrenner. Ich persönlich gehe nicht nur in der Mittagspause gerne hin, sondern auch abends, um in entspannter Atmosphäre leckeres Essen zu genießen. Außerdem gibt es jeden Sonntag oder auch feiertags ein großes Frühstücksbuffet von 9 Uhr bis 13 Uhr. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.

Gleis 1 in Hugstetten

Auf der Speisekarte stehen auch mexikanische Gerichte
Auf der Speisekarte stehen auch mexikanische Gerichte wie zum Beispiel Enchiladas

Das Gleis 1 in Hugstetten mit seinem unverwechselbaren rustikalen Bahnhofsambiente lockt täglich viele hungrige Gäste zum Mittagstisch. Verbunden mit wechselnden Kunstausstellungen kann man hier seine Mittagspause sowohl innen, in der ehemaligen Bahnhofshalle oder im Sommer auch draußen in der Sonne genießen.

Geschmackstest:
Vom täglich wechselnden Mittagstisch mit jeweils einem Gericht mit und einem ohne Fleisch und dem so genannten „Sonderfahrplan“, in dem immer Speisen der Saison zu finden sind, ist für jeden etwas dabei. Außerdem bietet das Gleis 1 auch noch mexikanische Gerichte, wie zum Beispiel Enchiladas oder Tapas und darüber hinaus auch noch Salate, Schnitzel oder Suppen. Sehr zu empfehlen sind im Frühjahr die Spargelgerichte in allen Kombinationen. Aber auch der Schnitzelteller oder „Piccata Milanese“ ist bei den Gästen heiß begehrt.

Ruck Zuck oder Geruhsam?
Wer nicht lange auf seine Getränke und sein Essen warten möchte, der ist im Gleis 1 genau richtig. Die freundliche Bedienung behält auch bei vielen Gästen den Überblick. An Tagen mit besonders beliebten Mittagstisch-Gerichten kann es aber auch passieren, dass man um 13 Uhr auf die Hauptkarte ausweichen muss, weil der Mittagstisch schon aus ist. Spricht allerdings auch fürs Gleis 1, wie ich finde.

Costa quanta?
Ein Mittagessen, meistens mit Beilage Salat plus Getränk, liegt preislich bei rund 12 Euro. Ein fairer Preis, denn das Essen kommt fix und ist immer ansprechend und vor allem heiß.

Fazit
Wer mittags in der Nähe ist oder gerne mal mit der Familie zum Brunchen geht, dem kann ich das Gleis 1 wärmstens empfehlen. Denn dort kann man am Wochenende auch super frühstücken und anschließend mit „spannender Hose“ den Tag beginnen. Aber auch nachmittags für einen Kaffee und ein Stück selbstgemachten Kuchen lädt das Gleis 1 zum Verweilen ein.

Isabel Tröscher
Vertriebsmanagement

Cum Laude


Italienische Restaurants gibt es wirklich viele in Freiburg, dennoch möchte ich gerne ein Neues herausheben: Das Cum Laude ist seit April 2015 geöffnet und präsentiert sich als Restaurant oder auch als Weinbar. Zu finden ist es in der Rheinstraße 15 im Institutsviertel  – daher auch der Name „Cum Laude“. Das Restaurant bietet einen täglich wechselnden Mittagstisch bei dem für jeden etwas dabei ist. Es gibt die Möglichkeit Fleisch, Nudeln, Pizza und Salat zu essen. Der Biergarten des Cum Laude lädt besonders an sonnigen Tagen zum Verweilen ein.

Geschmackstest
Ich habe das Cum Laude bereits zweimal besucht. Das eine Mal in der Mittagspause und das andere Mal am Abend. Die Mittagskarte besteht aus vier verschiedenen Tagesgerichten. Wer darunter nichts findet, hat immer noch die Möglichkeit Salate und Pizzen von der Abendkarte zu bestellen. Den Nudelsalat und die Pizzen kann ich nur empfehlen, sowie die Antipasti italiano am Abend.
Kleiner Tipp: Auch wer nur einen Kaffee trinken will, ist bei Cum Laude genau richtig, denn dieser schmeckt sehr gut.

Ruck Zuck oder Geruhsam?
Die Wartezeit Mittags ist recht gering. Jedoch sollte dennoch etwas Zeit eingeplant werden, da dass Restaurant sich nicht direkt in der Innenstadt (ca. 10 Fußminuten von der Innenstadt und dem Hauptbahnhof entfernt) befindet. Ist man etwas unter Zeitdruck, besteht auch die Möglichkeit, die Speisen abzuholen und mitzunehmen.

