Archiv der Kategorie: Ausflugstipps

Hochkönigsburg

HochkoenigsburgHochkönigsburg
Nicht nur für ritterliebende Kids ein Erlebnis – die im Elsass gelegene Hochkönigsburg. Seit sie im 12. Jahrhundert erbaut wurde, ist sie Zeitzeuge mehrerer innereuropäischer Auseinandersetzungen und Rivalitäten. In der Zeit von 1900 bis 1908 fand sie ihr jetziges Gesicht. Im Auftrag von Wilhelm II restaurierte der Architekt Bodo Ebhardt die Burg vollständig. Seit 1993 steht die Hochkönigsburg unter Denkmalschutz.

Zu erreichen ist die gut erhaltene Burg in einer Autostunde von Freiburg aus. Neben einer Zeitreise ins Mittelalter bietet sie einen herrlichen Ausblick in alle Himmelsrichtungen. Ein Ausflug, der sich nicht nur bei guter Sicht unbedingt lohnt.

Weitere Informationen unter: www.haut-koenigsbourg.fr

Freizeitpark Tripsdrill

WaschzuberpanoramaFür alle, die im Großraum Freiburg leben, ist der Europapark natürlich die erste Adresse, wenn es um Freizeitparks geht. Insbesondere Familien mit Kindern, die dazu mal eine Alternative ausprobieren wollen, möchte ich den Erlebnispark Tripsdrill ans Herz legen: Was diesen Park wirklich zu etwas Besonderem macht, ist, dass es neben dem Bereich mit den klassischen Fahrgeschäften eine zweite große Attraktion gibt, das Wildparadies. Dort leben einheimische Wildtiere wie europäische Wölfe, Luchse, Wildkatzen und Rotfüchse, aber auch Polarwölfe, Bären, Auerochsen und Waschbären in weitläufigen  Gehegen.

Damwild
Ein Highlight für alle Kinder: Das Damwild aus der Hand füttern

Ein besonderes Highlight für alle Kinder: Gleich hinter dem Eingang beginnt der Bereich des Damwilds und diese Tiere sind so zutraulich, dass sie einem aus der Hand fressen. Das Futter dafür kann man an der Kasse kaufen oder aus Automaten ziehen, die am Weg verteilt stehen. Außerdem gibt es diverse Raubvögel, deren Anblick in Volieren oder an Fußfesseln wir persönlich allerdings weniger schön fanden.

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Bei der Fütterungsrund erzählen die Wildhüter interessante Details über die Tiere

Auf der tägliche Fütterungsrunde mit einem Wildhüter sieht man die Tiere aus nächster Nähe und erfährt allerhand interessante Details zu ihren Verhaltensweisen. Kinder können sich unterwegs auf dem weitläufigen Abenteurspielplatz austoben, auf dem Barfußpfad ihre Sinne trainieren oder auf dem Walderlebnis-Pfad einiges über das Ökosystem Wald erfahren.

Allein im Wildnisparadies kann man locker einen ganzen Tag verbringen, so dass sich für Tripsdrill ein zweitägiger Besuch empfiehlt – zumal die Anfahrt von Freiburg aus mit rund zwei Stunden doch recht weit ist. Übernachten kann man vor Ort im Natur-Resort: Zur Auswahl stehen sehr gemütliche und komfortable Schäferwagen aus Holz und die etwas teureren, aber wunderschön und individuell gestalteten Baumhäuser. Alle Unterkünfte sind beheizbar, so dass sie ganzjährig bewohnbar sind.

Baumhaus
Wer mehr als einen Tag bleiben möchte kann in einem Baumhaus übernachten

Im Erlebnispark gibt es von rasanten Fahrten in der Holzachterbahn oder beim Waschzuber-Rafting über den Geschicklichkeitsparcours in der Altmännermühle und den Spielmöglichkeiten im wetterfesten Gaudi-Viertel bis hin zum Seifenkisten-Rennen für jeden Geschmack und jede Altersgruppe viele verschiedene Attraktionen.

In der Sommersaison von Anfang April bis Anfang November ist der Park täglich geöffnet, in der Wintersaison nur am Wochenende an Feiertagen und in den Schulferien. Die genauen Öffnungszeiten sowie die Eintrittspreise finden Sie hier.

Fondation Beyeler in Riehen

Die Fondation Beyeler, erbaut von Architekt Renzo Piano

Für Liebhaber zeitgenössischer Kunst ist die Fondation Beyeler in Riehen bei Basel eine wunderbare Adresse. Die Eheleute Hildy und Ernst Beyeler haben parallel zu ihrer Arbeit als Galeristen über fünzig Jahre eine Sammlung von Bildern und Skulpturen der klassischen Moderne zusammen getragen. Die Bandbreite der ausgestellten Künstler reicht von Arp über Chagall, Kandinsky, Monet, Pollock, Rauch bis zu Rothko, Rousseau und van Gogh, um nur einige Namen zu nennen.

Die Sammlung wurde 1982 in eine Stiftung überführt und fand 1997 in dem von Renzo Piano entworfen Museumsbau im in Riehen auf dem Gelände der Villa Berower Gut seine Heimat. Wer Architektur liebt, wird schon an dem Gebäude seine Freude haben. Besonders beeindruckend ist der Raum, in dem Monets „Seerosenteich“ ausgestellt ist, dessen Fensterfront einen Blick auf einen echten Seerosenteich eröffnet.

Die Seerosen von Claude Monet gehören zur Dauerausstellung

Neben der Ausstellung der Sammlung finden zusätzlich jedes Jahr drei weitere große Ausstellungen moderner Kunst statt. Aktuell wird noch bis zum 28. Mai 2017 zum 20. Geburtstag der Fondation Claude Monet präsentiert. Im Herbst folgen dann Werke von Paul Klee.

Neben den Ausstellungen gibt es zahlreiche weitere Aktivitäten, wie beispielsweise Lesungen, dem Kunstfrühstück (Frühstück im benachbarten Café mit anschließender Führung) oder Vorträgen zu Spezialthemen.

