Ausflugstipps

Sommerrodelbahn in Gutach

Einen schönen Tag mit Freunden und Familie bei strahlendem Sonnenschein verbringen, ist immer ein Riesenspaß. Oft stellt sich jedoch die Frage: „Was machen wir und wo gehen wir hin?“ Ich möchte Ihnen wieder mal einen kleinen Tipp geben, denn der Schwarzwald bietet so viele Möglichkeiten.

Sehr ereignisreich und mit viel Spaß verbunden ist die Sommerrodelbahn in Gutach. Die rasante Abfahrt auf einer Strecke von 1150 Metern bietet viel Abwechslung. Es wird alleine oder zu zweit in Rodelbobs aus einem Starthaus gestartet und die Fahrt führt durch Steilkurven und Tunnel. Die Geschwindigkeit kann selbst bestimmt werden und ist daher für Jedermann geeignet.

Die Bahn ist in der Sommersaison von April bis Anfang November bei passendem Wetter täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Zur Sicherheit sollte das Ampelsystem auf der Homepage beachtet werden.

Bei den Preisen wurde speziell auf Familienfreundlichkeit geachtet und es gibt auch verbilligte Konditionen für Gruppen ab 15 Personen. Für Kindergeburtstage gibt es ein spezielles Angebot, das sicher sehr interessant ist.
Wurde genug gerodelt, bietet der große Biergarten mit Getränken und Speisen eine gute Erholungsmöglichkeit.

Wie Sie sehen bietet die Sommerrodelbahn in Gutach nicht nur Spaß und Vergnügen, sondern auch einen tollen Tagesausflug. Also schnappen Sie sich Ihre Freunde und Verwandte und machen Sie einen Ausflug zur Sommerrodelbahn – ich finde es lohnt sich!

Anfahrt: Mit dem Auto ist Gutach von Freiburg aus über die B294 in einer knappen Stunde zu erreichen.

Auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln kommt man in gut einer Stunde hin: Mit dem Zug zuerst nach Offenburg und dort umsteigen in Richtung Hornberg. Die Haltestelle heißt „Vogtsbauernhof, Gutach (Schwarzwaldbahn)“.


60 Sekunden freier Fall

TandemsprungHaben Sie schon mal darüber nachgedacht, wie es wäre, mit einem Fallschirm aus dem Flugzeug zu springen? Für viele ist das unvorstellbar, für so manchen aber ein lang gehegter Traum.
Diesen Traum wahr zu machen ist gar nicht so schwierig, denn vielerorts kann man ohne lange Ausbildung das Gefühl des freien Falls per Tandem-Fallschirmsprung erleben – so auch in Freiburg: Hier bietet der Breisgauverein für Fallschirmsport (BVF) auf dem City Flugplatz Freiburg diese Möglichkeit an.

Nach einer kurzen Einweisung, bei der Absprung-, Freifall- und Landehaltung geübt werden, geht es im Steigflug in die Höhe. Fest mit dem „Tandem Master“ verbunden springt man dann aus dem Flugzeug – und erlebt rund 60 Sekunden freien Fall. Auf 1.500 Metern Höhe wird die Reißleine gezogen, danach schwebt man in fünf Minuten zurück zur Erde.

Nähere Infos zum Ablauf und zur Buchung finden sich hier.

Mit etwas Glück können Sie sogar einen Gutschein für einen Tandem-Sprung im Wert von 210 Euro gewinnen! Einfach hier bei unserem Gewinnspiel auf dem Voba-Magazin mitmachen.

 


Wandern in der Wutachschlucht

Foto: Patrick Kunkel/STG
Foto: Patrick Kunkel/STG

Ein echtes Highlight im Schwarzwald ist die Wutachschlucht, die jedes Jahr tausende Wander- und Naturbegeisterte anzieht. Neben dieser Hauptattraktion, der Wutachschlucht, bietet die Umgebung weitere verborgene, weniger frequentierte Schluchten. Besonders die Gauchachschlucht ist eine landschaftliche Schönheit und im Vergleich zur Wutachschlucht deutlich weniger überlaufen.

