Alle Beiträge von Franziska Wendlandt

Serie: Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Familie und Beruf gleichermaßen gerecht zu werden ist für niemand einfach

Familienleben und Beruf unter einen Hut zu bekommen ist nicht leicht – auch wenn sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten viel gebessert hat: Es gibt mehr Kinderbetreuungs-Angebote insbesondere für Kleinkinder, berufstätige Mütter werden nicht mehr als Rabenmütter angesehen und Väter, die sich ganz selbstverständlich um ihre Kinder kümmern, sind heute eher die Regel als die Ausnahme. Trotzdem haben berufstätige Eltern oft das Gefühl, sich zerreißen zu müssen und dass entweder die Arbeit oder die Familie zu kurz kommt. Das geht übrigens auch vielen Arbeitnehmern so, die zu Hause einen Angehörigen pflegen. Wie es den Blog-Redakteuren mit diesem Thema ergeht, berichten sie in unserer kleinen Serie. Serie: Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiterlesen

Belchen: Per Seilbahn auf den Aussichtsberg

Der Belchen im Süden des Schwarzwalds ist mit 1414 Metern der dritthöchste Berg in der Ferienregion im Südwesten. Vom Gipfel ist gerade im Herbst der Blick auf die Alpenkette im Süden eine Augenweide. "Foto frei zur Veröffentlichung nur in Verbindung mit einer redaktionellen Berichterstattung über das Belchenland"
Der Blick vom Belchen auf die Alpenkette im Süden

Der Belchengipfel gilt als schönster Aussichtsberg des Schwarzwalds: Mit 1414 Metern Höhe ist er zwar „nur“ der dritthöchste Berg, dafür sieht man von seiner Spitze nicht nur die umliegenden Berge und Täler wie den Hochblauen und die Oberrheinebene, sondern auch die Höhenzüge der Vogesen, des Jura und bei klarer Sicht ein Alpenpanorama vom französischen Montblanc bis zur bayrischen Zugspitze.

Der Weg auf den Gipfel wird dem Ausflügler seit 2001 wesentlich erleichtert durch eine Fahrt mit der Belchen-Seilbahn: Die hübschen gelben Kabinen lassen je acht Personen in fünf Minuten bequem zur Bergstation auf 1356 Meter schweben. Von dort führen zahlreiche  Wanderwege durch das Belchen-Naturschutzgebiet.

So beispielsweise der Themenpfad „Der Belchen“, der die vielfältigen Beziehungen des Belchens zu den Alpen verdeutlicht. Den Gipfel, an dem eine Panoramatafel über die umliegende Bergwelt informiert, erreicht man in 30 Minuten. Wer möchte, wandert von hier aus weiter zur Stuhlsebene, die ebenfalls prächtige Aussichten bietet und steigt dann ab zur Talstation – Gesamtstrecke gut fünf Kilometer.

Belchen-Seilbahn
Die Seilbahn auf den Belchen ist das ganze Jahr über in Betrieb

Eine weitere schöne und an Aussichten reiche Tour führt über den Hohen Kelch nach Neuenweg im Kleinen Wiesental – in fünfeinhalb Kilometern ist man am Ziel. Von hier kommt man per Bus über Schwand und Wies nach Schopfheim, von Mai bis Oktober mit dem Wanderbus auch Sonn- und Feiertags.

Nach der Wanderung kann man sich an der Bergstation in einem der höchstgelegenem Gasthäuser Deutschlands, dem Belchenhaus, mit Suppe, Vesper und hausgemachtem Kuchen stärken. Die Südterrasse des 1898 als Schutzhaus Gebäudes gilt mit ihrem freien Blick als eine der schönsten Wirtshausterrassen des Schwarzwaldes.

Die Seilbahn ist das ganze Jahr über in Betrieb – im Winter steht die ehemalige Bergstraße im Gipfelbereich Wintersportlern als Familienabfahrt zu Verfügung. Auch zum Schneeschuhwandern ist die Belchenregion sehr gut geeignet, zum Beispiel auf den beiden ausgeschilderten Schneeschuhtrails. Beim kürzeren Trail, der in Fröhnd nahe der B317 startet, sind auf drei Kilometern 345 Höhenmeter zu überwinden. Der Zweite führt von dem Örtchen Tunau durch den Farnacker zum Zweistädteblick und auf dem Bauernwaldweg zurück zum Ausgangspunkt: Länge 5,6 Kilometer.

Alle Informationen zu Anfahrt, Öffnungszeiten und Preisen finden Sie unter:
www.belchen-seilbahn.de

Leon de Winter: Ein gutes Herz

de WinterDieser vielschichtige und spannende Roman ist Thriller, Politkrimi und Liebesgeschichte in einem. Leon de Winter verknüpft darin gekonnt die Probleme islamischer Jugendlicher in den Niederlanden mit der Geschichte der wunderschönen und rätselhaften weiblichen Heldin, lässt reale Politiker auftreten und nicht zuletzt sich selbst und das mit überraschender Selbstironie.

Aufhänger der Geschichte ist der islamistische Ritualmord an dem provokanten Filmemacher Theo van Gogh, der den niederländischen Autor zu Lebzeiten zum Intimfeind erklärt hatte und ihn in Talkshows und Kolumnen durch den Schmutz zog.

Im Roman darf van Gogh als Schutzengel in einen islamischen Terrorangriff eingreifen und dadurch Erlösung erlangen. Klingt irgendwie metaphysisch – und das ist es auch; ein spannender Kontrast zu der sehr „irdischen“ restlichen Story.

Leon de Winter: Ein gutes Herz
Diogenes 22,90 Euro

Edos Hummus Küche

hummusVegan essen ist in aller Munde und groß in Mode – vegan essen gehen dennoch immer noch gar nicht so einfach. Eine Möglichkeit für Veganer oder alle, die gelegentlich mal eine Mahlzeit frei von tierischen Produkten genießen wollen, gibt es mit Edos Hummus Küche in der Freiburger Innenstadt in der Dietlerpassage, Grünwälderstraße 10.

Geschmackstest
Basis für alle Gerichte ist Hummus: Eine Art Brei aus Kichererbsen, Sesampaste und Gewürzen. In Mitteleuropa kennen das die meisten eher als Brotaufstrich aus dem Bioladen. Im arabischen Raum und der Türkei ist Hummus allerdings eine gängige Vorspeise oder Hauptmahlzeit. Der Kichererbsenbrei wird in einem tiefen Teller mit Olivenöl und frischem Fladenbrot serviert – dazu kann man verschiedene Toppings wählen, wie beispielsweise Pilze, Kürbis, Bohnen oder Falafel. Wer gar nicht auf Fleisch verzichten mag, für den gibt sogar Fleischbällchen. Alles schmeckt frisch und würzig – wer gerne orientalisch isst, wird es sicher mögen! Hummus ist durch den hohen Eiweißgehalt übrigens sehr nahrhaft und macht erstaunlich lange satt, ohne dass man sich schwer fühlt.

Ruck Zuck oder Geruhsam?
Das In der Mittagszeit kann hier schon mal ein bisschen mehr los sein, so dass man etwas warten muss, bis man seine Bestellung aufgeben kann. Sobald das erledigt ist geht es aber sehr schnell und das Essen steht in ein paar Minuten bereit.