Es gibt täglich öffentliche Führungen durch die Sammlung, teils mit den Kuratoren. Im Rahmen der Monet-Ausstellung gibt es Führungen unter dem Motto „Monet am Morgen“ ab 7.30 Uhr. Einzelne Werke werden alle 14 Tage mittwochs in der „Kunst am Mittag“ erläutert. Zwei Mal im Jahr gibt es einen Familientag mit Kurzführungen, Spielen und Workshops.

Der Besuch lohnt sich auf alle Fälle, auch wenn man kein Kunstkenner ist. Wer neben Kultur auch etwas Bewegung genießen möchte, dem sei noch der Wanderweg „24 Stops“ empfohlen. Hier läuft man in knapp zwei Stunden an den Weinbergen des Tüllingers zum Vitra Design Museum in Weil am Rhein und kann die ganze Strecke über einen wunderbaren Blick auf das Panorama von Basel genießen.

Adresse:
Fondation Beyeler
Baselstrasse 101
4125 Riehen, Schweiz
Tel. 0041 61 645 97 00

Internet: www.fondationbeyeler.ch

Öffnungszeiten:
Montag bis Sonntag 10.00 – 18.00 Uhr
mittwochs bis 20.00 Uhr

Eintrittspreise:
Erwachsene 25 Euro/Franken (für die Monet-Ausstellung 28 Euro/Franken)
Kinder bis 10 Jahre freier Eintritt, 11 bis 19 Jahre 6 Euro/Franken
Studierende bis 30 Jahre 12 Euro
Familienpass (zwei Erwachsene und bis zu vier Kinder bis 19 Jahre) 40,00 Euro/Franken
Öffentliche Führung: Museumseintritt plus 7,00 Euro/Franken

 

Karibikfeeling im Hochschwarzwald- Das Badeparadies Schwarzwald

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Bei Dunkelheit ist das Badeparadies ein richtiger Hingucker

Für einige Stunden kann man hier unter Palmen die Seele baumeln lassen und dem stressigen Alltag entfliehen. Das Badeparadies bietet mit seinem großen Rutschenbereich und der daran angrenzenden Palmenoase Spaß für groß und klein. Wem die Entspannung in der Palmenoase nicht ausreicht kann sich im Wellnessbereich mit vielen verschiedenen Saunen und Dampfbädern verwöhnen lassen.

Das Badeparadies hat die ganze Woche von 9 bis 22 Uhr Uhr geöffnet, außer Freitag da gibt’s sogar noch eine Stunde länger die Chance auf Entspannung.

Da das Bad in drei verschiedene Bereiche eingeteilt ist, gibt es für jeden separate Preise. Doch keine Angst, es gibt auch die Möglichkeit dass man zunächst nur für die Palmenoase Eintritt bezahlt und für einen Euro ins Galaxy „übertritt“:

Der Preis für eineinhalb Stunden liegt für die Palmenoase bei 15 Euro, eine Tageskarte kostet 23 Euro. Der Übertritt in den Wellnessbereich kostet vier Euro. Am Wochenende gibt’s einen Zuschlag von 3 Euro.

Mein Tipp: Um den Großansturm zu entgehen lieber unter der Woche gehen und dafür länger bleiben, denn bei Dunkelheit ist die Palmenoase ein richtiger Hingucker.

Mit dem Auto fährt man von Freiburg aus auf der B31 Richtung Donaueschingen und nimmt die Ausfahrt in Richtung Neustadt West oder immer den Augen nach, denn das Badeparadies mit seinen riesigen Rutschen ist kaum zu übersehen.
Mit dem Zug fährt man von Gleis 7 am Freiburger Hauptbahnhof nach Titisee und läuft von dort aus circa 10 Minuten zu Fuß zum Badeparadies oder man nimmt den Bus 7257, der direkt vor dem Badeparadies hält.

Mit dem Pistenbully zur Krunkelbachhütte

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Mit dem Pistenbully gehts bequem nach oben – dann liegen 3,5 Kilometer Schlittenfahrt vor einem

Lust auf eine Schlittenfahrt? Mit 3,5 Kilometern Länge gehört die Strecke von der Krunkelbachhütte bis zum Ortsteil Hof in Bernau zu den längsten Rodelbahnen im Schwarzwald. Dabei legt man 371 Höhenmeter zurück! Um bequem zum Startpunkt zu kommen, gibt es im Winter das Pistenbully-Taxi. Werner Jünger und sein Team bringen Sie mit der großen Schneeraupe vom Ortsteil Hof zum Berggasthaus.

Die Krunkelbachhütte ist ein uriges Berggasthaus oberhalb des Bernauer Hochtals auf 1294 Metern Höhe. Von der Hütte blickt man direkt auf das Gipfelkreuz des 1415 Meter hohen Herzogenhorns, dem zweithöchsten Berg des Schwarzwalds und Hausberg von Bernau. Das Berggasthaus ist natürlich nicht nur mit dem Pistenbully, sondern auch zu Fuß zu erreichen: Über Wanderwege von Menzenschwand, Bernau und Feldberg, die übrigens auch im Winter gewalzt und begehbar sind.

Am 16. Dezember beginnt auf der Krunkelbachhütte die Wintersaison, dann lädt sie wieder zur rustikalen Einkehr mit Bratwurst, Eintopf und Bergkäse. Auch draußen gibt es schöne Sitzmöglichkeiten und sogar übernachten kann man hier.

Der Pistenbully fährt bei ausreichend Schnee in der Ferienzeit sowie am Wochenende und an Feiertagen ab 11 Uhr stündlich, beziehungsweise nach Bedarf. Treffpunkt ist beim Skilift Hofeck. Eine Auffahrt kostet sechs Euro pro Person, Kinder bis 12 Jahren zahlen drei Euro. Einen Schlitten kann man für vier Euro leihen oder man bringt einfach den eigenen mit.
Die aktuellen Abfahrtszeiten und Infos zur Schneelage findet man auf der Webseite der Krunkelbachhütte.

Neben den Schlittenfahrten sind von hier aus auch Winterwanderungen oder Schneeschuhtouren sehr reizvoll.  Es werden auch geführte Touren mit Leih-Material und zünftigem Abendessen in der Hütte angeboten. Danach geht es dann im Dunkeln mit dem Schlitten zurück ins Tal – für Beleuchtung sorgen Stirnlampen.

