Alle Beiträge von Jens Hupperich

Der gerade Lebenslauf

Nicht jeder Karriereweg geht immer geradlinig nach oben - das muss aber auch nicht sein!
Nicht jeder Karriereweg geht immer geradlinig nach oben – Umwege und Unterbrechungen müssen aber kein Nachteil sein

Sie verfügen über einen Bachelor- und Masterabschluss mit besten Noten, haben erfolgreich promoviert, sind berufserfahren und gerade einmal Mitte zwanzig? Dann gratuliere ich herzlich. Wenn Sie sich nicht der Wissenschaft verschrieben haben, sind Sie sicher für eine renommierte Unternehmensberatung oder bei einem „Global Player“ tätig. Das ist auch gut so, denn in unser „Beuteschema“ passen Sie nicht. Sie werden es sicher verschmerzen.
Was für uns bei Bewerbern wichtig ist und was wir von sogenannten geraden Lebensläufen halten, möchte ich mit diesem Beitrag vor allem Interessierten vermitteln, die eben nicht in allen Belangen „perfekt“ sind. Der gerade Lebenslauf weiterlesen

Das Glück der Unerreichbarkeit

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Immer erreichbar sein – wann, für wenn und warum muss man das eigentlich?

„Das Glück der Unerreichbarkeit“ war der Titel eines Buches von Prof. Dr. Miriam Meckel, geschrieben zu einer Zeit, als die Smartphones gerade erst zu ihrem Siegeszug starteten, es noch keine Tablets gab, das gute alte Blackberry aber bereits viele scheinbar besonders wichtige Menschen im Businesskontext „in Geiselhaft“ genommen hatte. Die Botschaft war klar: Wer sich ins Hamsterrad der ständigen Erreichbarkeit begibt, hat verloren. Das Glück der Unerreichbarkeit weiterlesen

Er hat sich stets bemüht – Mythos Arbeitszeugnis

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Wie werden Arbeitszeugnisse erstellt und was ist für den Personaler wichtig – Einblicke aus der Sicht eines Praktikers

Der viel zitierte Satz „Er hat sich stets bemüht“ taucht in Arbeitszeugnissen ebenso selten auf, wie der Satz „Harry, hol schon mal den Wagen“ in der Krimiserie Derrick jemals tatsächlich gefallen ist.
Zum Thema Arbeitszeugnisse gibt es unzählige Ratgeber und Internetforen, in denen vermeintliche Zeugniscodes entschlüsselt werden und jede Formulierung akribisch seziert wird. Wir erstellen in der Volksbank Freiburg jährlich circa 50 Arbeitszeugnisse und analysieren die Arbeitszeugnisse von zahlreichen Bewerbungen. Ich möchte als Praktiker mit diesem Beitrag einen Einblick geben, wie wir Arbeitszeugnisse erstellen und was aus unserer Sicht bei Arbeitszeugnissen wichtig ist. Selbstverständlich ist dies eine rein subjektive Einschätzung.
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Urlaubstipp: Die Halbinsel Karpaz auf Nord-Zypern

Kilometerlang und menschenleer - der Golden Beach auf der Halbinsel KarpazNorth Cyprus
Kilometerlang und menschenleer – der Golden Beach auf der Halbinsel Karpaz

Inzwischen haben auch bei uns die Sommerferien begonnen und viele sind bereits unterwegs im Urlaub. Mancher Spätentschlossene braucht aber vielleicht noch einen Tipp für einen Last-Minute-Trip oder sucht noch nach Anregungen für die nächste Reise. In den kommenden Wochen stellen wir Ihnen deshalb hier Urlaubs-Ziele vor, die uns selbst besonders gut gefallen haben und die wir Ihnen deshalb nicht vorenthalten wollen. Den Anfang macht die Halbinsel Karpaz mit ihren Traumstränden. Urlaubstipp: Die Halbinsel Karpaz auf Nord-Zypern weiterlesen

Alexander Posch: Sie nennen es Nichtstun

PoschEin moderner Papa, der kocht, wäscht – und daran leidet: In „Sie nennen es Nichtstun“ erzählt Alexander Posch mit viel schwarzem Humor davon, wie es ist, kein Leben mehr, aber eine Familie zu haben. Sehr witzig geschrieben und endlich mal eine Hommage an alle Väter, die sich ohne einen Dank erwarten zu können, in Haushalt und Erziehung einbringen. Und für Frauen? Ja, unbedingt lesen. Wie hättet Ihr es denn gerne? Das Modell Hausmann, wie im Buch beschrieben, ist es wohl nicht, oder?
Jens Hupperich

Alexander Posch: Sie nennen es Nichtstun
LangenMüller 17,99 Euro

Von Albträumen, großen Herausforderungen und dem Flow-Effekt (Teil 4): Die neue Stelle