Costa quanta?
Der Hummus in der Basisvariante kostet 4,90 Euro, die Toppings 2,50 bis 3,60 Euro. Legt man noch etwas drauf, bekommt man das „Menü“, das heißt dazu noch eine Beilage und eine hausgemachten Limo. Bei den Getränken sind neben den hausgemachten Limos  diverse Bio-Limonaden und Kaffee im Angebot.

Fazit
Wer in der Innenstadt unterwegs ist und eine wirklich gesunde Alternative zu Burger und Co. sucht, ist hier genau richtig. Das Ambiente ist schlicht, aber gemütlich. Das Restaurant hat übrigens Montags bis Donnerstag von 11.30 bis 21 Uhr und Freitags bis Samstags von 11.30 bis 22 Uhr geöffnet.

Beteavon (Guten Appetit) wünscht Franziska Löffler

Adam Fletcher: Wie man Deutscher wird in 50 einfachen Schritten

Dieses ziemlich lustige Buch habe ich kürzlich gelesen und möchte es Ihnen hier unbedingt ans Herz legen. Adam Fletcher ist Engländer und lebt seit rund 10 Jahren in Deutschland. Aus der Perspektive des „Zugezogenen“ betrachtet er vermeintlich typisch deutsche Eigenheiten wie die Vorliebe für Apfelsaftschorle und den Tatort, die Neigung, gegen alle Unwegbarkeiten eine Versicherung abzuschließen oder das Fenster im Schlafzimmer auch im Winter „auf kipp“ zu stellen.

Dabei sind natürlich auch einige Klischees wie die Vorliebe für Kartoffeln oder das Tragen von Outdoorklamotten. Bei vielen anderen Dinge war ich bisher garnicht auf die Idee gekommen, dass das typisch deutsch sein könnte. Dazu gehören das Tragen von Hausschuhen, die Vorliebe für sprudelndes Wasser und das exzessive Zuprosten.
Auf jeden Fall fühlte ich mich nicht nur einmal ertappt und musste häufig über mich selbst und über meine Landsleute lächeln.
Auch wenn sich Fletcher natürlich über vieles lustig macht, wirkt der Text doch keineswegs verächtlich, sondern vielmehr recht liebevoll. Schließlich geht in dem Buch ja auch darum, sich all diese Eigenschaften anzueignen.

Adam Fletcher: Wie man Deutscher wird in 50 einfachen Schritten. Eine Anleitung von Apfesaftschorle bis Tschüss, C.H. Beck, 8,95 Euro

Freizeitpark Tripsdrill

WaschzuberpanoramaFür alle, die im Großraum Freiburg leben, ist der Europapark natürlich die erste Adresse, wenn es um Freizeitparks geht. Insbesondere Familien mit Kindern, die dazu mal eine Alternative ausprobieren wollen, möchte ich den Erlebnispark Tripsdrill ans Herz legen: Was diesen Park wirklich zu etwas Besonderem macht, ist, dass es neben dem Bereich mit den klassischen Fahrgeschäften eine zweite große Attraktion gibt, das Wildparadies. Dort leben einheimische Wildtiere wie europäische Wölfe, Luchse, Wildkatzen und Rotfüchse, aber auch Polarwölfe, Bären, Auerochsen und Waschbären in weitläufigen  Gehegen.

Damwild
Ein Highlight für alle Kinder: Das Damwild aus der Hand füttern

Ein besonderes Highlight für alle Kinder: Gleich hinter dem Eingang beginnt der Bereich des Damwilds und diese Tiere sind so zutraulich, dass sie einem aus der Hand fressen. Das Futter dafür kann man an der Kasse kaufen oder aus Automaten ziehen, die am Weg verteilt stehen. Außerdem gibt es diverse Raubvögel, deren Anblick in Volieren oder an Fußfesseln wir persönlich allerdings weniger schön fanden.

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Bei der Fütterungsrund erzählen die Wildhüter interessante Details über die Tiere

Auf der tägliche Fütterungsrunde mit einem Wildhüter sieht man die Tiere aus nächster Nähe und erfährt allerhand interessante Details zu ihren Verhaltensweisen. Kinder können sich unterwegs auf dem weitläufigen Abenteurspielplatz austoben, auf dem Barfußpfad ihre Sinne trainieren oder auf dem Walderlebnis-Pfad einiges über das Ökosystem Wald erfahren.

Allein im Wildnisparadies kann man locker einen ganzen Tag verbringen, so dass sich für Tripsdrill ein zweitägiger Besuch empfiehlt – zumal die Anfahrt von Freiburg aus mit rund zwei Stunden doch recht weit ist. Übernachten kann man vor Ort im Natur-Resort: Zur Auswahl stehen sehr gemütliche und komfortable Schäferwagen aus Holz und die etwas teureren, aber wunderschön und individuell gestalteten Baumhäuser. Alle Unterkünfte sind beheizbar, so dass sie ganzjährig bewohnbar sind.

Baumhaus
Wer mehr als einen Tag bleiben möchte kann in einem Baumhaus übernachten

Im Erlebnispark gibt es von rasanten Fahrten in der Holzachterbahn oder beim Waschzuber-Rafting über den Geschicklichkeitsparcours in der Altmännermühle und den Spielmöglichkeiten im wetterfesten Gaudi-Viertel bis hin zum Seifenkisten-Rennen für jeden Geschmack und jede Altersgruppe viele verschiedene Attraktionen.

In der Sommersaison von Anfang April bis Anfang November ist der Park täglich geöffnet, in der Wintersaison nur am Wochenende an Feiertagen und in den Schulferien. Die genauen Öffnungszeiten sowie die Eintrittspreise finden Sie hier.

Die Kantina

Kantina-von-aussenDer Name „die Kantina“ ist eine Anlehnung an die Adresse des Restaurants, das in der Kantinenstraße 12 am ehemaligen Güterbahnhof liegt. Außerdem verweist er auf die über hundertjährige Geschichte des renovierten Gebäudes, in dem früher Gleis- und Bahnarbeiter versorgt und verköstigt wurden. Seitdem ein neuer Kreisel gebaut wurde, über den man direkt von der B3 aus auf das Gelände des alten Güterbahnhofs fahren kann, ist das etwas abseits gelegene Restaurant leichter zu erreichen – mehrere große Banner helfen ebenfalls, den Weg zu finden.

Geschmackstest
Die Küche ist „badisch-mediterran“, das heißt, es gibt regionale Gerichte mit internationalen Einflüssen. Dabei wird auch beim Einkauf auf regionale Produkte geachtet. Die Speisekarte ist bewusst klein gehalten und wird durch wechselnde saisonale Gerichte ergänzt. Auf der wöchentlich wechselnden Mittagskarte stehen jeden Tag zwei Gerichte zur Auswahl – immer ein vegetarisches und eines mit Fleisch oder Fisch. Einige Beispiele: „Kürbis-Quiche mit Wildkräutersalat & Paprika Salsa“, „Osso Buco mit Gremolata & Würfelkartoffeln“ oder „Merquez mit Harissa & Cous Cous Salat“. Mir hat bisher alles sehr gut geschmeckt!