Die Kunsthalle Messmer in Riegel

aussenaufnahme-kunsthalle-messsmerFür Leute, die gern das Sportliche mit dem Kulturellen verbinden, bietet sich eine kleine Radtour ausgehend von Denzlingen oder Emmendingen entlang der Elz an. Auf einem nahezu ebenen, gut ausgebauten Radweg auf dem Elzdamm gelangt man nach Riegel und gleich am Ortseingang in der umgebauten alten Riegeler Brauerei befindet sich die Kunsthalle Messmer.

Noch bis Ende November stellt die Stiftung Werke von Joan Miró aus, was mich gemeinsam mit einer Freundin veranlasste, eine systematische Begehung der Ausstellungsräume vorzunehmen und sämtliche Werke anzuschauen. Das ist gut möglich, weil die Ausstellungsflächen überschaubar sind. Je nach Interesse und Begeisterung für die ausgestellten Künstler ist man ungefähr nach eineinhalb bis zwei Stunden an allen Wänden und Schaukästen vorbeigekommen.
Den Eintrittspreis empfanden wir als relativ hoch – wir mussten12 Euro pro Person bezahlen. Aber man kann sich auch mit mehreren Gleichgesinnten in einer Gruppe zusammentun, dann wird es etwas billiger.
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Eine der Skulpturen im Außenbereich

Auch im Außenbereich kann man bei schönem Wetter gut verweilen und sich die dort ausgestellten Skulpturen ansehen. Im Eingangsbereich ist ein kleiner Museumsshop und ein Café eingerichtet. Dort kann man sich also noch eine kleine Erfrischung zuführen, Poster, Kunstdrucke und Karten kaufen oder in den Katalogen und Bildbänden Informationen über die Künstler einholen.

Wer noch mehr Hunger hat: In Nähe der Kunsthalle gibt es eine Pizzeria mit Außenterrasse, die leckere Speisen anzubieten hat.

Genießerpfad Wasserfallsteig

Fahler_WasserfallSeit einigen Jahren werden im Schwarzwald bestimmte Wanderwege als so genannte „Genießerpfade“ gekennzeichnet: Jeder dieser Wege bietet neben der eigentlichen Wanderung in abwechslungsreicher Landschaft irgendetwas Besonderes – das kann eine Panoramabank oder Himmelsliege sein, ein kultureller oder kulinarischer Höhepunkt oder eine landschaftliche Besonderheit.

Einer dieser Genießerpfade ist der „Wasserfallsteig“ zwischen der Passhöhe auf dem Feldberg und Todtnauberg. Der rund 12 Kilometer lange Weg führt vorwiegend auf schmalen Wegen und Pfaden durch den Wald und über Wiesen. Unterwegs kommt man am Fahler 50 Meter hohen Wasserfall vorbei, an dem man einen kleinen zusätzlichen Rundweg machen kann.  Kurz vor dem Ziel erreicht man dann den zweiten Wasserfall, den recht bekannten Todtnauer Wasserfall. Von Todtnauberg aus kann man mit dem Bus zurück zum Ausgangspunkt fahren.

Eine ausführliche Beschreibung der Wanderung finden Sie hier auf der Seite der Schwarzwald-Tourismus GmbH. Dort gibt es auch eine Wanderkarte als PDF zum Herunterladen.

Belchen: Per Seilbahn auf den Aussichtsberg

Der Belchen im Süden des Schwarzwalds ist mit 1414 Metern der dritthöchste Berg in der Ferienregion im Südwesten. Vom Gipfel ist gerade im Herbst der Blick auf die Alpenkette im Süden eine Augenweide. "Foto frei zur Veröffentlichung nur in Verbindung mit einer redaktionellen Berichterstattung über das Belchenland"
Der Blick vom Belchen auf die Alpenkette im Süden

Der Belchengipfel gilt als schönster Aussichtsberg des Schwarzwalds: Mit 1414 Metern Höhe ist er zwar „nur“ der dritthöchste Berg, dafür sieht man von seiner Spitze nicht nur die umliegenden Berge und Täler wie den Hochblauen und die Oberrheinebene, sondern auch die Höhenzüge der Vogesen, des Jura und bei klarer Sicht ein Alpenpanorama vom französischen Montblanc bis zur bayrischen Zugspitze.

Der Weg auf den Gipfel wird dem Ausflügler seit 2001 wesentlich erleichtert durch eine Fahrt mit der Belchen-Seilbahn: Die hübschen gelben Kabinen lassen je acht Personen in fünf Minuten bequem zur Bergstation auf 1356 Meter schweben. Von dort führen zahlreiche  Wanderwege durch das Belchen-Naturschutzgebiet.

So beispielsweise der Themenpfad „Der Belchen“, der die vielfältigen Beziehungen des Belchens zu den Alpen verdeutlicht. Den Gipfel, an dem eine Panoramatafel über die umliegende Bergwelt informiert, erreicht man in 30 Minuten. Wer möchte, wandert von hier aus weiter zur Stuhlsebene, die ebenfalls prächtige Aussichten bietet und steigt dann ab zur Talstation – Gesamtstrecke gut fünf Kilometer.

Belchen-Seilbahn
Die Seilbahn auf den Belchen ist das ganze Jahr über in Betrieb

Eine weitere schöne und an Aussichten reiche Tour führt über den Hohen Kelch nach Neuenweg im Kleinen Wiesental – in fünfeinhalb Kilometern ist man am Ziel. Von hier kommt man per Bus über Schwand und Wies nach Schopfheim, von Mai bis Oktober mit dem Wanderbus auch Sonn- und Feiertags.

Nach der Wanderung kann man sich an der Bergstation in einem der höchstgelegenem Gasthäuser Deutschlands, dem Belchenhaus, mit Suppe, Vesper und hausgemachtem Kuchen stärken. Die Südterrasse des 1898 als Schutzhaus Gebäudes gilt mit ihrem freien Blick als eine der schönsten Wirtshausterrassen des Schwarzwaldes.