Costa quanta?
Der Mittagstisch ist mit 4,90 Euro bis 5,90 Euro preiswert. Nur das Fleischgericht ist mit 8,90 Euro etwas teurer. Auf der Abendkarte sind die Preise wiederum normal und meiner Meinung nach angemessen.

Fazit
Wer etwas italienisches Flair, besonders bei Sonnenschein im Garten, haben will, ist beim Restaurant Cum Laude genau richtig. Das nette Personal und die verschiedenen Speisen zu guten Preisen sind für jeden geeignet. Der Weg in das Institutsviertel lohnt sich und ich werde wieder hingehen. Ich hoffe es gefällt Ihnen genauso und Sie sind offen für etwas Neues.

Bürgerstube „Da Giovanni“

MittagspauseWer mag es nicht? Italienisches Essen kommt selten schlecht an. Ob in der Mittagspause oder zum Abendessen – Pasta, Pizza und Co. sind immer eine gute Wahl. Weniger als fünf Gehminuten von der Volksbank-Zentrale entfernt, hinter dem Kino Cinemaxx, in der Sedanstrasse 8, ist das gute Essen zu finden.

Geschmackstest
Die riesengroße Karte des „Giovannis“ deckt alle Wünsche ab. Hier findet bestimmt jeder und jede was Passendes zum Essen. Jeden Tag gibt es frischen Fisch und Meeresfrüchte. Nicht ganz jeden Tag ist auch italienisches Sashimi bestellbar. Die Portionen sind im Verhältnis groß – halt richtig italienisch. Die Kellner gehen gerne auch auf Spezialwünsche ein. Ungehemmt kann auch ein großer Salatteller mit einem Putenschnitzel, das so nicht auf der Karte steht, bestellt werden. In diesem Restaurant ist fast alles Kulinarische möglich.

Ruck Zuck oder Geruhsam?
Ob am Abend oder auch mittags, die Bürgerstube da Giovanni ist meistens gut besetzt. Trotz der vielen Gäste kommt das Essen sehr zügig und lange Wartezeiten sind auszuschließen. Das ist ein absolutes Plus des Restaurants.

Costa quanta?
Mittags stehen immer vier verschiedene Menüs zur Auswahl. Wenn man hier nichts Passendes findet, kann natürlich auch auf die normale Karte zugegriffen werden. Die Mittagsmenüs werden mit einem kleinen Salat und einer Suppe als Vorspeise serviert und liegen bei circa 7 Euro. Die leckeren Pizzen sind preislich von der einfachen Variante für 6.50 Euro bis zur Luxusvariante mit frischen Gambas für 14.50 Euro erhältlich.

Fazit
Von der etwas spezielleren, schlichten Einrichtung darf man sich nicht irritieren lassen. Die äußerst große Speisekarte und das Preis- Leistungsverhältnis stimmen absolut und das Essen schmeckt. Ein Besuch in der Bürgerstube „Da Giovanni“ ist bestimmt eine gute Wahl.

Buon Appetito wünscht Nastasja Beutler

Café Hermann

Herman_RadstationDas „Hermann“ wurde vor einigen Monaten im ehemaligen Café Velo in der Radstation beim Hauptbahnhof eröffnet. Das Gesamtkonzept des neuen In-Lokals ist rund: Von der Einrichtung bis hin zur Getränke- und Speisenkarte ist alles modern im leicht alternativ- urbanen Stil gehalten.

Geschmackstest
Das Hermann hat eine wöchentlich wechselnde Mittagskarte mit einer Auswahl von rund fünf Gerichten. Hierbei legen die Betreiber besonders viel Wert auf Regionalität und Saisonalität der Speisen: Die Frische der Zutaten schmeckt man. Dabei wird die gute alte badische Küche modern interpretiert. Die Gerichte sind sehr lecker und auf der Karte ist auch immer für jeden was dabei.

Ruck Zuck oder Geruhsam?
Der Service ist im Hermann noch etwas verbesserungswürdig. Sowohl Getränke als auch das Essen werden in der Regel schnell gereicht. Ab und an gibt es allerdings etwas Chaos, wenn die Servicekraft nicht weiß, an welchen Tisch was gebracht werden soll. Das wird aber durch die freundliche und charmante Art der Mitarbeiter wieder wettgemacht.