Ruck Zuck oder Geruhsam
Gastraum-2Das Tempo, in dem Bedienung an den Tisch und Speisen auf den Tisch kommen, würde ich als normal bezeichnen. Für die ganz kurze Mittagspause ist das Restaurant wohl sowieso zu abgelegen – es sei denn, man arbeitet direkt auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs, wo derzeit weitere Gewerbeflächen entstehen. Der Mittagstisch wird Montags bis Freitags von 11.30 bis 15 Uhr angeboten.

Costa quanta?
Mittags zahlt man für vegetarische Gerichte 8 Euro, für Fleisch- und Fischgerichte 9 Euro – ein Salatbuffet ist inklusive. Da die Gerichte frisch zubereitet werden und sehr gut schmecken, finde ich diese Preise absolut angemessen. Die Getränkepreise sind durchschnittlich: Eine große Apfelschorle kostet 3,20 Euro, einen Cappuccino bekommt man für 2,40 Euro und ein kleines Bier für 3 Euro.

Fazit
Für mich ist die Kantina eine tolle Neuentdeckung mit einer Küche genau nach meinem Geschmack. Das Restaurant ist auch abends zu empfehlen, denn in dem hellen und trotzdem gemütlichen Gastraum sitzt man sehr angenehm. Auf der Abendkarte haben es mir besonders die „Happas“ angetan, kleine Portionen, die man entweder als Beilage bestellen oder mehrere davon zum Hauptgang kombinieren kann. Sonn- und Feiertags gibt es von 9.30 bis 14 Uhr außerdem einen Brunch. Bei schönem Wetter kann man übrigens auch draußen sitzen.

Mit dem Pistenbully zur Krunkelbachhütte

Krunkelbach_Pistenbully
Mit dem Pistenbully gehts bequem nach oben – dann liegen 3,5 Kilometer Schlittenfahrt vor einem

Lust auf eine Schlittenfahrt? Mit 3,5 Kilometern Länge gehört die Strecke von der Krunkelbachhütte bis zum Ortsteil Hof in Bernau zu den längsten Rodelbahnen im Schwarzwald. Dabei legt man 371 Höhenmeter zurück! Um bequem zum Startpunkt zu kommen, gibt es im Winter das Pistenbully-Taxi. Werner Jünger und sein Team bringen Sie mit der großen Schneeraupe vom Ortsteil Hof zum Berggasthaus.

Die Krunkelbachhütte ist ein uriges Berggasthaus oberhalb des Bernauer Hochtals auf 1294 Metern Höhe. Von der Hütte blickt man direkt auf das Gipfelkreuz des 1415 Meter hohen Herzogenhorns, dem zweithöchsten Berg des Schwarzwalds und Hausberg von Bernau. Das Berggasthaus ist natürlich nicht nur mit dem Pistenbully, sondern auch zu Fuß zu erreichen: Über Wanderwege von Menzenschwand, Bernau und Feldberg, die übrigens auch im Winter gewalzt und begehbar sind.

Am 16. Dezember beginnt auf der Krunkelbachhütte die Wintersaison, dann lädt sie wieder zur rustikalen Einkehr mit Bratwurst, Eintopf und Bergkäse. Auch draußen gibt es schöne Sitzmöglichkeiten und sogar übernachten kann man hier.

Der Pistenbully fährt bei ausreichend Schnee in der Ferienzeit sowie am Wochenende und an Feiertagen ab 11 Uhr stündlich, beziehungsweise nach Bedarf. Treffpunkt ist beim Skilift Hofeck. Eine Auffahrt kostet sechs Euro pro Person, Kinder bis 12 Jahren zahlen drei Euro. Einen Schlitten kann man für vier Euro leihen oder man bringt einfach den eigenen mit.
Die aktuellen Abfahrtszeiten und Infos zur Schneelage findet man auf der Webseite der Krunkelbachhütte.

Neben den Schlittenfahrten sind von hier aus auch Winterwanderungen oder Schneeschuhtouren sehr reizvoll.  Es werden auch geführte Touren mit Leih-Material und zünftigem Abendessen in der Hütte angeboten. Danach geht es dann im Dunkeln mit dem Schlitten zurück ins Tal – für Beleuchtung sorgen Stirnlampen.

Genießerpfad Wasserfallsteig

Fahler_WasserfallSeit einigen Jahren werden im Schwarzwald bestimmte Wanderwege als so genannte „Genießerpfade“ gekennzeichnet: Jeder dieser Wege bietet neben der eigentlichen Wanderung in abwechslungsreicher Landschaft irgendetwas Besonderes – das kann eine Panoramabank oder Himmelsliege sein, ein kultureller oder kulinarischer Höhepunkt oder eine landschaftliche Besonderheit.

Einer dieser Genießerpfade ist der „Wasserfallsteig“ zwischen der Passhöhe auf dem Feldberg und Todtnauberg. Der rund 12 Kilometer lange Weg führt vorwiegend auf schmalen Wegen und Pfaden durch den Wald und über Wiesen. Unterwegs kommt man am Fahler 50 Meter hohen Wasserfall vorbei, an dem man einen kleinen zusätzlichen Rundweg machen kann.  Kurz vor dem Ziel erreicht man dann den zweiten Wasserfall, den recht bekannten Todtnauer Wasserfall. Von Todtnauberg aus kann man mit dem Bus zurück zum Ausgangspunkt fahren.

Eine ausführliche Beschreibung der Wanderung finden Sie hier auf der Seite der Schwarzwald-Tourismus GmbH. Dort gibt es auch eine Wanderkarte als PDF zum Herunterladen.

Isabel Bogdan: Der Pfau

Der_PfauDieser unterhaltsame Roman spielt auf einem leicht heruntergekommenen schottischen Landgut. Dessen Besitzer, Lord und Lady McIntosh, vermieten einige leerstehende Räume und Nebengebäude als Feriendomizil, um die enormen Instandhaltungskosten des alten Gebäudes zu finanzieren. Außerdem lebt hier eine unbekannte Zahl von Pfauen, von denen der Lord vor Jahren fünf Stück angeschafft hatte, weil er sich davon einen dekorativen Effekt erhoffte. Die Pfauen haben sich seither enorm vermehrt, so das niemand mehr genau weiß, wie viele es inzwischen eigentlich sind. Einer dieser Pfauen ist zudem verhaltensgestört: Er reagiert extrem aggressiv auf die Farbe blau und hat schon einige blaue Dinge beschädigt – unter anderem das Auto von Gästen.

Nun findet sich die Investmentabteilung einer Londoner Privatbank für ein Teambuilding-Seminar auf dem Landgut ein und deren Chefin hat ausgerechnet ein Auto mit einer Lackierung in blaumetallic. Das Unvermeintliche geschieht: Der Pfau beschädigt den schicken Wagen, was die Gutsherren zu verheimlichen versuchen. Aus dieser Vertuschungsaktion und der anschließenden heimlichen Beseitigung des Übeltäters ergibt sich eine ganze Kette von Verwicklungen und Missverständnissen.