Die Seilbahn ist das ganze Jahr über in Betrieb – im Winter steht die ehemalige Bergstraße im Gipfelbereich Wintersportlern als Familienabfahrt zu Verfügung. Auch zum Schneeschuhwandern ist die Belchenregion sehr gut geeignet, zum Beispiel auf den beiden ausgeschilderten Schneeschuhtrails. Beim kürzeren Trail, der in Fröhnd nahe der B317 startet, sind auf drei Kilometern 345 Höhenmeter zu überwinden. Der Zweite führt von dem Örtchen Tunau durch den Farnacker zum Zweistädteblick und auf dem Bauernwaldweg zurück zum Ausgangspunkt: Länge 5,6 Kilometer.

Alle Informationen zu Anfahrt, Öffnungszeiten und Preisen finden Sie unter:
www.belchen-seilbahn.de

Feste Kaiser Wilhelm II.

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Ein Teil der Festungs-Außenanlagen

Ein imposantes Zeugnis der deutsch-französischen Vergangenheit können geschichtlich Interessierte im Elsass besichtigen: Die Feste Kaiser Wilhem II., auch unter dem Namen „Fort de Mutzig“ bekannt.

Die Festung lag seit dem zweiten Weltkrieg in einen Dornröschenschlaf, bis sich 1984 der Verein „Fort de Mutzig“ ihrer Restaurierung annahm und seit 1995 Führungen durch die Anlage anbietet. Während der rund zweieinhalb Stunden dauernden Tour gibt es spannende Hintergrundinformationen – wahlweise auf Deutsch oder Französisch. Themen sind die geopolitische und strategische Situation in Europa um 1914, technische und gesellschaftliche Entwicklungen der Zeit und die Lebensverhältnisse der bis zu 8.000 früher hier stationierten Soldaten.

Beim Bau der Festung bis 1916 wurde modernste Technik verwendet: Um gegen die damals neuen Sprengstoffe gewappnet zu sein, experimentierten die Ingenieure beispielsweise mit dem noch relativ neuen Baustoff Beton. Zur Stromerzeugung verwendete man statt der üblichen Dampfmaschinen moderne Dieselmotoren und viele der in der Festung stationierten Soldaten dürften hier zum ersten Mal elektrisches Licht gesehen haben.

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Die ovale Form dieses unterirdischen Ganges sollte der größeren Stabilität dienen

Die Besichtigung führt durch unterirdische Gänge in Mannschaftsräume, Küchen, Brunnen, Bäckerei und Stromzentrale. Draußen sind Schützengräben, Beobachtungsstände und eine Kanonen-Batterie zu sehen – und die wunderschöne Aussicht über die Rheinebene und die Vogesen.

Wer mit dem Zug anreist, kann vom Bahnhof in Mutzig aus in etwa eineinhalb Stunden über den Festungsweg das Fort erreichen. Unterwegs informieren 13 Tafeln über strategisch interessante Orte, Versorgungswege, Wassergewinnung und vieles mehr.

Anfahrt:
Die Feste Kaiser Wilhelm II. liegt rund 30 Kilometer westlich von Straßburg auf einem Hügel in der Nähe der kleinen Ortschaft Mutzig, in der es auch einen Bahnhof gibt. Mit dem Auto ist die Anlage über die A35/A352 zu erreichen: Die Autobahn an der Ausfahrt Mutzig verlassen und den Schildern mit der Aufschrift „Fort de Mutzig“ folgen.

Öffnungszeiten und Preise:
Die Festung kann nur im Rahmen einer Führung besichtigt werden. Im Sommerhalbjahr ist die Anlage täglich geöffnet, von November bis März nur am Wochenende.

Erwachsene zahlen für den zweieinhalbstündigen Rundgang zehn Euro, Jugendliche von 10 bis 16 Jahren fünf Euro. Für Kinder ist der Eintritt frei. Alle weiteren Informationen finden Sie auf www.fort-mutzig.eu.

Mit der Dampfbahn durch den Hochschwarzwald

DampfbahnMit der Dampflok durch den Hochschwarzwald fahren – das ist im Sommer möglich auf der Dreiseenbahn zwischen Titisee und Seebrugg. Die Strecke ist Teil des Linienverkehrs – im Sommer fährt hier an den Wochenenden außerdem ein historischer Zug mit Dampflokomotive.

Auch wenn es heute bequemer und eleganter geht – eine Fahrt mit dem Dampfzug ist ein tolles Erlebnis: Das Zischen und schnaufen der Lok, die dicken Dampfwolken, die aus dem Schornstein steigen und das historische Ambiente der Waggons machen so eine Fahrt zu etwas ganz Besonderem. Der Verlauf der Dreiseenbahn gehört noch dazu zu den schönsten Bahnstrecken Süddeutschlands: In Titisee verlässt sie den Bahnhof in südlicher Richtung und überwindet auf der „Seesteige“ auf rund sieben Kilometern 112 Höhenmeter. Mit der Station Feldberg-Bärental erreicht der Zug den mit 967 m höchstgelegenen Normalspur-Bahnhof Deutschlands. Nach der Station Altglashütten-Falkau passiert sie mit dem Windgfällweiher den zweiten See. Vom Bahnhof Aha an führt die Strecke dann am Schluchsee entlang bis nach Seebrugg. Am dortigen Museeumsbahnhof sind Bahnofsgebäude und Bahngelände im Stil der 50er Jahre erhalten geblieben. Das ist dem Verein IG 3-Seenbahn e.V. zu verdanken: Er übernahm das Gelände 2009, nachdem zuvor der Abriss der Gleisanlagen gedroht hatte. Seither wird der Bahnhof uns seine Anlagen saniert mit dem Ziel, hier ein Freilichtmuseum aufzubauen.

Der Dampfzug fährt vom 9. Juli bis 4. September an allen Samstagen und Sonntagen dreimal täglich: Start der knapp einstündigen Fahrt ist um 9.57 Uhr, 12.57 und 15.57 Uhr jeweils in Seebrugg. Die Fahrten am Vormittag sind wesentlich weniger frequentiert, wer früh genug aus dem Bett kommt, sollte sich also schon morgens auf den Weg machen. Für eine Rückfahrkarte von Seebrugg nach Titisee zahlen Erwachsene € 16,-, Kinder € 10,-. Eine Familien-Tageskarte kostet € 36,-.

