Flüchtlingshilfe ganz konkret – Ein Blick hinter die Kulissen

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Flüchtlingshilfe ganz konkret – wie das aussehen kann, berichten Mitarbeiter hier im Blog

Helfen aber wie – diese Frage haben sich im letzten Jahr viele Menschen gestellt. So auch Mitarbeiter der Volksbank Freiburg, die sich dann mehr oder weniger zufällig auf ein ehrenamtliches Amt in der Flüchtlingshilfe eingelassen haben. Wie das ganz konkret aussieht berichten sie hier im Blog. Aber zunächst noch einmal ein paar Hintergründe zur Flüchtlingskrise:

Im letzten Jahr waren weltweit 65,3 Millionen Menschen auf der Flucht. Das waren noch einmal fünf Millionen mehr als im Jahr zuvor. Wären diese 65,3 Millionen Menschen eine Nation, würden sie Platz 21 in der Rangliste der Nationen einnehmen, so die Zahlen des UNHCR aus dem Jahr 2015.

Ursachen sind neben Krieg Hunger, aber auch Umweltkatstrophen und Klimawandel. In den Diskussionen über die Flüchtlingskrise eher selten erwähnt wird die Tatsache, dass über 40 Millionen sogenannte Binnenvertriebene sind. Das heißt sie wurden gewaltsam aus ihrer rechtmäßigen Heimat vertrieben, haben ihr Land aber nicht verlassen. Und falls doch, dann leben sie in Nachbarländern. Im Libanon kommen beispielsweise auf 1.000 Einwohner 183 Flüchtlinge. Die schlechten Umstände in den riesigen Flüchtlingslagern sind ein Grund, warum die Menschen weiterziehen – in der Hoffnung auf ein besseres Leben in Europa.

So sind in Deutschland im letzten Jahr knapp eine Million Flüchtlinge registriert worden. Laut Bundesinnenminister Thomas de Maiziére die höchste Zahl, die jemals in Deutschland verzeichnet wurde. Der Flüchtlingsstrom hat Deutschland unvorbereitet getroffen und Regierung, Gemeinden und Verwaltung unter Druck gesetzt.

Unterkünfte und Lösungen mussten in Windeseile aus dem Boden gestampft werden. Es machten sich Ängste breit, ob sich eine derart große Zahl von Menschen aus anderen Kulturen in Deutschland integrieren lasse. Gleichzeitig meldeten sich zahlreiche hilfsbereite Bürger, die ehrenamtlich ihren Teil zur Integration der Flüchtlinge beitragen wollten. In vielen Gemeinden wurden Helferkreise gegründet oder ausgebaut.

Auch Thomas Barleon, Holger Gutmann, und Sabine Leuthner engagieren sich seit über einem Jahr ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit und jede/jeder auf ihre/seine eigene Art. Wie das konkret aussieht berichten sie hier im Blog.

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