Der Pfau ist der erste eigene Roman von Isabel Bogdan, die bisher sehr erfolgreich als als Übersetzerin englischer Literatur tätig war. Ich mag ihren feinen Humor, mit dem es ihr gelingt, den Leser zum schmunzeln zu bringen, ohne ihre Protagonisten jemals lächerlich zu machen. Die Romanfiguren werden mit all ihren Macken durchweg liebevoll beschrieben, ohne sie bloszustellen und bieten dem Leser viele Identifikationsmöglichkeiten. Insbesondere in den Beschreibung der Teilnehmer des Teambuilding-Seminars wird sich vielleicht der eine oder die andere wiedererkennen können. Lediglich das Ende war für mich ein wenig zu konstruiert, was dem Lesevergnügen aber kaum Abbruch tut.

Isabel Bogdan: Der Pfau, Kiepenheuer & Witch, 18,99 (Hardcover)

Feste Kaiser Wilhelm II.

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Ein Teil der Festungs-Außenanlagen

Ein imposantes Zeugnis der deutsch-französischen Vergangenheit können geschichtlich Interessierte im Elsass besichtigen: Die Feste Kaiser Wilhem II., auch unter dem Namen „Fort de Mutzig“ bekannt.

Die Festung lag seit dem zweiten Weltkrieg in einen Dornröschenschlaf, bis sich 1984 der Verein „Fort de Mutzig“ ihrer Restaurierung annahm und seit 1995 Führungen durch die Anlage anbietet. Während der rund zweieinhalb Stunden dauernden Tour gibt es spannende Hintergrundinformationen – wahlweise auf Deutsch oder Französisch. Themen sind die geopolitische und strategische Situation in Europa um 1914, technische und gesellschaftliche Entwicklungen der Zeit und die Lebensverhältnisse der bis zu 8.000 früher hier stationierten Soldaten.

Beim Bau der Festung bis 1916 wurde modernste Technik verwendet: Um gegen die damals neuen Sprengstoffe gewappnet zu sein, experimentierten die Ingenieure beispielsweise mit dem noch relativ neuen Baustoff Beton. Zur Stromerzeugung verwendete man statt der üblichen Dampfmaschinen moderne Dieselmotoren und viele der in der Festung stationierten Soldaten dürften hier zum ersten Mal elektrisches Licht gesehen haben.

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Die ovale Form dieses unterirdischen Ganges sollte der größeren Stabilität dienen

Die Besichtigung führt durch unterirdische Gänge in Mannschaftsräume, Küchen, Brunnen, Bäckerei und Stromzentrale. Draußen sind Schützengräben, Beobachtungsstände und eine Kanonen-Batterie zu sehen – und die wunderschöne Aussicht über die Rheinebene und die Vogesen.

Wer mit dem Zug anreist, kann vom Bahnhof in Mutzig aus in etwa eineinhalb Stunden über den Festungsweg das Fort erreichen. Unterwegs informieren 13 Tafeln über strategisch interessante Orte, Versorgungswege, Wassergewinnung und vieles mehr.

Anfahrt:
Die Feste Kaiser Wilhelm II. liegt rund 30 Kilometer westlich von Straßburg auf einem Hügel in der Nähe der kleinen Ortschaft Mutzig, in der es auch einen Bahnhof gibt. Mit dem Auto ist die Anlage über die A35/A352 zu erreichen: Die Autobahn an der Ausfahrt Mutzig verlassen und den Schildern mit der Aufschrift „Fort de Mutzig“ folgen.

Öffnungszeiten und Preise:
Die Festung kann nur im Rahmen einer Führung besichtigt werden. Im Sommerhalbjahr ist die Anlage täglich geöffnet, von November bis März nur am Wochenende.

Erwachsene zahlen für den zweieinhalbstündigen Rundgang zehn Euro, Jugendliche von 10 bis 16 Jahren fünf Euro. Für Kinder ist der Eintritt frei. Alle weiteren Informationen finden Sie auf www.fort-mutzig.eu.

Mit der Dampfbahn durch den Hochschwarzwald

DampfbahnMit der Dampflok durch den Hochschwarzwald fahren – das ist im Sommer möglich auf der Dreiseenbahn zwischen Titisee und Seebrugg. Die Strecke ist Teil des Linienverkehrs – im Sommer fährt hier an den Wochenenden außerdem ein historischer Zug mit Dampflokomotive.

Auch wenn es heute bequemer und eleganter geht – eine Fahrt mit dem Dampfzug ist ein tolles Erlebnis: Das Zischen und schnaufen der Lok, die dicken Dampfwolken, die aus dem Schornstein steigen und das historische Ambiente der Waggons machen so eine Fahrt zu etwas ganz Besonderem. Der Verlauf der Dreiseenbahn gehört noch dazu zu den schönsten Bahnstrecken Süddeutschlands: In Titisee verlässt sie den Bahnhof in südlicher Richtung und überwindet auf der „Seesteige“ auf rund sieben Kilometern 112 Höhenmeter. Mit der Station Feldberg-Bärental erreicht der Zug den mit 967 m höchstgelegenen Normalspur-Bahnhof Deutschlands. Nach der Station Altglashütten-Falkau passiert sie mit dem Windgfällweiher den zweiten See. Vom Bahnhof Aha an führt die Strecke dann am Schluchsee entlang bis nach Seebrugg. Am dortigen Museeumsbahnhof sind Bahnofsgebäude und Bahngelände im Stil der 50er Jahre erhalten geblieben. Das ist dem Verein IG 3-Seenbahn e.V. zu verdanken: Er übernahm das Gelände 2009, nachdem zuvor der Abriss der Gleisanlagen gedroht hatte. Seither wird der Bahnhof uns seine Anlagen saniert mit dem Ziel, hier ein Freilichtmuseum aufzubauen.

Der Dampfzug fährt vom 9. Juli bis 4. September an allen Samstagen und Sonntagen dreimal täglich: Start der knapp einstündigen Fahrt ist um 9.57 Uhr, 12.57 und 15.57 Uhr jeweils in Seebrugg. Die Fahrten am Vormittag sind wesentlich weniger frequentiert, wer früh genug aus dem Bett kommt, sollte sich also schon morgens auf den Weg machen. Für eine Rückfahrkarte von Seebrugg nach Titisee zahlen Erwachsene € 16,-, Kinder € 10,-. Eine Familien-Tageskarte kostet € 36,-.

Die genauen Fahrpläne und alle weiteren Details finden Sie auf der Webseite des Vereins IG 3-Seenbahn: www.3seenbahn.de

Anfahrt: Von Freiburg fährt die Höllentalbahn jede halbe Stunde nach Titisee und stündlich weiter bis nach Seebrugg. Mit dem Auto fahren Sie über die B31 durch das Höllental Richtung Titisee und dann über die B500 weiter nach Seebrugg. Parkplätze stehen in Seebrugg nur in begrenzter Anzahl zur Verfügung, weitere Parkmöglichkeiten gibt es in Schluchsee an der Schluchseehalle und in Titisee neben dem Bahnhof.