Die genauen Fahrpläne und alle weiteren Details finden Sie auf der Webseite des Vereins IG 3-Seenbahn: www.3seenbahn.de

Anfahrt: Von Freiburg fährt die Höllentalbahn jede halbe Stunde nach Titisee und stündlich weiter bis nach Seebrugg. Mit dem Auto fahren Sie über die B31 durch das Höllental Richtung Titisee und dann über die B500 weiter nach Seebrugg. Parkplätze stehen in Seebrugg nur in begrenzter Anzahl zur Verfügung, weitere Parkmöglichkeiten gibt es in Schluchsee an der Schluchseehalle und in Titisee neben dem Bahnhof.

Auf dem Segway durch den Kaiserstuhl

Segway500Der Kaiserstuhl ist zu Recht ein beliebtes Ausflugsziel – warum nicht mal etwas Neues ausprobieren und die Weinberge per Segway erkunden? Ein Segway, das ist dieses etwas seltsam anmutende Fahrzeug, auf dem auch Anke Engelke in ihrer Comedy-Show Ladykracher durch den Märchenwald fährt, um die Arbeit von Aschenputtel, Rotkäppchen und den sieben Zwergen zu rationalisieren.

Tatsächlich wirkt das zweirädrige Gefährt auf den ersten Blick ein wenig komisch, weil der Fahrer darauf aufrecht steht. Das Fahrgefühl ist allerdings, nach erstaunlich kurzer Eingewöhnungszeit, ganz wunderbar: Die Bedienung ist schnell gelernt, denn sie funktioniert ganz intuitiv: Das Gefährt wird per Gewichtsverlagerung gesteuert – lehnt sich der Fahrer zur Seite, macht das Segway eine Kurve, lehnt er sich nach vorne, wird es schneller. Dafür sorgen Sensoren in der Trittfläche.

So gleitet man bald mühelos über Straßen und Wege – auch unbefestigte Wege sind mit ein wenig Übung gut zu meistern. Dank des Elektromotors ist das Gefährt außerdem fast lautlos und somit gut geeignet, um sich damit durch die Natur zu bewegen.

Das Reiseunternehmen Kaiserstuhl-Reisen bietet Ausfahrten durch die Natur des Kaiserstuhls, aber auch Städtetouren in Endingen und Breisach am Rhein an. Die Kaiserstuhl-Tour führt nach einer kurzen Einweisung und Übungen auf einem Parcours durch die Weinberge und dauert rund zwei Stunden; der Führer informiert unterwegs über regionale Besonderheiten – Kostenpunkt: 59 Euro pro Person.
Wer zuerst mal nur ein Gefühl für das Segway bekommen möchte, kann an einer Schnuppertour teilnehmen; diese dauert 30 Minuten und wird von April bis November jeden Montag und Samstag um 16 Uhr angeboten – Kostenpunkt: 20 Euro. Daneben sind für Gruppen ab zwei Personen auch individuelle Termine möglich.

Alle weiteren Infos zu den Segway-Touren gibt es auf: www.kaiserstuhl-reisen.de

Wandern in der Wutachschlucht

Foto: Patrick Kunkel/STG
Foto: Patrick Kunkel/STG

Ein echtes Highlight im Schwarzwald ist die Wutachschlucht, die jedes Jahr tausende Wander- und Naturbegeisterte anzieht. Neben dieser Hauptattraktion, der Wutachschlucht, bietet die Umgebung weitere verborgene, weniger frequentierte Schluchten. Besonders die Gauchachschlucht ist eine landschaftliche Schönheit und im Vergleich zur Wutachschlucht deutlich weniger überlaufen.

Die Gegend um die Wutachschlucht eignet sich sowohl für einen Tagesausflug, als auch für mehrtägige Wandertouren. Bei Tagesausflügen bietet sich die Schattenmühle als Anlaufstelle an. Hier gibt es einen großen Wanderparkplatz zur Anreise mit dem PKW oder man kann einen der regelmäßig verkehrenden Wanderbusse nutzen.

Meine Empfehlung für einen zweitägigen Wochenend-Trip:
Parken am Bahnhof Rötenbach und von dort mit dem Zug nach Döggingen fahren.
In Döggingen Abstieg in die Gauchachschlucht und Wanderung bis zur Schattenmühle (Dauer circa acht Stunden mit Pausen), dort Übernachtung.
Am nächsten Tag weiter in der Wutachschlucht bis zur Rötenbachmündung, dann der Rötenbachschlucht folgen, bis zur Ankunft Rötenbach, wo das Auto steht (Dauer circa drei Stunden).

Weitere Informationen: www.wutachschlucht.de

Tatjana Schultheiß

Willkommen an Bord!

Breisach-Schifffahrt
Auf der MS Weinland Baden hat man vom freien Oberdeck aus eine tolle Aussicht

Eine Schifffahrt die ist lustig, eine Schifffahrt die ist schön … Lust, mal wieder mit einem Boot übers Wasser zu tuckern, dabei vielleicht noch lecker zu speisen und schöne Aussichten zu genießen?

Dann empfiehlt sich Blick auf das Ausflugsangebot der Breisacher Fahrgastschifffahrt werfen. Das Programm reicht von der einstündigen Hafenfahrt über Ausflüge mit kulinarischem Angebot bis hin zu Touren nach Colmar, Basel und Straßburg.

Ein besonderes Highlight in der Spargelsaison ist der „Spargelplausch“: Hier wird auf der zweistündigen großen Schleusenfahrt frischer badischer Spargel mit Schinken, Kartoffeln und Salaten vom Buffet serviert. Kostenpunkt: 29 Euro, Kinder zahlen die Hälfte.

Ansonsten reichen die Preise von zehn Euro für eine einstündige Hafenfahrt beziehungsweise zwölf Euro für die zweistündige große Schleusenfahrt bis hin zu 59 Euro für die viereinhalbstündige „Kaiserliche Tour Napoleon“. Bei dieser Fahrt durch die elsässischen Kanäle wird den Gästen dann ein Fünf-Gänge-Menü serviert.

Bei den Städtefahrten nach Colmar, Basel oder Straßburg kommt man per Schiff zum Ziel; nach einem mehrstündigen Aufenthalt in der jeweiligen Stadt geht es dann mit dem Bus zurück nach Breisach.

Die beiden Schiffe „Napoleon“ und „Weinland Baden“ fassen jeweils 270 Personen. Wer sie für sich alleine haben will, kann sie auch für eigene Veranstaltungen chartern.