009Erfolg_tunWenn ich mich in meinem bisherigen Berufsleben immer nur auf Stellen beworben hätte, deren Anforderungen ich zu diesem Zeitpunkt schon vollumfänglich entsprochen hätte, wäre ich niemals Personalleiter der Volksbank Freiburg geworden. Sollten sie eine neue berufliche Herausforderung suchen und auf eine interessante Stellenvakanz mit hohen Anforderungen stoßen, die sie noch nicht voll erfüllen, dann lassen sie sich hiervon bloß nicht abschrecken.  Von Albträumen, großen Herausforderungen und dem Flow-Effekt (Teil 4): Die neue Stelle weiterlesen

Von Albträumen, großen Herausforderungen und dem Flow-Effekt (Teil 3): Der Veränderungsprozess

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Ausbrechen aus gewohnten Bahnen – das bietet immer auch Chancen!

Menschen tun sich mit Veränderungsprozessen im Berufsleben oft schwer. Die Angst aus den gewohnten Bahnen ausbrechen zu müssen, sich auf Neues einzulassen oder vermeintlich drohende, schwerwiegende Konsequenzen tragen zu müssen, wiegt offenbar schwer. Ich finde dies schade, denn in jeder Veränderung liegen bekanntlich auch Chancen. Von Albträumen, großen Herausforderungen und dem Flow-Effekt (Teil 3): Der Veränderungsprozess weiterlesen

Von Albträumen, großen Herausforderungen und dem Flow-Effekt (Teil 2): Der Vortrag

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Einen Vortrag vor einer größeren Gruppe halten – für viele ist das ein Albtraum…

Für viele Menschen ist es eine Horrorvorstellung von ihrem Chef um eine Präsentation vor der Geschäftsleitung oder einer Gruppe von Personen, die man wohlmöglich gar nicht kennt, gebeten zu werden. Aber warum eigentlich? Ist dies nicht eine Auszeichnung und Chance zugleich, sich aus der Masse hervorzuheben? Selbstverständlich gibt es Menschen, die mit einem großen rhetorischen Talent gesegnet sind und dies gerne machen. Um die müssen wir uns an dieser Stelle nicht kümmern. Ich bin der festen Überzeugung, dass jeder mit einer guten Vorbereitung, viel Training und etwas Mut in der Lage ist, eine passable Präsentation beziehungsweise Vortrag zustande zu bringen. Von Albträumen, großen Herausforderungen und dem Flow-Effekt (Teil 2): Der Vortrag weiterlesen

Von Albträumen, großen Herausforderungen und dem Flow-Effekt (Teil 1)

005AlptraumSeit ich im Berufsleben stehe, plagt mich ein bis zwei Mal im Jahr ein Albtraum – immer dann, wenn ich vermeintlich vor einer großen Herausforderung stehe. Um den Ursprung und das Muster dieses Albtraums zu erklären, muss ich etwas ausholen. Da mir das Thema „Der Umgang mit Herausforderungen“ sehr wichtig ist, habe ich meinen Blog-Beitrag in vier Teilen aufgebaut, die in den kommenden Tagen hier erscheinen. Von Albträumen, großen Herausforderungen und dem Flow-Effekt (Teil 1) weiterlesen

Vätermonate – Erfahrungsbericht eines Vaters

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Bei der Geburt unseres zweiten Kindes stand für mich außer Frage, dass ich die Vätermonate in Anspruch nehme

Als meine Tochter geboren wurde, gab es weder Elterngeld geschweige denn Vätermonate. Dies ist gerade mal acht Jahre her. Ich habe es damals sehr bedauert, vor allem im ersten Lebensjahr, nicht mehr Zeit mit meiner Tochter verbringen zu können. Mit einem gewissen Neidfaktor blickte ich daher auf alle Kollegen, die das Privileg der Vätermonate für sich in späteren Jahren  in Anspruch genommen haben.

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Die schönste Nebensache der Welt – der Expertentalk der Volksbank Freiburg

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Fußballexperten unserer Bank talken über die große, weite  Welt des Fußballs

Der schönsten Nebensache der Welt – dem Fußball – kommt selbstverständlich auch in unserer Bank ein großer Stellenwert zu. Wir verfügen nicht nur über eine große Anzahl wirklich ausgezeichneter Fußballspielerinnen und –Spieler, die sich aus Liebe zu unserer Bank alle gegen den Profisport entschieden haben und unsere schlagkräftige Betriebsmannschaft bilden. Auch in der Fußball-Theorie herrscht ein hohes Maß an geballter Fußballkompetenz, mit einer sehr heterogenen Fankultur.

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