Jean-Luc Banalec: Bretonischer Stolz

Bretonsicher StolzDie Bretagne-Krimis des unter dem Pseudonym Jean-Luc Banalec schreibenden Autors sind ein echtes Phänomen: In die Stadt Pont-Aven, Hauptschauplatz des Erstlings „Bretonische Verhältnisse“, kommen seit dem Erscheinen des Buches noch mehr deutsche Touristen. Auch die Besucherzahl auf den Glénan-Inseln, auf denen der zweite Band „Bretonische Brandung“ spielt, ist deutlich gestiegen. Und das Restaurant Amiral in Concarneau, wo Kommissar Dupin, der Held aller vier bisher erschienenen Krimis, häufig noch spät abends sein Entrecôte-Frites mit einem Rotwein aus dem Languedoc zu sich nimmt, ist häufig überlaufen.

Die vier Krimis sind zuerst in Deutschland erschienen und  stürmten hier von Anfang an die Bestsellerlisten. Das liegt zum einen an den malerischen und athmosphärischen Landschaftsbeschreibungen und den treffenden Charakterisierungen der einheimischen Bevölkerung. Zum anderen ist es sicherlich die Figur des Kommissar Dupin: Der sympathisch eigenwillige Ermittler ist aus Paris in die Bretagne zwangsversetzt worden und lernt deren Eigenheiten deshalb gemeinsam mit dem Leser kennen.

Auch der vierte Band „Bretonischer Stolz“ ist sofort auf der Spiegel-Bestsellerliste gelandet. Dieses Mal ist Dupin am Cap Finistère, dem äußersten Westzipfel Frankreichs unterwegs, als er von einer verschwundenen Leiche erfährt. Im Zuge der Ermittlungen lernt der Kommissar die Zwillingsschwester einer Filmdiva kennen, mit der er seine Leidenschaft für die bretonische Küche und guten Wein teilen kann. Schnell entwickelt sich eine skurrile Geschichte, in der neben Druiden-Kulten und keltischen Brudervölkern auch eine Sandraub-Mafia tragende Rollen spielen … Die richtige Lektüre für den Sommerurlaub also, egal ob man diesen in der Bretagne verbringt oder irgendwo anders – Hauptsache es steht ein Liegestuhl für gemütliche Lesestunden zur Verfügung!

Genau passend zur Ferienzeit ist übrigens gerade der fünfte Bannalec-Krimi „Bretonische Flut“ erschienen:  In seinem neuesten Fall verschlägt es Kommisar Dupin auf die Île de Sein im äußersten Westen der Bretagne. Mal sehen, ob der Touristenstrom aus Deutschland bald auch auf dieser kleinen, autofreien Insel mit ihren 200 Bewohner ankommt …

Jean-Luc Banalec: Bretonischer Stolz, Kiwi-Taschenbuch, 9,99 Euro

Auf dem Segway durch den Kaiserstuhl

Segway500Der Kaiserstuhl ist zu Recht ein beliebtes Ausflugsziel – warum nicht mal etwas Neues ausprobieren und die Weinberge per Segway erkunden? Ein Segway, das ist dieses etwas seltsam anmutende Fahrzeug, auf dem auch Anke Engelke in ihrer Comedy-Show Ladykracher durch den Märchenwald fährt, um die Arbeit von Aschenputtel, Rotkäppchen und den sieben Zwergen zu rationalisieren.

Tatsächlich wirkt das zweirädrige Gefährt auf den ersten Blick ein wenig komisch, weil der Fahrer darauf aufrecht steht. Das Fahrgefühl ist allerdings, nach erstaunlich kurzer Eingewöhnungszeit, ganz wunderbar: Die Bedienung ist schnell gelernt, denn sie funktioniert ganz intuitiv: Das Gefährt wird per Gewichtsverlagerung gesteuert – lehnt sich der Fahrer zur Seite, macht das Segway eine Kurve, lehnt er sich nach vorne, wird es schneller. Dafür sorgen Sensoren in der Trittfläche.

So gleitet man bald mühelos über Straßen und Wege – auch unbefestigte Wege sind mit ein wenig Übung gut zu meistern. Dank des Elektromotors ist das Gefährt außerdem fast lautlos und somit gut geeignet, um sich damit durch die Natur zu bewegen.

Das Reiseunternehmen Kaiserstuhl-Reisen bietet Ausfahrten durch die Natur des Kaiserstuhls, aber auch Städtetouren in Endingen und Breisach am Rhein an. Die Kaiserstuhl-Tour führt nach einer kurzen Einweisung und Übungen auf einem Parcours durch die Weinberge und dauert rund zwei Stunden; der Führer informiert unterwegs über regionale Besonderheiten – Kostenpunkt: 59 Euro pro Person.
Wer zuerst mal nur ein Gefühl für das Segway bekommen möchte, kann an einer Schnuppertour teilnehmen; diese dauert 30 Minuten und wird von April bis November jeden Montag und Samstag um 16 Uhr angeboten – Kostenpunkt: 20 Euro. Daneben sind für Gruppen ab zwei Personen auch individuelle Termine möglich.

Alle weiteren Infos zu den Segway-Touren gibt es auf: www.kaiserstuhl-reisen.de

Reisetipp: Österreichische Alpen für Familien

Arlberg
Wunderschön: Wandern in den sommerlichen Alpen – hier bei St. Anton am Arlberg

Als meine Kinder im Kleinkindalter waren, haben wir mehrmals hintereinander unseren Sommerurlaub in den österreichischen Alpen verbracht und jedes Mal waren wir begeistert von der Familienfreundlichkeit der Gastgeber und der gesamten Urlaubsregion. Obwohl wir bewusst keine speziellen Familienhotels gebucht hatten, waren alle Hotels hervorragend auf Kinder eingestellt. Reisetipp: Österreichische Alpen für Familien weiterlesen

Willkommen an Bord!

Breisach-Schifffahrt
Auf der MS Weinland Baden hat man vom freien Oberdeck aus eine tolle Aussicht

Eine Schifffahrt die ist lustig, eine Schifffahrt die ist schön … Lust, mal wieder mit einem Boot übers Wasser zu tuckern, dabei vielleicht noch lecker zu speisen und schöne Aussichten zu genießen?

Dann empfiehlt sich Blick auf das Ausflugsangebot der Breisacher Fahrgastschifffahrt werfen. Das Programm reicht von der einstündigen Hafenfahrt über Ausflüge mit kulinarischem Angebot bis hin zu Touren nach Colmar, Basel und Straßburg.

Ein besonderes Highlight in der Spargelsaison ist der „Spargelplausch“: Hier wird auf der zweistündigen großen Schleusenfahrt frischer badischer Spargel mit Schinken, Kartoffeln und Salaten vom Buffet serviert. Kostenpunkt: 29 Euro, Kinder zahlen die Hälfte.

Ansonsten reichen die Preise von zehn Euro für eine einstündige Hafenfahrt beziehungsweise zwölf Euro für die zweistündige große Schleusenfahrt bis hin zu 59 Euro für die viereinhalbstündige „Kaiserliche Tour Napoleon“. Bei dieser Fahrt durch die elsässischen Kanäle wird den Gästen dann ein Fünf-Gänge-Menü serviert.

Bei den Städtefahrten nach Colmar, Basel oder Straßburg kommt man per Schiff zum Ziel; nach einem mehrstündigen Aufenthalt in der jeweiligen Stadt geht es dann mit dem Bus zurück nach Breisach.