Costa quanta
Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist sehr gut. Für etwa sechs bis zehn Euro bekommt man frische und qualitativ hochwertige Gerichte. Auch die selbstgemachten Limonaden für 3,90 Euro sind ihren Preis absolut wert.

Fazit
Ein neues, modernes Bistro, in dem Wert auf Frische und Qualität gelegt wird. Das Hermann ist für die Mittagspause auch durch die gute, zentrale Lage am Hauptbahnhof zu empfehlen.

Ende Juli wird die Dachterrasse eröffnet, die zum Verweilen und Sonne tanken einladen wird.

Guten Appetit wünscht Tatjana Schultheiß

Die Rose

GewuerzeDas laotische Restaurant „Rose“ in der Stefan-Meier Straße hat seinen ganz eigenen Charme. Der Gastraum ist in einem ehemaligen Tankstellengebäude untergebracht. Die Einrichtung ist, wie das Restaurant und die Inhaberin insgesamt sehr individuell. Viele Blumen, Bilder, Lichterketten und zusammengewürfeltes Interior machen das Ambiente der Rose aus. Im Sommer bietet das kleine Restaurant auch eine sonnige Terrasse mit kleinen Tischen – umrandet von Bäumen und Grünpflanzen.

Geschmackstest
Wie schmeckt laotisches Essen? Zusammengefasst erinnert es sehr an die chinesische Küche. Die Qualität der Speisen ist wirklich überzeugend, frische und exotische Zutaten sowie interessante Geschmackskombinationen erwarten einen beim Blick in die Speisekarte. Diese ist mit sehr vielen Gerichten bestückt, so dass für jeden etwas zu finden ist. Wer gerne scharf ist, ist in der Rose genau richtig. Was hier in der Speisekarte an Schärfegrad versprochen wird, wird auch gehalten.

chilliRuck Zuck oder Geruhsam?
Die Lage der Rose ist eher dezentral. Daher muss man, je nach Standort etwas Zeit für die „Anreise“ einplanen. Ist man da, ist der Service jedoch sehr schnell und auch die bestellten Gerichte sind nach Bestellung in einer annehmbaren Zeit auf dem Tisch. Man sollte trotzdem mindestens eine 3/4 Stunde einplanen, schon allein um den einzartigen Charme und die leicht chaotische Athmosphäre zu genießen.

Costa quanta?
Das Preis- Leistungsverhältnis der Rose ist unschlagbar! Sucht man sich nicht gerade die ausgefallensten Kreationen der Speisekarte aus, kann man ein Mittagessen mit kleinem Getränk, Frühlingsrollen als Vorspeise und eine Hauptspeise für unter zehn Euro erstehen.

Fazit
Wer Lust auf asiatische Küche hat, die nicht, wie in vielen Fällen von Geschmacksverstärkern dominiert ist, ist in der Rose genau richtig. Man muss sich jedoch auf das Ambiente sowie den oftmals gewöhnungsbedürftigen Umgang mit den Gästen einlassen: Es kann durchaus mal vorkommen, dass man von der Chefin an einen anderen Platz gesetzt wird, wenn Sie den ausgewählten für andere Gäste benötigt. Ganz nach dem Motto „chaotisch laotisch“ bietet die Rose authentische „Erlebnisgastronomie“ mit tollen Speisen zu unschlagbaren Preisen!

Guten Appetit wünscht Ihr Benjamin Zimmermann

Das Burger Chalet

BurgerSeit etwa einem 3/4 Jahr im „Bermuda-Dreieck“ gelegen bietet das Burger Chalet eine trendiges Wohlfühlambiente auf kleinstem Raum. Urige Holzwände treffen auf grüne Barhocker und der einsehbaren Burgermanufaktur. Für eine hochwertige, schnelle Burgermahlzeit inmitten von Freiburg bietet das Burger Chalet die richtige Atmosphäre.

Geschmackstest
Wer keine Lust mehr auf Einheitsburger sondern einen gewissen Anspruch an seine Burgermahlzeit hat, ist im Burger Chalet genau richtig. Vom klassischen Chalet-Burger über den Vegi-Burger mit Polenta-Bratling ist für jeden Geschmack etwas dabei. Unsere Empfehlung: Neben den einzigartigen Burgern bietet das Burger Chalet auch tolle Beilagen an. Besonders zu empfehlen sind die Rosmarien-Kartoffeln – kombiniert mit einem Beilagensalat sind diese echt eine Wucht.