Der Europa-Park Rust

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Das Gelände des Europa-Parks von oben

Schon in Kindertagen war es für mich das Highlight: Ausgerüstet mit gutem Schuhwerk und Verpflegung für den ganzen Tag ging es in den knapp eine Fahrtstunde entfernten Europa-Park. Heute, viele Jahre später, ist für mich ein Besuch im Europa-Park noch immer etwas ganz Besonderes. Eine Reise durch 14 europäische Länder und viele andere Themenbereiche beschert jedem, egal ob Jung oder Alt, einen unvergesslichen Tag.

Die vielen Wasserachterbahnen sorgen für eine Abkühlung an heißen Sommertagen und die Shows, wie die in der spanischen Arena sorgen für Nervenkitzel. Wer möchte kann sich an nahezu jeder Attraktion ein Foto von seiner wilden Fahrt gegen einen Aufpreis ausdrucken lassen.

Mit dem Zug, der in vielen Themenbereichen hält, kann man größere Distanzen bequem zurücklegen. Für Entspannungssuchende bietet der Park zahlreiche Ruhemöglichkeiten.

Der Eintritt liegt in der Sommersaison für Erwachsene bei 44,50 Euro und für Kids zwischen 4 und 11 Jahren bei 38,50 Euro. Den Europa-Park erreicht man mit dem Auto auf der A5 Richtung Karlsruhe und nimmt hier die Ausfahrt in Richtung Rust. Parkbesucher bezahlen 5,00 Euro Parkgebühren. Mit dem Zug fährt man von Freiburg aus in Richtung Offenburg. Am Bahnhof in Ringsheim stehen Busse zum Transfer in Richtung Europa-Park bereit.

Panoramawanderung von St. Märgen nach St. Peter

WandernDie ersten Frühlingstage locken nach draußen – für den Einstieg in die Wandersaison eignet sich perfekt der leichte und schöne Höhenweg von St. Märgen nach St. Peter mit seinen herrlichen Aussichten. Die rund 10 Kilometer lange Wanderung hat nur wenig Steigung, ist also ideal für die noch untrainierten Wanderwaden. Außerdem geht es die meiste Zeit durch freies Gelände, so dass man ordentlich Sonne tanken kann.

Praktisch: Wer mit dem Auto gekommen ist, kann von St. Peter aus mit dem Linienbus zurück nach St. Märgen fahren. Vor der Heimfahrt sollte man unbedingt noch einen Abstecher ins Landfrauen-Café Goldene Krone machen, um sich mit den handgemachten Kuchen und Torten zu stärken.

Auf der Seite www.tourismus-bw.de können Sie sich die genaue Wegbeschreibung und eine Karte von dieser Wanderung als PDF herunterladen.

Die World of Living

WorldofLiving1Die World of Living
Mein letzter Besuch in der World of Living ist für mich ein unvergessliches Erlebnis, an das ich gerne wieder zurückdenke. Es ist zwar mittlerweile lange her, seitdem ich mit meiner Familie in diesem Ausstellungspark der Firma WeberHaus war, jedoch kann ich mich noch sehr gut daran erinnern: Ein Ort an dem Häuser und Pools ausgestellt werden und Kinder Spaß haben können.

Die World of Living ist ein Platz für jedes Alter. Mit der Tour durch die verschiedenen Epochen der Menschheit – „Universum der Zeit“ – erhält man schon vor Eintritt in den Park einen Einblick in frühere und zukünftige Bau- und Wohngeschichte. Der Park selbst schafft mit einigen spektakulären Musterhäusern eine interessante Umgebung und lädt zur Erkundung ein. Der Erlenpark ist für Kinder gedacht, denen ein Rundgang schlicht zu langweilig ist. Wer dann noch nicht genug hat, dem bieten die Musterhäuser oder die Pools um den World of Living Park herum weitere Möglichkeiten der Erkundung. Im Park ist so viel zu erkunden und zu sehen, dass ein Essen im Restaurant oder im Sommer auf der Sonnenterasse die erhoffte Erholung bringt.

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Fotos: WeberHaus

Die World of Living veranstaltet auch verschiedene Events, an denen mit Vorträgen oder Werksführungen ein buntes Programm geliefert wird.
Wer also einiges über das Bauen und Wohnen lernen möchte oder einfach nur einen interessanten Tag haben will, dem bietet der Park dies alles.

Die Öffnungszeiten sind von Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr. Die Preise sind im Normalbereich und lassen selbst einen Familienausflug zu (Erwachsene: 6 Euro; Jugendliche von 12 bis einschließlich 17 Jahre: 3 Euro; für Kinder bis einschließlich 11 Jahren ist der Eintritt frei. Ein Familienpass kostet 12,50 Euro.
Der Park liegt in Rheinau und ist von Freiburg aus in einer Autostunde zu erreichen.

Ich werde selbst bald mal wieder die Wold of Living besuchen und freue mich schon darauf. Denn ich finde das Komplettpaket stimmt und es ist für jeden etwas dabei. Ich wünsche ich Ihnen jetzt schon viel Spaß bei einem Besuch.

Weitere Informationen unter: www.weberhaus.de/world-of-living/

Sebastian Hinderhofer

Waldrestaurant St. Valentin

StValentinIm Wald oberhalb vom Stadtteil Günterstal gelegen „versteckt“ sich das Waldrestaurant St. Valentin. Einst eine Kapelle und Wallfahrtsort wurde St. Valentin nach einem Verkauf an die Stadt Freiburg 1798 zum einem Forsthaus umgebaut. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts ist St. Valentin nun eine Gaststätte.

Wer mit Freiburgern über St. Valentin spricht, wird unweigerlich von den köstlichen Pfannkuchen hören. Diese wurden in St. Valentin bis 2001 von der Inhaberin Frau Trenkle in unverwechselbarer Qualität hergestellt. Glaubt man den Geschichten, muss die damalige Besitzerin das Rezept mit ins Grab genommen haben. Nach dem Tod der Traditionsbesitzerin Trenkle 2001 war St. Valentin zwei Jahre geschlossen. Seit 2003 steht die bei Wanderen besonders beliebte Gaststätte nun unter neuer Leitung und der Pfannkuchen in all seinen Variationen ist weiterhin präsent auf der Speisekarte.