Die beiden Schiffe „Napoleon“ und „Weinland Baden“ fassen jeweils 270 Personen. Wer sie für sich alleine haben will, kann sie auch für eigene Veranstaltungen chartern.

Facebook, Xing und Co. – was bringen soziale Netzwerke im Job

Vernetzen per Social Media - das funktioniert auch im Berufsleben
Vernetzen per Social Media – das funktioniert auch im Berufsleben

Facebook, Whatsapp, Twitter oder sogar der eigene Blog – mindestens eine dieser Plattformen nutzt wohl fast jeder, um sich privat mit Freunden oder Menschen mit ähnlichen Interessen auszutauschen. Inzwischen ist es daneben auch weit verbreitet, berufliche Beziehungen per Social Media zu pflegen oder zu knüpfen. Neben interessanten Kontakten oder Aufträgen ist dabei für manchen auch schon ein neuer Job herausgesprungen.

Facebook, Xing und Co. – was bringen soziale Netzwerke im Job weiterlesen

Müller Junior

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Dem Seiteneingang des Bistro ist die Metzgerei erst auf den zweiten Blick anzusehen

Ganz zufällig bin ich neulich auf der Suche nach einem leckeren Mittagessen in der Freiburger Innenstadt durch den Seiteneingang in das Bistro der Metzgerei Müller in der Salzstraße 8 gestolpert. Da ich mich weitgehend fleischlos ernähre, hätte ich das Geschäft durch den Haupteingang wahrscheinlich gar nicht betreten, aber so ließ ich mich durch den Speiseplan neben der Tür ablenken und merkte erst drinnen, dass ich mich in einer Metzgerei befand. Das machte aber überhaupt nichts, denn hier gibt es neben deftigen Fleischgerichten jeden Tag auch ein vegetarisches Hauptgericht und weitere fleischlose Angebote.

Geschmackstest
Auf dem Speiseplan steht eine Tagessuppe, darunter vor allem traditionelle Varianten wie Hühnerbrühe oder Kartoffelcremsuppe, aber auch exotisches wie eine Indische Linsensuppe ist darunter. Bei den Hauptgerichten hat man täglich mindestens drei Möglichkeiten zur Wahl: Als Fleischgericht  gibt es beispielsweise Kohlrouladen, Spaghetti Bolognese oder Schlachtplatte. Zu den vegetarischen Varianten gehören gefüllte Zuccini, Karottencurry mit Basmatireis oder Apfelküchle mit Vanillesauce.

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Jeden Tag steht mindestens ein vegetarisches Gericht auf der Karte

Für gesundheitsbewusste gibt es zusätzlich die „Well-Fit“-Gerichte mit Angabe der Kalorienzahl: Zum Beispiel Toskanische Hähnchenpfanne, Gefüllte Tomaten oder Lachssteak an indischem Linsencurry. Letzteres habe ich probiert und war wirklich begeistert von Geschmack und Qualität: Der Lachs zart und saftig und das Linsencurry toll gewürzt mit frischen Kräutern. Da hätte die Portion gerne noch etwas größer sein können …

Ruck Zuck oder Geruhsam?
Bestellt und bezahlt wird am Tresen, das Essen wird dann an den Tisch gebracht. Das dauert nur ein paar Minuten. Das Bistro ist also auf jeden Fall auch für eine kurze Mittagspause geeignet.

Costa quanta?
Die Tagessuppe kostet 3,50 Euro, die vegetarischen Gerichte in der Regel 6 Euro. Hauptgerichte mit Fleisch liegen zwischen 8,50 und 9,50 Euro, für „Well Fit“ zahlt man zwischen 7 und 9,50 Euro. Die Preise haben also ein normales Mittagstisch-Niveau, die Fleisch- und Fischgerichte liegen vielleicht etwas darüber. Dafür stimmt aber die Qualtität!
Alle Gerichte gibt es übrigens auch zum Mitnehmen.

Fazit
Rund um den Bertholdsbrunnen sind die Lokale um die Mittagszeit oft sehr voll. Im Bistro von Müller Junior bekommt man relativ leicht noch einen Sitzplatz und  muss auch nicht lange auf sein Essen warten. Der Hauptteil des Gastraums liegt im hinteren Teil des Geschäft etwas ums Eck und ist dadurch recht gemütlich. Auch das Personal war sehr freundlich und aufmerksam – ich werde auf jeden Fall wieder hingehen.

Den aktuellen Speiseplan gibt es auf www.mueller-herkommer.de.

Panoramawanderung von St. Märgen nach St. Peter

WandernDie ersten Frühlingstage locken nach draußen – für den Einstieg in die Wandersaison eignet sich perfekt der leichte und schöne Höhenweg von St. Märgen nach St. Peter mit seinen herrlichen Aussichten. Die rund 10 Kilometer lange Wanderung hat nur wenig Steigung, ist also ideal für die noch untrainierten Wanderwaden. Außerdem geht es die meiste Zeit durch freies Gelände, so dass man ordentlich Sonne tanken kann.

Praktisch: Wer mit dem Auto gekommen ist, kann von St. Peter aus mit dem Linienbus zurück nach St. Märgen fahren. Vor der Heimfahrt sollte man unbedingt noch einen Abstecher ins Landfrauen-Café Goldene Krone machen, um sich mit den handgemachten Kuchen und Torten zu stärken.

Auf der Seite www.tourismus-bw.de können Sie sich die genaue Wegbeschreibung und eine Karte von dieser Wanderung als PDF herunterladen.

der freiBurger

FreiBurger-1Burger sind in – und zwar nicht die Massenware der großen Ketten im pappigen Brötchen, sondern  die vielfältigen und einfallsreichen Burger-Kreationen der neuen, kleinen Läden, die bereits seit einiger Zeit auch in Freiburg zu finden sind. Zu meinem persönlichen Stamm-Imbiss hat sich in letzter Zeit „der FreiBurger“ in der Schiffstraße gegenüber der Schwarzwald-City entwickelt.

Geschmackstest
Die Burger sind saftig, lecker und gut gewürzt. Ich selber kenne zwar nur die vegetarischen Varianten, da ich den Laden aber auch schön öfters gemeinsam mit Fleischessern besucht habe, weiß ich, dass das auch für die traditionellen Burger gilt. Alles wird frisch zubereitet, Sauce gibt es reichlich und die Wedges sind schön knusprig.
Wer richtig viel Hunger hat sollte als Beilage mal die Chilli-Cheese-Fries probieren: Das sind Pommes mit Chilli Con Carne, Käsesauce, Creme Fraiche und Jalapeños. Außerdem auf der Karte: Verschiedene Hot Dogs, ein Veggie-Teller und Salat.

Ruck Zuck oder Geruhsam?
Sobald man seine Bestellung aufgegeben hat, geht es zügig: Spätestens nach 10 Minuten bekommt man in der Regel sein Essen ausgehändigt. Besonders in der Mittagszeit kann es in dem kleinen Laden allerdings ziemlich voll sein und dann muss man auch schon mal länger warten. Wenn sich am Tresen bereits eine längere Schlange für die Bestellung  gebildet hat, dann verzichte ich an diesem Tag lieber, denn dann dauert es – zumindest für die Mittagspause – einfach zu lange.