Die Gegend um die Wutachschlucht eignet sich sowohl für einen Tagesausflug, als auch für mehrtägige Wandertouren. Bei Tagesausflügen bietet sich die Schattenmühle als Anlaufstelle an. Hier gibt es einen großen Wanderparkplatz zur Anreise mit dem PKW oder man kann einen der regelmäßig verkehrenden Wanderbusse nutzen.

Meine Empfehlung für einen zweitägigen Wochenend-Trip:
Parken am Bahnhof Rötenbach und von dort mit dem Zug nach Döggingen fahren.
In Döggingen Abstieg in die Gauchachschlucht und Wanderung bis zur Schattenmühle (Dauer circa acht Stunden mit Pausen), dort Übernachtung.
Am nächsten Tag weiter in der Wutachschlucht bis zur Rötenbachmündung, dann der Rötenbachschlucht folgen, bis zur Ankunft Rötenbach, wo das Auto steht (Dauer circa drei Stunden).

Weitere Informationen: www.wutachschlucht.de


Mit der Dampfbahn durch den Hochschwarzwald

DampfbahnMit der Dampflok durch den Hochschwarzwald fahren – das ist im Sommer möglich auf der Dreiseenbahn zwischen Titisee und Seebrugg. Die Strecke ist Teil des Linienverkehrs – vom 25. Juli bis 30. August fährt hier an den Wochenenden sowie am 4., 6. und 7. Juni außerdem ein historischer Zug mit Dampflokomotive.

Auch wenn es heute bequemer und eleganter geht – eine Fahrt mit dem Dampfzug ist ein tolles Erlebnis: Das Zischen und schnaufen der Lok, die dicken Dampfwolken, die aus dem Schornstein steigen und das historische Ambiente der Waggons machen so eine Fahrt zu etwas ganz Besonderem. Der Verlauf der Dreiseenbahn gehört noch dazu zu den schönsten Bahnstrecken Süddeutschlands: In Titisee verlässt sie den Bahnhof in südlicher Richtung und überwindet auf der „Seesteige“ auf rund sieben Kilometern 112 Höhenmeter. Mit der Station Feldberg-Bärental erreicht der Zug den mit 967 m höchstgelegenen Normalspur-Bahnhof Deutschlands. Nach der Station Altglashütten-Falkau passiert sie mit dem Windgfällweiher den zweiten See. Vom Bahnhof Aha an führt die Strecke dann am Schluchsee entlang bis nach Seebrugg. Am dortigen Museeumsbahnhof sind Bahnofsgebäude und Bahngelände im Stil der 50er Jahre erhalten geblieben. Das ist dem Verein IG 3-Seenbahn e.V. zu verdanken: Er übernahm das Gelände 2009, nachdem zuvor der Abriss der Gleisanlagen gedroht hatte. Seither wird der Bahnhof uns seine Anlagen saniert mit dem Ziel, hier ein Freilichtmuseum aufzubauen.

Der Dampfzug fährt vom 25. Juli bis 30. August an allen Samstagen und Sonntagen dreimal täglich: Start der knapp einstündigen Fahrt ist um 9.57 Uhr, 12.57 und 15.57 Uhr jeweils in Seebrugg. Die Fahrten am Vormittag sind wesentlich weniger frequentiert, wer früh genug aus dem Bett kommt, sollte sich also schon morgens auf den Weg machen. Für eine Rückfahrkarte von Seebrugg nach Titisee zahlen Erwachsene € 16,-, Kinder € 10,-. Eine Familien-Tageskarte kostet € 36,-.

Die genauen Fahrpläne und alle weiteren Details finden Sie auf der Webseite des Vereins IG 3-Seenbahn: www.3seenbah.de

Anfahrt: Von Freiburg fährt die Höllentalbahn jede halbe Stunde nach Titisee und stündlich weiter bis nach Seebrugg. Mit dem Auto fahren Sie über die B31 durch das Höllental Richtung Titisee und dann über die B500 weiter nach Seebrugg. Parkplätze stehen in Seebrugg nur in begrenzter Anzahl zur Verfügung, weitere Parkmöglichkeiten gibt es in Schluchsee an der Schluchseehalle und in Titisee neben dem Bahnhof.