RosmarinkartoffelnRuck Zuck oder Geruhsam?
Das Burger Chalet kann natürlich nicht mit der Schnelligkeit einer Fast-Food-Kette mithalten, dass soll es aber auch nicht. Alle Burger und Beilagen werden vor den Augen der Kunden frisch zubereitet. Das braucht Zeit, schmeckt aber umso besser. Trotzdem hat man in 5-8 Minuten seine bestellten Speisen. So eigenet sich das Burger-Chalet durchaus auch mal für eine kürzere Mittagspause.

Costa quanta?
Qualität hat ihren Preis! Unter zehn Euro kann man einen Burger mit Beilage und Getränk fast nicht erstehen. Einzig das Mittagsangebot, mit fest vorgegebenen Burger ist bis 14 Uhr für derzeit 7,99 Euro zu haben. Die Preise sind in anbetracht der frischen Zubereitung und der Qualität vollkommen in Ordnung – sie sind ihren Preis wert.

Fazit
Wer Lust auf frisch zubereitete, kreative Burgerkreationen hat ist im Burger Chalet genau richtig. Vom scharfen Alpenfeuer-Burger bis zum Vegi Burger Waldwiese ist für jeden Geschmack etwas dabei. Da das ganze auch noch im Herzen von Freiburg ist, ist das Burger Chalet die richtige Anlaufstation für eine kleine Mittagspause inklusive dem unnacharmbaren Flair der Freibuger Innenstadt.

Guten Appetit wünscht Ihr Benjamin Zimmermann

mm! Leckerbar

SuppeFrische Farben und viel Holz begrüßen einem beim Betreten der mm! leckerbar in der Bertoldstraße – man fühlt sich sofort wohl und angesprochen vom Ambiente. Hat man zusätzlich Lust auf gesundes, leckeres und frisches Essen in der Mittagspause ist man in der mm! leckerbar genau richtig. Hier steht Qualität im Vordergrund, alle verwendeten Zutaten sind 100 Prozent natürlich und ohne Konservierungsstoffe, Farbstoffe und Aromastoffe. Das Fast Food Restaurant bietet zu den gemütlichen Plätzen im inneren des Restaurants auch Außen-Plätze an, so dass man bei schönem Wetter seine Pause auch draußen genießen kann.

Geschmackstest
Suppen, Salate, Brote, Sandwich, Pasta, Chili con Carne, Ratatouille eine bunte Auswahl an leckeren Gerichten bietet die mm! leckerbar. Und wie der Name des Fast Food Restaurant schon sagt – ist es einfach lecker. Die Salate werden täglich frisch zubereitet, hierzu gibt es eine Fülle an Toppings, wie Büffelmozzarella, Oliven, Rucola und vieles mehr. Besonders lecker sind auch die Paillasse-Brote mit Wunsch-Belag. Die Brote sind handgemacht und das schmeckt man auch. Angefangen bei den frisch gepressten Säften, hausgemachten Limonaden über leckere Suppen ohne Zusatz von Mondamin, oder dergleichen – Qualität und Natürlichkeit steht hier im Vordergrund.

SaftRuck Zuck oder Geruhsam?
Wie in den meisten Fast Food Restaurants ist Selbstbedienung angesagt. Man wird sofort mit Getränken und Besteck ausgestattet. Benötigt ein Gericht noch etwas Zeit, erhält man ein Pager, der durch vibrieren und blinken darauf hinweist, dass das gewünschte Gericht fertig ist. In der mm! leckerbar geht`s nicht ganz so schnell, wie in einem anderen Fast Food Restaurant – aber das erwartet man auch nicht. Das Essen hat man trotzdem „ruck zuck“ – sodass sich die mm! leckerbar auch gut für eine kurze Mittagspause anbietet.

Costa quanta?
Die einzelnen Gerichte sind zwischen fünf und zehn Euro erhältlich. Wenn man bedenkt, dass die Gerichte frisch und selbstgemacht sind, sind die Preise mehr als fair.

Fazit
Frisch, gesund, natürlich und lecker! Ein Besuch in der mm! leckerbar ist auf jeden Fall empfehlenswert. Ich habe die mm! leckerbar sicher nicht das letzte Mal in meiner Mittagspause besucht ;-)!

 

Guten Appetit wünscht Ihre Miriam Schuler