St. Valentin lässt sich auf viele Arten besuchen. Etwa sieben Kilometer von Freiburgs Innenstadt entfernt eignet sich der Waldgasthof gut als Ziel für eine kleine Wanderung oder einer Fahrradtour. Da die Gaststätte mitten im Wald gelegen ist, ist es hier an warmen Sonnentagen besonders schön.

Das Restaurant hat Dienstags bis Samstags von 12 bis 24 Uhr und Sonn- und Feiertags von 11 Uhr – 24 Uhr geöffnet.

Anfahrt: Am Ortsende von Günterstal steht auf der linken Straßenseite ein Schild mit der Aufschrift „St.Valentin“. Hier links in den Wald abbiegen und der Straße immer geradeaus folgen. Nach 2,2 km haben Sie die Gaststätte erreicht.

Minigolf auf eine andere Art

Übungsgolf-am-See-3Minigolf, wer kennt dieses Spiel nicht. Viele kennen es aus der Kindheit und haben bis heute noch den Spaß daran. Nur wie sieht es mit den heutigen Anlagen aus? Oft sind sie veraltet und überholungsbedürftig.
Wie schön, dass es nun in Bad Krozingen eine neue (Mini)Golf-Übungsanlage der besonderen Art gibt. Im neugestalten Teilbereich des Kurparks ist eine Anlage entstanden, bei der man die herkömmlichen Bahnen, wie man sie normalerweise kennt, vergeblich sucht. Denn hier wird auf Kunstrasen gespielt. Man könnte es als eine Golfanlage für Minigolfbegeisterte beschreiben.
Die Anlage besteht aus insgesamt 14 Bahnen (8 bis 16 Meter lang und 2,5 bis 4 Meter breit), die nahtlos ineinander übergehen und die Geschicklichkeit der Spieler fordert. Die Spielzeit wird mit 45  bis 60 Minuten angegeben. Ein Spaß für Groß und Klein.
Der angrenzende neue Spielplatz mit Wassermatschplatz und kleinem Klettergarten sorgt für Spiel und Spaß bei der ganzen Familie. Wellness-Liegen und das Cafe am See laden mit einem schönen Blick über den See zum Verweilen ein.

Die Anlage liegt direkt am neuen See und ist gut zu Fuß oder mit dem Rad zu erreichen.
Parkplätze gibt es am Thermalbad beziehungsweise auf dem großen Kurhaus-Parkplatz beim Bahnhof.
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 13- 19 Uhr
Samstag und Sonntag 11- 19 Uhr
In den Pfingst-, Sommer- und Herbstferien (täglich) 11- 19 Uhr
Letzte Schlägerausgabe jeweils 30 Min. vor Schließung

Kletterpark Kenzingen-Bombach

HochseilgartenEin Freizeiterlebnis für groß und klein ist der Hochseilgarten in Kenzingen – Bombach. Der Kletterpark bietet einen zwei Kilometer langen Parcours mit diversen Hindernissen in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen. Durch die gute, schattige Lage ist der Kletterpark auch für heiße Tage ein super Ausflugsziel.

Um neben den normalen Herausforderungen die Angst vor der Höhe zu überwinden, bietet Kenzingen im Vergleich zu anderen Parks mehrere Ziplines, an denen man mit teilweise hohen Geschwindigkeiten wie Tarzan von Baum zu Baum sausen kann.

Ein weiteres Highlight ist der Powerfan. Eine Vorrichtung, mit der man im freien Fall von einem Baum aus 13 Meter in die Tiefe springt. Das Seil ist so eingestellt, dass man kurz vor dem Boden abgebremst wird, und es damit absolut nicht gefährlich ist. Allerdings gehört zum Sprung in die Tiefe eine Menge Mut.

Der Kletterpark ist im August täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet, im September und Oktober werden die Öffnungszeiten etwas eingeschränkt. In kleineren Gruppen kann man im Normalfall unangemeldet kommen, trotzdem schadet es nicht, vorher kurz anzurufen und nach dem Besucherandrang zu fragen. Da man vor dem Kletterspaß eine Einweisung von einem professionellen Trainer bekommt, sind die Kapazitäten etwas eingeschränkt.

Alle weiteren Infos zum Kletterpark finden sich auf der Webseite.

Sommerrodelbahn in Gutach

SommerrodelbahnEinen schönen Tag mit Freunden und Familie bei strahlendem Sonnenschein verbringen, ist immer ein Riesenspaß. Oft stellt sich jedoch die Frage: „Was machen wir und wo gehen wir hin?“ Ich möchte Ihnen wieder mal einen kleinen Tipp geben, denn der Schwarzwald bietet so viele Möglichkeiten.

Sehr ereignisreich und mit viel Spaß verbunden ist die Sommerrodelbahn in Gutach. Die rasante Abfahrt auf einer Strecke von 1150 Metern bietet viel Abwechslung. Es wird alleine oder zu zweit in Rodelbobs aus einem Starthaus gestartet und die Fahrt führt durch Steilkurven und Tunnel. Die Geschwindigkeit kann selbst bestimmt werden und ist daher für Jedermann geeignet.

Die Bahn ist in der Sommersaison von April bis Anfang November bei passendem Wetter täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Zur Sicherheit sollte das Ampelsystem auf der Homepage beachtet werden.

Bei den Preisen wurde speziell auf Familienfreundlichkeit geachtet und es gibt auch verbilligte Konditionen für Gruppen ab 15 Personen. Für Kindergeburtstage gibt es ein spezielles Angebot, das sicher sehr interessant ist.
Wurde genug gerodelt, bietet der große Biergarten mit Getränken und Speisen eine gute Erholungsmöglichkeit.

Wie Sie sehen bietet die Sommerrodelbahn in Gutach nicht nur Spaß und Vergnügen, sondern auch einen tollen Tagesausflug. Also schnappen Sie sich Ihre Freunde und Verwandte und machen Sie einen Ausflug zur Sommerrodelbahn – ich finde es lohnt sich!

Anfahrt: Mit dem Auto ist Gutach von Freiburg aus über die B294 in einer knappen Stunde zu erreichen.

Auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln kommt man in gut einer Stunde hin: Mit dem Zug zuerst nach Offenburg und dort umsteigen in Richtung Hornberg. Die Haltestelle heißt „Vogtsbauernhof, Gutach (Schwarzwaldbahn)“.

Sebastian Hinderhofer

60 Sekunden freier Fall

TandemsprungHaben Sie schon mal darüber nachgedacht, wie es wäre, mit einem Fallschirm aus dem Flugzeug zu springen? Für viele ist das unvorstellbar, für so manchen aber ein lang gehegter Traum.
Diesen Traum wahr zu machen ist gar nicht so schwierig, denn vielerorts kann man ohne lange Ausbildung das Gefühl des freien Falls per Tandem-Fallschirmsprung erleben – so auch in Freiburg: Hier bietet der Breisgauverein für Fallschirmsport (BVF) auf dem City Flugplatz Freiburg diese Möglichkeit an.

Nach einer kurzen Einweisung, bei der Absprung-, Freifall- und Landehaltung geübt werden, geht es im Steigflug in die Höhe. Fest mit dem „Tandem Master“ verbunden springt man dann aus dem Flugzeug – und erlebt rund 60 Sekunden freien Fall. Auf 1.500 Metern Höhe wird die Reißleine gezogen, danach schwebt man in fünf Minuten zurück zur Erde.

Nähere Infos zum Ablauf und zur Buchung finden sich hier.

 

Franziska Löffler

Griestalstrauße

StrausseGriestalstrauße
Wer nicht so hoch hinaus will und auf eine schöne Straußenwirtschaft Lust hat, dem sei die Griestalstrauße empfohlen. Mitten im Tuniberg bietet sie nicht nur leckeres Essen, sondern auch einen ganz besonderen Flair. Wer möchte, bekommt sein Essen auf der Picknickdecke in der Wiese serviert.

Der gesamte Hof wird ökologisch betrieben und so sind auch alle Säfte und Weine nach diesen Grundsätzen erzeugt. Im Sommer besonders erfrischend: der Jowi – ein kühles Getränk aus trockenem Weißwein und Johannisbeersaft.
Fazit: Gemütlich wie im eigenen Garten – aber mitten in der Natur – „wo Fuchs und Hase gute Nacht sagen“.

Weitere Informationen unter: www.griestal-strausse.de

Claudia Wasmer

Staudengärtnerei Gräfin von Zeppelin

StaudengaertnereiStaudengärtnerei Gräfin von Zeppelin
Für den Gartenliebhaber ein echtes Muss – die Staudengärtnerei Gräfin von Zeppelin. Die in Sulzburg-Laufen gelegene Anlage besticht durch eine Unmenge an Pflanzen und viele eigene Züchtungen. Frühlingsfeste, Rosenfeste, Taglililientage, Herbstfeste – an vielen Wochenenden wird ein umfangreiches Programm geboten. Und wer sich zwischendurch stärken möchte, kann dies in schönem Ambiente im Lilien Café tun. Egal ob man Pflanzen erwerben möchte oder nicht – ein Bummel durch diese Anlage lohnt sich und sei es nur, um sich Inspirationen für den eigenen Garten zu holen.

Weitere Informationen unter: www.staudengaertnerei.com

Claudia Wasmer

Almgaststätte Kälblescheuer

Ebenfall seinen Ausflug wert ist die Almgaststätte Kälblescheuer im Münstertal. Sie liegt auf knapp 1000 Meter im Südschwarzwald und bietet einen wunderschönen Ausblick auf den Belchen und die Rheinebene. Egal ob in der Scheuer oder auf der großzügigen Außenterrasse – für Entspannung und leckereres Essen, serviert im Dirndl – ist gesorgt.

Weitere Informationen unter: kaelbelescheuer.de

Claudia Wasmer

Krunkelbachhütte

bernauKrunkelbachhütte
Egal zu welcher Jahreszeit – die Krunkelbachhütte ist immer ein Highlight – gelegen auf 1294 Meter zwischen dem Herzogenhorn und dem Spießhorn. Sie gilt als einer der höchstgelegenen Berggasthöfe in Baden-Württemberg. Erreichbar ist sie über verschiedene Wege von Menzenschwand, Bernau – Hof und Feldberg aus. Sommers wie winters laden selbst gemachtes Hausbrot, zünftiges Vesper, Heidelbeerwein und Bier vom Fass zum Verweilen in einer wunderschönen Landschaft ein.

Ein idealer Startpunkt zum Herzogenhorn, zum Feldberg und vielen anderen schönen Wanderzielen. Im Winter locken Schneeschuhwanderungen und abenteuerliche Rodelfahrten. Hoch geht es dann mit dem Pistenbully-Taxi und runter mit dem Schlitten. Und wer übernachten möchte, kann dies ebenfalls kostengünstig in der Hütte tun – entweder im Doppel- oder im Mehrbettzimmer.

Weitere Informationen unter: www.krunkelbach.de

Claudia Wasmer

Erdmannshöhle Hasel

Erdmannshoehle_FuerstengruftErdmannshöhle Hasel
Eine der ältesten Tropfsteinhöhlen in Deutschland – die Erdmannshöhle in Hasel. Gerade wenn es etwas wärmer ist, bietet die Höhle eine gute Abwechslung und Abkühlung. Die vermessene Gesamtlänge der Höhle beträgt 2.185 Meter. Hiervon kann man sich rund 360 Meter ansehen. Besonders beeindruckend – die Riesentropfsteine. Der Größte von ihnen ist über vier Meter hoch wird auf 135.000 Jahre geschätzt.

Weitere Informationen unter: www.gemeinde-hasel.de

Claudia Wasmer

Affenberg – La Montagne des Singes

BerberaffenAffenberg – La Montagne des Singes
Nicht weit entfernt von der Hochkönigsburg findet sich der Affenberg – La Montagne des Singes. Dort leben circa 300 Berberaffen aus aller Welt – einige davon sind erstaunlich zutraulich und lassen sich gerne von den Besuchern füttern. Ein Ausflug, der sich wunderbar mit der Burg kombinieren lässt – nicht nur für Kinder ein echtes Erlebnis.

Weitere Informationen unter: www.montagnedessinges.com