WorldofLiving1Die World of Living

Mein letzter Besuch in der World of Living ist für mich ein unvergessliches Erlebnis, an das ich gerne wieder zurückdenke. Es ist zwar mittlerweile lange her, seitdem ich mit meiner Familie in diesem Ausstellungspark der Firma WeberHaus war, jedoch kann ich mich noch sehr gut daran erinnern: Ein Ort an dem Häuser und Pools ausgestellt werden und Kinder Spaß haben können.

Die World of Living ist ein Platz für jedes Alter. Mit der Tour durch die verschiedenen Epochen der Menschheit – „Universum der Zeit“ – erhält man schon vor Eintritt in den Park einen Einblick in frühere und zukünftige Bau- und Wohngeschichte. Der Park selbst schafft mit einigen spektakulären Musterhäusern eine interessante Umgebung und lädt zur  Erkundung ein. Der Erlenpark ist für Kinder gedacht, denen ein Rundgang schlicht zu langweilig ist. Wer dann noch nicht genug hat, dem bieten die Musterhäuser oder die Pools um den World of Living Park herum weitere Möglichkeiten der Erkundung. Im Park ist so viel zu erkunden und zu sehen, dass ein Essen im Restaurant oder auf der Sonnenterasse die erhoffte Erholung bringt.

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Fotos: WeberHaus

Die World of Living veranstaltet auch verschiedene Events, an denen mit Vorträgen oder Werksführungen ein buntes Programm geliefert wird.
Wer also einiges über das Bauen und Wohnen lernen möchte oder einfach nur einen interessanten Tag haben will, dem bietet der Park dies alles.

Die Öffnungszeiten sind von Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr. Die Preise sind im Normalbereich und lassen selbst einen Familienausflug zu (Erwachsene: 6 Euro; Jugendliche von 12 bis einschließlich 17 Jahre: 3 Euro; für Kinder bis einschließlich 11 Jahren  ist der Eintritt frei. Ein Familienpass kostet 12,50 Euro.
Der Park liegt in Rheinau und ist von Freiburg aus in einer Autostunde zu erreichen.

Ich werde im Sommer mal wieder die Wold of Living besuchen und freue mich schon darauf. Denn ich finde das Komplettpaket stimmt und es ist für jeden etwas dabei. Ich wünsche ich Ihnen jetzt schon viel Spaß bei einem Besuch.

Weitere Informationen unter: www.weberhaus.de/world-of-living/


HochkoenigsburgHöchkönigsburg

Nicht nur für ritterliebende Kids ein Erlebnis – die im Elsass gelegene Hochkönigsburg. Seit sie im 12. Jahrhundert erbaut wurde, ist sie Zeitzeuge mehrerer innereuropäischer Auseinandersetzungen und Rivalitäten. In der Zeit von 1900 bis 1908 fand sie ihr jetziges Gesicht. Im Auftrag von Wilhelm II restaurierte der Architekt Bodo Ebhardt die Burg vollständig. Seit 1993 steht die Hochkönigsburg unter Denkmalschutz.

Zu erreichen ist die gut erhaltene Burg in einer Autostunde von Freiburg aus. Neben einer Zeitreise ins Mittelalter bietet sie einen herrlichen Ausblick in alle Himmelsrichtungen. Ein Ausflug, der sich nicht nur bei guter Sicht unbedingt lohnt.

Weitere Informationen unter: www.haut-koenigsbourg.fr


BerberaffenAffenberg – La Montagne des Singes
Nicht weit entfernt von der Hochkönigsburg findet sich der Affenberg – La Montagne des Singes. Dort leben circa 300 Berberaffen aus aller Welt – einige davon sind erstaunlich zutraulich und lassen sich gerne von den Besuchern füttern. Ein Ausflug, der sich wunderbar mit der Burg kombinieren lässt – nicht nur für Kinder ein echtes Erlebnis.

Weitere Informationen unter: www.montagnedessinges.com


Erdmannshoehle_FuerstengruftErdmannshöhle Hasel
Eine der ältesten Tropfsteinhöhlen in Deutschland – die Erdmannshöhle in Hasel. Gerade wenn es etwas wärmer ist, bietet die Höhle eine gute Abwechslung und Abkühlung. Die vermessene Gesamtlänge der Höhle beträgt 2.185 Meter. Hiervon kann man sich rund 360 Meter ansehen. Besonders beeindruckend – die Riesentropfsteine. Der Größte von ihnen ist über vier Meter hoch wird auf 135.000 Jahre geschätzt.