Die Burger-Karte

Costa quanta?
Einen einfachen Burger bekommt man für 4,50 Euro, der teuerste ist der Texas-Bacon-Burger für 6,40 Euro. Pommes und Wedges kosten 2 beziehunsweise 2,40 Euro, eine Limo gibt es ab 2 Euro, der Kaffee kostet 1,80 Euro. Im Menü mit Fritten und Getränk zahlt man einen Euro weniger.
Mit diesen Preisen ist der freiBurger im Vergleich zu ähnlichen Läden eher günstig.

Fazit
Wer bisher keine Burger mochte, sollte es hier nochmal versuchen: Mit dem Einheitsmampf der großen Fast Food Ketten haben diese Burger außer dem Namen wenig gemeinsam. Die richtige Wahl für alle, denen nach einer herzhaften und schnellen Mahlzeit ist.

Good Morning Saigon

22ReismehlpfannkuchenLeichte asiatische Küche, frisch zubereitet und schnell serviert gibt es seit dem vergangenen Sommer im Schnellrestaurant Good Morning Saigon, mitten in der Innenstadt Freiburgs in der Nähe des Martintors (Löwenstraße 6). Die hier angebotenen Gerichte stammen alle aus dem Süden Vietnams, wo solche Speisen traditionell an Straßenständen verkauft werden.

Geschmackstest
Wer gerne asiatisch ißt, wird die hier angebotene Küche auf jeden Fall mögen: Zur Auswahl stehen gefüllte Reismehlpfannkuchen mit Hähnchen, Rinderhack oder Tofu, Gegrilltes Spanferkel, Schweinefleischspieße oder Garnelen mit Reisnudeln oder Duftreis, verschiedene Gerichte mit knuspriger Ente oder paniertem Huhn, gefüllte Reispapierrollen in verschiedenen Varianten, Reisnudelsuppen und mit Fleisch, Shrimps oder Tofu belegte Baguettes. Von fast allen Gerichten gibt es mindestens eine vegetarische Variante. Gewürzt wird mit frischen Kräutern und die Saucen, beispielsweise „Limetten-Chillisauce“, „Erdnuss-Barbecue“ oder „Honig-Zitronengras-Marinade“, sind sehr lecker. Alles wird ohne Geschmacksverstärker zubereitet.

Ruck Zuck oder Geruhsam?
Man bestellt direkt am Tresen und wird dann aufgerufen, sobald das Essen fertig ist. Meist geht das recht schnell; wenn gerade viel Andrang herrscht, kann es natürlich schon mal ein paar Minuten länger dauern. Das Restaurant ist recht groß, so dass man eigentlich immer einen Sitzplatz bekommt – natürlich kann man die Gerichte aber auch mitnehmen.

23ReispapierrollenCosta quanta?
Das Preis-Leistungsverhältnis ist sehr gut: Für ein belegtes Baguette zahlt man 4,50 Euro. Die gefüllten Reispapierrollen kosten 4,90 Euro, sind allerdings eher etwas für den kleinen Hunger. Satt wird man auf jeden Fall von den Reismehlpfannkuchen, die für 5,90 Euro zu bekommen sind und den Grill-, Enten-, und Hühnergerichten, die zwischen 6,90 und 7,90 Euro kosten.

Fazit
Freunde der asiatischen Küche sollten auf jeden Fall einmal die vietnamesische Variante testen – in Freiburg gibt es dafür noch nicht allzu viele Möglichkeiten, so dass das Good Morning Saigon eine willkommene Bereicherung darstellt. Filialen gibt es übrigens in Heidelberg und Stuttgart, weitere sind geplant.

Gün ngon (Guten Appetit) wünscht Franziska Löffler

60 Sekunden freier Fall

TandemsprungHaben Sie schon mal darüber nachgedacht, wie es wäre, mit einem Fallschirm aus dem Flugzeug zu springen? Für viele ist das unvorstellbar, für so manchen aber ein lang gehegter Traum.
Diesen Traum wahr zu machen ist gar nicht so schwierig, denn vielerorts kann man ohne lange Ausbildung das Gefühl des freien Falls per Tandem-Fallschirmsprung erleben – so auch in Freiburg: Hier bietet der Breisgauverein für Fallschirmsport (BVF) auf dem City Flugplatz Freiburg diese Möglichkeit an.

Nach einer kurzen Einweisung, bei der Absprung-, Freifall- und Landehaltung geübt werden, geht es im Steigflug in die Höhe. Fest mit dem „Tandem Master“ verbunden springt man dann aus dem Flugzeug – und erlebt rund 60 Sekunden freien Fall. Auf 1.500 Metern Höhe wird die Reißleine gezogen, danach schwebt man in fünf Minuten zurück zur Erde.

Nähere Infos zum Ablauf und zur Buchung finden sich hier.

 

Franziska Löffler

Giulia Enders: Darm mit Charme

Darm-mit-CharmeNeulich in der NDR-Talkshow „drei nach neuen“: Eine sehr junge, sehr hübsche Medizinstudentin spricht ganz ungezwungen über Darmtätigkeit, menschliche Ausscheidungsprodukte und hält ein Plädoyer zur Ehrenrettung des
Pupses.
Dieser erfrischende und sympathische Auftritt, über den ich zufällig beim Zappen gestolpert war, brachte mich dazu, ein Sachbuch über ein Thema zu lesen, das mich
bisher eigentlich überhaupt nicht interessiert hat. Und es hat sich gelohnt: Äußerst unterhaltsam und in leicht verständlicher Form erfährt man hier viele spannende Dinge über die Verdauung, bei denen man sich ernsthaft fragt, warum man sie eigentlich nicht in der Schule gelernt hat und warum sie nicht längst zur Allgemeinbildung gehören.

Giulia Enders erlangte 2012 erste Bekanntheit, als sie mit ihrem Vortrag „Darm mit
Charme“ den ersten Preis bei den ScienceSlams in Freiburg, Berlin und Karlsruhe gewann.
Das Video mit diesem Beitrag wurde auf YouTube ein Riesenerfolg und machte eine Literaturagentin auf die junge Autorin aufmerksam. Das Buch erschien im März 2014 und landete schon kurz danach auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste.

Giulia Enders: Darm mit Charme
Ullstein Verlag, 16,99 Euro

Graeme Simsion: Das Rosie-Projekt

Rosie-Projekt-CoverSuchen Sie noch ein schönes Buch für schöne Abende auf dem Sofa? Dann möchte ich Ihnen diesen unterhaltsamen und intelligenten Roman ans Herz legen. Geschrieben von einem australischen IT-Berater, wurde die Geschichte über einen aspergerlastigen Genetik-Professor im vergangenen Jahr zum überraschenden Weltbestseller.

Dons skurril-verschrobene Sicht der Welt sorgt für reichlich Komik, öffnet beim Leser aber auch die Perspektive für einen anderen Blick auf viele Dinge des Alltags.