Weitere Informationen unter: www.gemeinde-hasel.de


bernauKrunkelbachhütte
Egal zu welcher Jahreszeit – die Krunkelbachhütte ist immer ein Highlight – gelegen auf 1294 Meter zwischen dem Herzogenhorn und dem Spießhorn. Sie gilt als einer der höchstgelegenen Berggasthöfe in Baden-Württemberg. Erreichbar ist sie über verschiedene Wege von Menzenschwand, Bernau – Hof und Feldberg aus. Sommers wie winters laden selbst gemachtes Hausbrot, zünftiges Vesper, Heidelbeerwein und Bier vom Fass zum Verweilen in einer wunderschönen Landschaft ein.

Ein idealer Startpunkt zum Herzogenhorn, zum Feldberg und vielen anderen schönen Wanderzielen. Im Winter locken Schneeschuhwanderungen und abenteuerliche Rodelfahrten. Hoch geht es dann mit dem Pistenbully-Taxi und runter mit dem Schlitten. Und wer übernachten möchte, kann dies ebenfalls kostengünstig in der Hütte tun – entweder im Doppel- oder im Mehrbettzimmer.

Weitere Informationen unter: www.krunkelbach.de


Almgaststätte Kälblescheuer
Ebenfalls einen Ausflug wert ist die Almgaststätte Kälblescheuer im Münstertal. Sie liegt auf knapp 1000 Meter im Südschwarzwald und bietet einen wunderschönen Ausblick auf den Belchen und die Rheinebene. Egal ob in der Scheuer oder auf der großzügigen Außenterrasse – für Entspannung und leckereres Essen, serviert im Dirndl – ist gesorgt.

Weitere Informationen unter: kaelbelescheuer.de


StrausseGriestalstrauße
Wer nicht so hoch hinaus will und auf eine schöne Straußenwirtschaft Lust hat, dem sei die Griestalstrauße empfohlen. Mitten im Tuniberg bietet sie nicht nur leckeres Essen, sondern auch einen ganz besonderen Flair. Wer möchte, bekommt sein Essen auf der Picknickdecke in der Wiese serviert.

Der gesamte Hof wird ökologisch betrieben und so sind auch alle Säfte und Weine nach diesen Grundsätzen erzeugt. Im Sommer besonders erfrischend: der Jowi – ein kühles Getränk aus trockenem Weißwein und Johannisbeersaft.
Fazit: Gemütlich wie im eigenen Garten – aber mitten in der Natur – „wo Fuchs und Hase gute Nacht sagen“.

Weitere Informationen unter: www.griestal-strausse.de


Museum Tinguely in Basel
Wer es noch nicht kennt, sollte unbedingt einen Ausflug ins Museum Tinguely nach Basel machen. Die Maschinenskulpturen von Jean Tinguely (1925-1991) faszinieren den Kunstliebhaber – lassen aber auch bei Kindern Spaß am Museumsbesuch aufkommen – spätestens, wenn sie die Maschinen selbst in Gang setzten können.

Über seine „Maschinen“ kommuniziert der Künstler mit den Betrachtern und lässt sie Anteil an seinem Werk haben. Regelmäßige Sonderausstellungen und verschiedene Aktionen ergänzen das Museumsprogramm.

Weitere Informationen: www.tinguely.ch


StaudengaertnereiStaudengärtnerei Gräfin von Zeppelin
Für den Gartenliebhaber ein echtes Muss – die Staudengärtnerei Gräfin von Zeppelin. Die in Sulzburg-Laufen gelegene Anlage besticht durch eine Unmenge an Pflanzen und viele eigene Züchtungen. Frühlingsfeste, Rosenfeste, Taglililientage, Herbstfeste – an vielen Wochenenden wird ein umfangreiches Programm geboten. Und wer sich zwischendurch stärken möchte, kann dies in schönem Ambiente im Lilien Café tun. Egal ob man Pflanzen erwerben möchte oder nicht – ein Bummel durch diese Anlage lohnt sich und sei es nur, um sich Inspirationen für den eigenen Garten zu holen.

Weitere Informationen unter: www.staudengaertnerei.com


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