„Gemäß den Gesetzen der Logik sollte ich für eine ganze Reihe von Frauen attraktiv sein. Im Reich der Tiere würde ich mich erfolgreich vermehren“, stellt der Genetiker lapidar fest und startet sein „Ehefrau-Projekt“. Mit Hilfe eines wissenschaftlichen Fragebogens, den er an sämtliche erreichbaren Frauen verteilt, will er ungeeignete Kandidatinnen von vornherein ausschließen – dazu gehören beispielsweise „Zeitverschwenderinnen, Unorganisierte, Horoskopleserinnen und Veganerinnen.“

Als Don der unpünktlichen, irrationalen, rauchenden Vegetarierin Rosie begegnet, ist für ihn deshalb sofort klar, dass diese nicht als Ehefrau taugt. Da die scheinbare Barfrau jedoch auf der Suche nach ihrem biologischen Vater ist und Don sich entschließt, ihr dabei zu helfen, bleiben die beiden in Kontakt und erleben auf der Jagd auf DNA-Proben jede Menge skurriler Abenteuer.

Die Hauptfiguren Rosie und Don muss man einfach lieben und so hofft man natürlich, dass die beiden trotz aller Gegensätze zusammen finden. Ob das trotz aller Widrigkeiten und Missverständnisse am Ende gelingt, das möchte ich hier natürlich nicht verraten. Denn diese einfach gut geschriebene, lustige und durchaus auch für Männer geeignete Liebeskomödie sollten Sie unbedingt selbst lesen!

Graeme Simsion: Das Rosie-Projekt
Krüger Verlag, 18,99 Euro

Marina Lewycka: Die Werte der modernen Welt unter Berücksichtigung diverser Kleintiere

Werte_gebundenNachdem ich auf der Suche nach Lektüre für den Urlaub zufällig über das Buch „Caravan“ der ukrainisch-stämmigen Autorin Marina Lewycka gestolpert war, habe ich hintereinander weg sämtliche vier bisher von ihr erschienenen Bücher gelesen.

Alle haben mir sehr gut gefallen – das Neueste, „Die Werte der modernen Welt unter Berücksichtigung diverser Kleintiere“, scheint mir aus Sicht einer Bankmitarbeiterin allerdings besonders interessant: Denn eine der drei Hauptfiguren der Geschichte, der Doktorand der Mathematik Serge, hat sich als quantitativer Analyst von einer internationalen Investmentbank anwerben lassen. Nebenher versucht er mit illegalen Börsenspekulationen das große Geld zu machen. Das führt zu einem Versteckspiel nicht nur bei seinem Arbeitgeber, sondern auch innerhalb der Familie, denn Serges Eltern sind Althippies und überzeugte Antikapitalisten. Zwar sind auch sie längst aus der Landkommune, in der Serge und seine beiden Schwestern aufgewachsen sind, ausgezogen und wollen auf ihre späten Jahre sogar noch den Hafen der bürgelichen Ehe ansteuern. Doch die alten Werte halten sie hoch, sei es beim Kampf um den Erhalt einer Schrebergartenkolonie oder beim Verfassen einer Geschichte des Kommunismus.

Aus dieser Konstellation ergeben sich zahlreiche lustige aber auch tragische Ereignisse, die Marina Lewycka mit viel Sinn üfr Situationskomik aber auch mit Feingefühl für ihre Figuren schildert.

Die Autorin wurde 1946 als Kind ikrainischer Eltern in einem Flüchtlingslager in Kiel geboren und wuchs in England auf. Sie lebt in Sheffield und unterrichtet an der Sheffield Hallam University im Bereich Medienwissenschaft. Ihr erster Roman, „Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch“, der 2005 kurz vor ihrem 60sten Geburtstag veröffentlicht wurde, eroberte die internationalen Bestsellerlisten und wurde in 33 Sprachen übersetzt. Marina Lewycka gilt als eine der wichtigsten und populärsten englischen Autorinnen der Gegenwart und ihre sehr unterhaltsamen Romane enthalten immer auch eine gehörige Portion Gesellschaftskritik. Das Richtige für alle, die unterhalten werden möchten, ohne das Hirn dabei ganz auszuschalten.

Marina Lewycka: Die Werte der modernen Welt unter Berücksichtigung diverser Kleintiere
dtv, 19,90 Euro (gebundene Ausgabe)

Petros Markaris: Abrechnung

Abrechnung-CoverEine packende Story, die ganz nebenbei spannende Hintergrundinformationen zur Krise in Griechenland liefert – das bekommt man in dem Krimi „Abrechnung“ von Petros Markaris geboten. In Griechenland erschien der Roman bereits 2012 und prophezeit das, was aktuell wahrscheinlicher scheint, als je zuvor: Griechenland ist aus dem Euro ausgestiegen und hat seine alte Währung, die Drachme wieder eingeführt.

Psomí, Paideía, Elefthería – „Brot, Bildung, Freiheit“ – heißt der Roman im Original und zitiert damit den Schlachtruf der Studenten, die 1973 Widerstand gegen die Militärjunta leisteten. Unter anderem besetzten sie das Athener Polytechnikum. Dieser Aufstand und seine gewaltsame Niederschlagung im November 1973 leiteten damals das Ende der Militärherrschaft ein. Viele dieser Aktivisten wurden später zu linken Aufsteigern, die mit dem Bonus ihres Widerstandes viele wichtigen Posten besetzten. Damit wurde der Grundstein für eine Entwicklung von Vetternwirtschaft und Korruption gelegt, die wesentlichen Anteil am Niedergang der griechischen Volkswirtschaft hatte. Drei Mitglieder dieser „Generation Polytechnikum“ werden in „Abrechnung“ erschossen – wer könnte ein Interesse daran haben, mit diesen ehemaligen Helden abzurechnen?

Ein literarisches Meisterwerk ist der Roman vielleicht nicht – es dauert schon ein wenig, bis die Handlung so richtig in Gang kommt und die Sprache habe ich als hölzern empfunden, was an der Übersetzung liegen mag. Wer aber etwas über Griechenland und die Hintergründe der derzeitigen wirtschaftlichen Situation des Landes erfahren möchte, für den lohnt sich die Lektüre auf jeden Fall. Und sogar ein sympathischer Deutscher kommt darin vor!

Petros Markaris: Abrechnung. Ein Fall für Kostas Charitos
Diogenes Verlag, 10,90 Euro (broschiert)

Deutschland ist Weltmeister – auch dem Abseits sei Dank!

Die Abseits-Regel wird selten gut erklärt und noch seltener verstanden...
Die Abseits-Regel wird selten gut erklärt und noch seltener verstanden…

Schrecksekunde für Millionen Deutsche in der 30. Minute beim Endspiel gegen Argentinien: Higuain verwandelt eine Flanke von Lavezzi – der Ball landet im Tor. Doch Schiedsrichter Nicola Rizzoli hatte das Spiel kurz zuvor abgepfiffen: Higuain stand im Abseits.

„Warum gilt das Tor nicht?“, fragt mich meine 9jährige Tochter, die an diesem besonderen Abend natürlich ausnahmsweise noch so spät fernsehen darf. Tja, wie erkläre ich das am besten? Habe ich doch selbst – blond und weiblich wie ich bin – diese häufig angewandte, aber selten gut erklärte Regel erst vor kurzem verstanden… Deutschland ist Weltmeister – auch dem Abseits sei Dank! weiterlesen